Hotel Operator Standing to Appeal Highway Noise Barrier Construction
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court held that a hotel and restaurant operator possessed standing to appeal a decision regarding the construction of opaque noise barriers alongside a highway, because the barriers would obstruct the view of the establishment from the highway, eliminating a significant, natural advertising effect that the operator believed would lead to a loss of revenue. The court reasoned that the operator's specific spatial relationship to the construction and the resulting direct commercial impact established an actual, current, and legitimate interest sufficient for a legitimate appeal, distinguishing the case from a general public interest complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 64 i.V.m, Art. 46 Abs. 1 lit. a VRPV; Hotel Operator Standing to Appeal Highway Noise Barrier Construction: The court reasoned that the operator's specific spatial relationship to the construction and the resulting direct commercial impact established an actual, current, and legitimate interest sufficient for a legitimate appeal, distinguishing the case from a general public interest complaint.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertVolltext
98/99 19 Kantonales Verfahrensrecht. Art. 64 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. a VRPV. Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Beschwerdelegitimation. Aktuelles praktisches tatsächliches Interesse genügt. Anwendungsfall. Obergericht, 12. Juni 1998, OG V 97 48
Aus den Erwägungen:
2. ...
Durch das Errichten der undurchsichtigen Lärmschutzwände könnte von der A2 aus auf den Hotelund Restaurationsbetrieb der Beschwerdeführerin nicht mehr im bisherigen Umfang Einsicht genommen werden. Der Hotelund Restaurationsbetrieb liegt gegenüber der A2 leicht erhöht am Attinghauser Burghügel. Er hat ein ausgeprägtes Erscheinungsbild, ist mit von der A2 ohne Schwierigkeiten lesbaren Lettern angeschrieben. Es besteht demnach ein natürlicher Werbeeffekt. Dieser ginge gegenüber den Verkehrsteilnehmern auf der A2 weitgehend, wenn nicht ganz, verloren. Durch den Wegfall dieses Werbeeffektes befürchtet die Beschwerdeführerin eine Umsatzeinbusse. Aufgrund der besonderen räumlichen Beziehung zwischen den Vorkehrungen, die Gegenstand der Verfügung bilden, und dem Hotelund Restaurationsbetrieb der Beschwerdeführerin ist demnach von der Beschwerdebefugnis auszugehen. Von einer Popularbeschwerde kann nicht gesprochen werden.