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2024.OG.V.24.26 • OG UR 2024.OG.V.24.26 KI-generiert

Social Insurance Benefits Appeal Cost Allocation

Geschäftsnummer 2024.OG.V.24.26
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Uri (CH-UR)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)
Kostenauflage zulasten Vorinstanz / Staat

Legislator-Zusammenfassung

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Following a successful appeal to the Federal Supreme Court which overturned the prior decision in the administrative law matter concerning social insurance benefits and remanded the case, the Cantonal Court determined that the initial appellant is now the fully successful party in the original Cantonal Court proceedings, necessitating the reallocation of the original official costs of CHF 930.00 to the opposing administrative office and granting the appellant an appropriate party compensation of CHF 3,278.70, based on the outcome of the higher court ruling.

Legislator-Regeste

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Art. 61 lit. g ATSG, Art. 37 Abs. 2 VRPV, Art. 38 VRPV, Art. 37 Abs. 3 VRPV, Art. 61 Ingress ATSG, Art. 34 Abs. 1 lit. b VRPV; Social Insurance Benefits Appeal Cost Allocation: Sozialversicherungsrechts [ATSG, SR 830.1] i.V.m. Art. 34 Abs. 1 lit. b Verordnung über die Verwaltungsrechtspflege (VRPV, RB 2.2345).

Schlagwörter

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Leistungen nach IVG (Neuverlegung von Kosten und Entschädigung) Sozialversicherungsverfahren Versicherungsentschädigung Kostenverlegung Parteientschädigung Unterstützungskosten Verwaltungskosten Leistungen nach IVG. Neuverlegung von Kosten und Entschädigung.

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 61 Ingress ATSG

Cited in the reasoning, supporting the decision to impose court costs on the respondent.

Art. 34 Abs. 1 lit. b VRPV

Cited in the reasoning, supporting the decision to impose court costs on the respondent.

Art. 61 lit. g ATSG

Cited in the reasoning, supporting the decision to award party compensation to the appellant.

Art. 37 Abs. 2 VRPV

Cited in the reasoning, determining the basis for assessing the reasonableness of the party compensation.

Art. 38 VRPV

Cited in the reasoning, supporting the details for awarding party compensation.

Art. 18 Abs. 1 und 2

Cited in the reasoning, supporting the details for awarding party compensation.

Art. 19 Abs. 1 Verordnung über die Gebühren und Entschädigungen vor Gerichtsbehörden [Gerichtsgebührenverordnung GebV, RB 2.3231]

Cited in the reasoning, supporting the details for awarding party compensation.

Art. 32 Abs. 1 Reglement über die Gebühren und Entschädigungen vor Gerichtsbehörden [Gerichtsgebührenreglement, GGebR, RB 2.3232]

Cited in the reasoning, supporting the details for awarding party compensation.

Art. 37 Abs. 3 VRPV

Cited in the reasoning, determining which party must bear the costs of the party compensation.

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Volltext

OBERGERICHT Verwaltungsrechtliche Abteilung

__________________________ OG V 24 26 En t sc h e i d v o m 1 3 . N o v e mb e r 2 0 2 4

__________________________

Besetzung Präsidentin Agnes H. Planzer Stüssi Oberrichter Stefan Flury, Oberrichterin Renata Graf Gerichtsschreiberin Claudia Schlüssel

__________________________

Verfahrensbeteiligte A.___ vertreten durch RA lic. iur. Alex Beeler, Beeler Schuler Rechtsanwälte, Pilatusstrasse 30, Postfach 2119, 6002 Luzern

Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Uri, Dätwylerstrasse 11, 6460 Altdorf

Beschwerdegegnerin

__________________________

Gegenstand Leistungen nach IVG (Neuverlegung von Kosten und Entschädigung)

(BGer 8C_794/2023 vom 04.10.2024) Prozessgeschichte:

A.

Das Obergericht des Kantons Uri hat mit Entscheid vom 10. November 2023 (OG V 23 8) betreffend Leistungen nach IVG die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Beschwerdeführers abgewiesen. Die amtlichen Kosten von insgesamt CHF 930.00 (CHF 900.00 Gerichtsgebühr, CHF 30.00 Barauslagen pauschal) wurden dem Beschwerdeführer auferlegt. Eine Parteientschädigung wurde nicht zugesprochen.

B.

Das Bundesgericht hat die Beschwerde des Beschwerdeführers mit Urteil vom 4. Oktober 2024 (BGer 8C_794/2023) gutgeheissen, den Entscheid des Obergerichts des Kantons Uri vom 10. November 2023 und die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 19. Januar 2023 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. Die Gerichtskosten von CHF 800.00 wurden der Beschwerdegegnerin auferlegt.

C.

Im Nachgang zum Entscheid des Bundesgerichts wurde das bisher unter der Nummer OG V 23 8 geführte Verfahren mit Verfügung vom 30. Oktober 2024 unter der neuen Nummer OG V 24 26 in das Geschäftsprotokoll des Obergerichtes des Kantons Uri (Verwaltungsrechtliche Abteilung) aufgenommen. Gleichzeitig wurde den Parteien mitgeteilt, dass das Gericht über den weiteren Verfahrensgang/die Sache (Neuverlegung der Kosten und Parteientschädigung) entscheiden werde. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte dem Gericht am 28. Oktober 2024 eine Kostennote ein.

Erwägungen:

1. Dem Ausgang des letztinstanzlichen Verfahrens entsprechend gilt der Beschwerdeführer als vollständig obsiegende Partei im Verfahren vor Obergericht (OG V 23 8).

2. Die amtlichen Kosten des Verfahrens vor dem Obergericht, ausmachend CHF 930.00, sind daher der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 61 Ingress Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des

Sozialversicherungsrechts [ATSG, SR 830.1] i.V.m. Art. 34 Abs. 1 lit. b Verordnung über die Verwaltungsrechtspflege (VRPV, RB 2.2345).

3. Für das vorliegende Verfahren sind keine Kosten zu erheben. Diese haben als in den amtlichen Kosten des Verfahrens OG V 23 8 mitenthalten zu gelten.

4. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine angemessene Parteientschädigung. Diese ist ohne Rücksicht auf den Streitwert, nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen (Art. 61 lit. g ATSG i.V.m. Art. 37 Abs. 2 VRPV).

4.1 Die vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 28. Oktober 2024 eingereichte Kostennote beläuft sich auf total CHF 3'278.70 (Honorar, Auslagen und Gebühren sowie Mehrwertsteuer), was unter den vorliegend gegebenen Umständen als angemessen erscheint.

4.2 Dem Beschwerdeführer ist eine Parteientschädigung von insgesamt CHF 3'278.70 (inklusive Mehrwertsteuer und Auslagen; Art. 61 lit. g ATSG, vergleiche Art. 38 VRPV i.V.m. Art. 18 Abs. 1 und 2 und Art. 19 Abs. 1 Verordnung über die Gebühren und Entschädigungen vor Gerichtsbehörden [Gerichtsgebührenverordnung GebV, RB 2.3231] sowie Art. 32 Abs. 1 Reglement über die Gebühren und Entschädigungen vor Gerichtsbehörden [Gerichtsgebührenreglement, GGebR, RB 2.3232] zulasten der Beschwerdegegnerin (Art. 37 Abs. 3 VRPV) zuzusprechen.

Das Obergericht erkennt:

1. Die amtlichen Kosten des Verfahrens OG V 23 8, bestehend aus

CHF 900.00 Gerichtsgebühr CHF 30.00 Barauslagen (pauschal)

CHF 930.00 Total,

werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.

2. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von CHF 3'278.70 zu entrichten.

3. Eröffnung:

- Beschwerdeführer

- Beschwerdegegnerin

- Bundesamt für Sozialversicherungen

Altdorf, 13. November 2024

OBERGERICHT DES KANTONS URI Verwaltungsrechtliche Abteilung

Die Präsidentin Die Gerichtsschreiberin

Agnes H. Planzer Stüssi Claudia Schlüssel

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in der in Art. 42 Bundesgesetz über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz [BGG, SR 173.110]) vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. Die Beschwerdelegitimation und die zulässigen Beschwerdegründe richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des BGG.

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