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2024.OG.V.24.23 • OG UR 2024.OG.V.24.23 KI-generiert

Administrative Appeal Dismissed as Moot Following Permit Revocation

Geschäftsnummer 2024.OG.V.24.23
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Uri (CH-UR)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The applicant filed an administrative appeal against a decision by the cantonal government which had upheld the applicant's prior appeal and revoked a building permit for a multi-family house construction project. The court noted that the initial action being challenged (the revocation of the building permit) had effectively eliminated the basis for the appeal, as only a subsequent new building permit would create a new appealable act. Consequently, the applicant formally withdrew the appeal, leading the court to dismiss the administrative appeal as moot due to the loss of the applicant's interest in the outcome, and to refrain from imposing costs or awarding party compensation.

Legislator-Regeste

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Art. 64 i.V.m, Art. 46 Abs. 1 lit. a VRPV, Art. 37g i.V.m, Art. 34 Abs. 4 VRPV, Art. 37 Abs. 2 VRPV, Art. 37 Abs. 2 VRPV e contrario; Administrative Appeal Dismissed as Moot Following Permit Revocation: The court noted that the initial action being challenged (the revocation of the building permit) had effectively eliminated the basis for the appeal, as only a subsequent new building permit would create a new appealable act. Consequently, the applicant formally withdrew the appeal, leading the court to dismiss the administrative appeal as moot due to the loss of the applicant's interest in the outcome, and to refrain from imposing costs or awarding party compensation.

Schlagwörter

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Neubau Mehrfamilienhaus Bewilligungsentzug Verwaltungskosten Baubewilligung Nichtigkeitsklage im Gemeinschaftsrecht Rückzug des Rechtsbegehrens verwaltungsrechtliches Wiedererwägungsgesuch Neubau Mehrfamilienhaus.

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 64 i.V.m
Art. 46 Abs. 1 lit. a VRPV
Art. 46 Abs. 1 lit. a VRPV).
Art. 37g i.V.m
1.3 Prozessentscheide ohne Sachurteil fallen in die Zuständigkeit der Vorsitzenden der Abteilung (Art. 37g i.V.m.
Art. 34 Abs. 4 VRPV
Used to decide that costs for the procedure will not be levied due to the circumstances.
Art. 37 Abs. 2 VRPV
Ein Anspruch auf Parteientschädigung besteht nicht (Art. 37 Abs. 2 VRPV e contrario).
Art. 37 Abs. 2 VRPV e contrario
Used to deny party compensation.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 34 Abs. 4 VRPV

Used to decide that costs for the procedure will not be levied due to the circumstances.

Art. 37 Abs. 2 VRPV e contrario

Used to deny party compensation.

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Volltext

OBERGERICHT Verwaltungsrechtliche Abteilung __________________________ OG V 24 23 A b sc h r e i b u n g sb e sc h l u ss vom 9. D e z e mb e r 2024 __________________________

Besetzung Präsidentin Agnes H. Planzer Stüssi Gerichtsschreiber Matthias Jenal

__________________________

Verfahrensbeteiligte A.___

Beschwerdeführer

gegen

Regierungsrat des Kantons Uri, Rathausplatz 1, 6460 Altdorf

Vorinstanz

B.___

Beschwerdegegnerin

Einwohnergemeinde Flüelen, 6454 Flüelen

__________________________

Gegenstand Neubau Mehrfamilienhaus

(RRB Nr. 2024-575 vom 03.09.2024) Prozessgeschichte:

A.

Mit Beschluss Nr. 2024-575 vom 3. September 2024 hiess der Regierungsrat des Kantons Uri (fortan: Vorinstanz) die Verwaltungsbeschwerde von A.___ (fortan: Beschwerdeführer) gegen das Neubauprojekt auf der Liegenschaft Nr. 296 in Flüelen gut und hob die Baubewilligung auf. Gegen diesen Beschluss erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 23. September 2024 Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Obergericht des Kantons Uri (Verwaltungsrechtliche Abteilung).

B.

Nachdem das Gericht dem Beschwerdeführer mitgeteilt hatte, dass mit der Aufhebung der Baubewilligung das Anfechtungsobjekt entfallen sei und erst eine neue Baubewilligung wiederum ein Anfechtungsobjekt darstellen werde, welches im Rahmen erneuter Rechtsmittelverfahren überprüft werden könne, zog der Beschwerdeführer seine Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Erklärung vom 4. Dezember 2024 zurück.

Erwägungen:

1.

1.1 Gegen Verfügungen des Regierungsrates ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Obergericht zulässig, soweit die Gesetzgebung den Weiterzug nicht ausschliesst oder anderswie regelt (Art.

54 Abs. 1 und 2 lit. a Verordnung über die Verwaltungsrechtspflege [VRPV, RB 2.2345]). Ein Ausschluss oder eine abweichende Regelung ist im vorliegenden Fall nicht vorgesehen. Die Zuständigkeit des Obergerichts des Kantons Uri (Verwaltungsrechtliche Abteilung) ist gegeben.

1.2 Derjenige, der den Rückzug der Beschwerde erklärt, will das eingereichte Rechtsmittel nicht weiter aufrechterhalten. Damit entfällt das schutzwürdige Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids, womit das angehobene Rechtsmittelverfahren gegenstandslos wird (vgl. Art. 64 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. a VRPV). Ein Beschwerderückzug ist möglich, bis die Rechtsmittelinstanz ihren Entscheid eröffnet hat (Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Aufl., St. Gallen 2003, Rz. 1040). Der Beschwerdeführer hat seine Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Erklärung vom 4. Dezember 2024 zurückgezogen. Zufolge Rückzugs ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde am Geschäftsprotokoll abzuschreiben.

1.3 Prozessentscheide ohne Sachurteil fallen in die Zuständigkeit der Vorsitzenden der Abteilung (Art. 37g i.V.m. Art. 25a Abs. 3 lit. b Gerichtsorganisationsgesetz [GOG, RB 2.3221]).

2.

Umständehalber kann von einer Kostenauflage ausnahmsweise abgesehen werden (vgl. Art. 34 Abs. 4 VRPV). Ein Anspruch auf Parteientschädigung besteht nicht (Art. 37 Abs. 2 VRPV e contrario).

Das Obergericht beschliesst:

1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird am Geschäftsprotokoll abgeschrieben.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Eröffnung:

- Beschwerdeführer

- Beschwerdegegnerin

- Vorinstanz

- Einwohnergemeinde Flüelen

Altdorf, Datum eingeben

OBERGERICHT DES KANTONS URI Verwaltungsrechtliche Abteilung

Die Präsidentin Der Gerichtsschreiber

Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, in der in Art. 42 Bundesgesetz über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz [BGG, SR 173.110]) vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. Die Beschwerdelegitimation und die zulässigen Beschwerdegründe richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des BGG. Versand: