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2015.OG.V.14.61 • OG UR 2015.OG.V.14.61 KI-generiert

Investigative Measures in Administrative Appeals and Causation of Work Accident Relapses

Geschäftsnummer 2015.OG.V.14.61
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Uri (CH-UR)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The court determined that investigative measures must generally occur during the administrative process and are precluded after the filing of an appeal due to the devolutive effect, except for limited clarifications not requiring the insured person's cooperation, such as obtaining confirmations, up until the submission of the appeal response when the administrative body can still reconsider its decision. Furthermore, the court dismissed the administrative court appeal, finding that the recurrent foot complaints were not causally linked with the requisite probability to the previously suffered work accident, as required for triggering insurer liability for relapses or late consequences.

Legislator-Regeste

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Art. 53 Abs. 3 ATSG, Art. 6 Abs. 1 UVG, Art. 11 UVV, Art. 43 Abs. 1 ATSG; Investigative Measures in Administrative Appeals and Causation of Work Accident Relapses: Furthermore, the court dismissed the administrative court appeal, finding that the recurrent foot complaints were not causally linked with the requisite probability to the previously suffered work accident, as required for triggering insurer liability for relapses or late consequences.

Schlagwörter

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Administrativuntersuchung Unfallkausalität Zusammenarbeit der Verwaltungen Haftungsbegründung Disziplinarverfahren Verwaltungsmaßnahme UV. Art. 43 Abs. 1, Art. 53 Abs. 3 ATSG. Art. 6 Abs. 1 UVG. Art. 11 UVV.

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 43 Abs. 1 ATSG

This provision appears to be the primary legal basis for the court's decision regarding the administrative investigation measures, although the text does not explicitly show the final orders citing it.

Art. 53 Abs. 3 ATSG

This provision appears to be related to the procedural aspects governing the administrative review process, although the text does not explicitly show the final orders citing it.

Art. 6 Abs. 1 UVG

This provision appears to be relevant to the underlying subject matter (accident insurance law), although the text does not explicitly show the final orders citing it.

Art. 11 UVV

This provision appears to be relevant to the specific regulations concerning accident insurance, although the text does not explicitly show the final orders citing it.

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Volltext

UV. Art. 43 Abs. 1, Art. 53 Abs. 3 ATSG. Art. 6 Abs. 1 UVG. Art. 11 UVV.

Abklärungsmassnahmen haben im Verwaltungsverfahren zu erfolgen und

dürfen nicht erst im Einsprache- beziehungsweise im gerichtlichen

Beschwerdeverfahren erfolgen. Aufgrund des Devolutiveffekts der Beschwerde

ist es der Verwaltung grundsätzlich verwehrt, nach Einreichung des

Rechtsmittels weitere oder zusätzliche Abklärungen vorzunehmen, soweit sie

den Streitgegenstand betreffen und auf eine allfällige Änderung der

angefochtenen Verfügung durch Erlass einen neuen abzielen. Mit Blick auf die

Möglichkeit des Versicherungsträgers einen Einspracheentscheid, gegen den

Beschwerde erhoben wurde, bis zur Einreichung einer Beschwerdeantwort in

Wiedererwägung zu ziehen, ist es indes nicht schlechterdings ausgeschlossen,

dass der Versicherungsträger bis zu diesem Zeitpunkt weitere Abklärungen

trifft. In diesem Verfahrensstadium dürfen jedoch keine

Abklärungsmassnahmen getroffen werden, welche der Mitwirkung der

versicherten Person bedürften. Erlaubt sind der Verwaltung punktuelle

Abklärungen (wie das Einholen von Bestätigungen, Bescheinigungen oder

auch Rückfragen bei medizinischen Fachpersonen oder anderen

Auskunftspersonen). Wegleitende Gesichtspunkte für die Beantwortung der

Frage, was im kantonalen Verfahren noch zulässiges Verwaltungshandeln

darstellt, bilden die inhaltliche Bedeutung der Sachverhaltsvervollständigung

und die zeitliche Intensität allfälliger weiterer Abklärungsmassnahmen.

Natürliche und adäquate Kausalität. Anwendungsfall. Rückfälle und Spätfolgen

schliessen begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an. Sie können eine

Leistungspflicht des Unfallversicherers nur auslösen, wenn zwischen den

erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten

Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater

Kausalzusammenhang besteht. In concreto sind die von der

Beschwerdeführerin rückfallweise geklagten Fussbeschwerden nicht mit der

erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den erlittenen Unfall

zurückzuführen. Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.

Obergericht, 18. Dezember 2015, OG V 14 61