Investigative Measures in Administrative Appeals and Causation of Work Accident Relapses
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court determined that investigative measures must generally occur during the administrative process and are precluded after the filing of an appeal due to the devolutive effect, except for limited clarifications not requiring the insured person's cooperation, such as obtaining confirmations, up until the submission of the appeal response when the administrative body can still reconsider its decision. Furthermore, the court dismissed the administrative court appeal, finding that the recurrent foot complaints were not causally linked with the requisite probability to the previously suffered work accident, as required for triggering insurer liability for relapses or late consequences.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 53 Abs. 3 ATSG, Art. 6 Abs. 1 UVG, Art. 11 UVV, Art. 43 Abs. 1 ATSG; Investigative Measures in Administrative Appeals and Causation of Work Accident Relapses: Furthermore, the court dismissed the administrative court appeal, finding that the recurrent foot complaints were not causally linked with the requisite probability to the previously suffered work accident, as required for triggering insurer liability for relapses or late consequences.
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KI-generiertThis provision appears to be the primary legal basis for the court's decision regarding the administrative investigation measures, although the text does not explicitly show the final orders citing it.
This provision appears to be related to the procedural aspects governing the administrative review process, although the text does not explicitly show the final orders citing it.
This provision appears to be relevant to the underlying subject matter (accident insurance law), although the text does not explicitly show the final orders citing it.
This provision appears to be relevant to the specific regulations concerning accident insurance, although the text does not explicitly show the final orders citing it.
Volltext
UV. Art. 43 Abs. 1, Art. 53 Abs. 3 ATSG. Art. 6 Abs. 1 UVG. Art. 11 UVV.
Abklärungsmassnahmen haben im Verwaltungsverfahren zu erfolgen und
dürfen nicht erst im Einsprache- beziehungsweise im gerichtlichen
Beschwerdeverfahren erfolgen. Aufgrund des Devolutiveffekts der Beschwerde
ist es der Verwaltung grundsätzlich verwehrt, nach Einreichung des
Rechtsmittels weitere oder zusätzliche Abklärungen vorzunehmen, soweit sie
den Streitgegenstand betreffen und auf eine allfällige Änderung der
angefochtenen Verfügung durch Erlass einen neuen abzielen. Mit Blick auf die
Möglichkeit des Versicherungsträgers einen Einspracheentscheid, gegen den
Beschwerde erhoben wurde, bis zur Einreichung einer Beschwerdeantwort in
Wiedererwägung zu ziehen, ist es indes nicht schlechterdings ausgeschlossen,
dass der Versicherungsträger bis zu diesem Zeitpunkt weitere Abklärungen
trifft. In diesem Verfahrensstadium dürfen jedoch keine
Abklärungsmassnahmen getroffen werden, welche der Mitwirkung der
versicherten Person bedürften. Erlaubt sind der Verwaltung punktuelle
Abklärungen (wie das Einholen von Bestätigungen, Bescheinigungen oder
auch Rückfragen bei medizinischen Fachpersonen oder anderen
Auskunftspersonen). Wegleitende Gesichtspunkte für die Beantwortung der
Frage, was im kantonalen Verfahren noch zulässiges Verwaltungshandeln
darstellt, bilden die inhaltliche Bedeutung der Sachverhaltsvervollständigung
und die zeitliche Intensität allfälliger weiterer Abklärungsmassnahmen.
Natürliche und adäquate Kausalität. Anwendungsfall. Rückfälle und Spätfolgen
schliessen begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an. Sie können eine
Leistungspflicht des Unfallversicherers nur auslösen, wenn zwischen den
erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten
Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater
Kausalzusammenhang besteht. In concreto sind die von der
Beschwerdeführerin rückfallweise geklagten Fussbeschwerden nicht mit der
erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf den erlittenen Unfall
zurückzuführen. Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.
Obergericht, 18. Dezember 2015, OG V 14 61