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04.05.18 • REB UR 04.05.18 KI-generiert

Witness Testimony Corroborated for Overtaking Maneuver Conviction

Geschäftsnummer 04.05.18
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Uri (CH-UR)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The court upheld a conviction based on a witness's testimony regarding an overtaking maneuver, where subsequent investigations substantially corroborated the witness's account of the vehicle involved and the circumstances described. Despite minor inconsistencies in the witness statements, the court reasoned that the totality of the evidence, including a traffic engineering report confirming the theoretical feasibility of the described maneuver at the location, provided a sufficiently coherent and reliable basis for conviction, thus overriding the principle of "in dubio pro reo" concerning minor evidentiary discrepancies.

Legislator-Regeste

Amtlich

Strafprozessordnung. Art. 6 Ziff. 2 EMRK. Art. 29 Abs. 2, Art. 32 Abs. 1 BV. Art. 249 BStP. Art.188 Abs. 2, Art. 227 Abs.1 StPO. | Strafprozessordnung. Art. 6 Ziff. 2 EMRK. Art. 29 Abs. 2,

Schlagwörter

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Zeugenaussage fehlerhaftes Überholmanöver Beweisgrundlage Begründung Befragung durch Staatsanwaltschaft Einstellung des Strassenverkehrsverfahrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 6 Ziff. 2 EMRK
Nr. 18 Strafprozessordnung. Art. 6 Ziff. 2 EMRK. Art. 29 Abs. 2,
Art. 32 Abs. 1 BV
Art. 32 Abs. 1 BV. Art. 249 BStP. Art. 188 Abs. 2, Art. 227
Art. 249 BStP
Art. 32 Abs. 1 BV. Art. 249 BStP. Art. 188 Abs. 2, Art. 227
Art. 227 Abs. 1 StPO
Art. 32 Abs. 1 BV. Art. 249 BStP. Art. 188 Abs. 2, Art. 227
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Volltext

Nr. 18 Strafprozessordnung. Art. 6 Ziff. 2 EMRK. Art. 29 Abs. 2,

Art. 32 Abs. 1 BV. Art. 249 BStP. Art. 188 Abs. 2, Art. 227

Abs. 1 StPO. Antizipierte Beweiswürdigung. Grundsatz der

freien Beweiswürdigung. Grundsatz «in dubio pro reo».

Indizienbeweis. Die nachträglichen Abklärungen haben praktisch

vollständig die Wahrnehmung des Zeugen betreffend das

Fahrzeug bestätigt. Die Aussagen des Zeugen erscheinen als in

sich geschlossen. Die kurz nach dem Vorfall gemachten

Angaben des Zeugen waren genügend präzise um den Halter des

fraglichen Fahrzeuges zu ermitteln. Das in Auftrag gegebene

gerichtliche verkehrstechnische Gutachten stellte

zusammenfassend fest, dass das vom Zeugen geschilderte

Überholmanöver an der fraglichen Örtlichkeit theoretisch

durchführbar war und dass sich die gerechnete Überholstrecke

mit den Aussagen des Zeugen vereinbaren lasse. Angesichts

dessen führen Widersprüche im Detail bei den Aussagen des

Zeugen nicht zu einem Freispruch.

Obergericht, 24. Mai 2005, OG S 05 2