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ZZ.1978.12 • OG SO ZZ.1978.12 KI-generiert

Supervisory Authority Overturns Inventory for Right of Retention When Creditor Holds Ownership or Pledge

Geschäftsnummer ZZ.1978.12
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Solothurn (CH-SO)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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A supervisory authority upheld an appeal because the bailiff improperly inventoried movable property for the temporary preservation of a right of retention when the bailiff and creditors knew the property already belonged to the landlord through ownership or a pledge; the inventory under Article 283 of the Debt Enforcement and Bankruptcy Act is solely for temporary preservation of a right of retention arising from the lease or tenancy agreement, and an ordinary pledge or ownership right held by a creditor does not require security through such an inventory, meaning the enforcement action should have been refused.

Legislator-Regeste

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Art. 283 SchKG; Supervisory Authority Overturns Inventory for Right of Retention When Creditor Holds Ownership or Pledge: A supervisory authority upheld an appeal because the bailiff improperly inventoried movable property for the temporary preservation of a right of retention when the bailiff and creditors knew the property already belonged to the landlord through ownership or a pledge; the inventory under Article 283 of the Debt Enforcement and Bankruptcy Act is solely for temporary preservation of a right of retention arising from the lease or tenancy agreement, and an ordinary pledge or ownership right held by a creditor does not require security through such an inventory, meaning the enforcement action should have been refused.

Schlagwörter

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Konkursinventar Retentionsrecht Betreibungshandlung Fahrniseigentum Pfandvertrag Mietvertrag Retentionsverzeichnis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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BGE 74 III 11
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Volltext

SOG 1978 Nr. 12

Art. 283 SchKG.Gegenstände, an denen dem Vermieter das Eigentum oder ein Pfandrecht zusteht, sind nicht ins Retentionsverzeichnis aufzunehmen.*

Die Beschwerde ist auch gutzuheissen, weil das Betreibungsamt Beweglichkeiten inventarisiert, also "zur einstweiligen Wahrung des Retentionsrechtes" aufzeichnete, von welchen es - wie auch die Gläubiger - wusste, dass sie bereits den Vermietern zu Pfand oder zu Eigentum gehörten. Das nach Art. 283 SchKG vom Betreibungsamt aufzunehmende Verzeichnis dient nur einstweiliger Wahrung eines Retentionsrechtes, das sich aus dem Mietbzw. Pachtvertrag, und nicht aus einem andern Vertrag ergibt. Ein gewöhnliches Pfandoder Eigentumsrecht des Gläubigers bedarf keiner betreibungsrechtlichen Sicherung durch Inventarisierung (BGE 74 III 11).Dem Betreibungsamt waren diese Rechtsbeziehungen zwischen Vermieter und Mieter spätestens bei Aufnahme des Retentionsverzeichnisses bekannt, so dass der Vollzug hätte abgesprochen werden sollen. Die Aufnahme der Retentionsurkunde war unzulässig.

*Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs, Urteil vom 29. Dezember 1978*