Appeal Regarding Minimum Subsistence Level Calculation and Wage Garnishment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual appealed the calculation of their minimum subsistence level determined by the debt enforcement office, primarily arguing that a leasing expense should have been included, but failing to substantiate why this expense was relevant for the calculation under the relevant enforcement law. The supervisory authority dismissed the appeal, finding no fault with the office's inclusion of only public transport costs, affirming that the office must execute enforcement measures according to statute, is not authorized to arrange installment payments with debtors, and confirming that the debtor is informed about the debt amount and status via the official record, with wage garnishment lasting until satisfaction of the claim or for a maximum of one year.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 Abs. 2 SchKG, Art. 20a SchKG, Art. 61 Abs. 2 lit. a GebV, Art. 62 Abs. 2 GebV, Art. 61 Abs. 2 lit. a GebV SchKG, Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG; Appeal Regarding Minimum Subsistence Level Calculation and Wage Garnishment: The supervisory authority dismissed the appeal, finding no fault with the office's inclusion of only public transport costs, affirming that the office must execute enforcement measures according to statute, is not authorized to arrange installment payments with debtors, and confirming that the debtor is informed about the debt amount and status via the official record, with wage garnishment lasting until satisfaction of the claim or for a maximum of one year.
Schlagwörter
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KI-generiertAlthough cited in the reasoning section regarding the duration of garnishment, this provision was not explicitly cited in the dispositive orders (1. or 2.). The dispositive only dismisses the appeal and waives costs.
This provision was cited in the reasoning to establish that the supervisory board procedure is free of charge, but it is not explicitly cited in the dispositive orders 1. or 2.
This provision was cited in the reasoning to establish that the supervisory board procedure is free of charge, but it is not explicitly cited in the dispositive orders 1. or 2.
This provision was cited in the reasoning to justify not awarding costs, but it is not explicitly cited in the dispositive orders 1. or 2.
Volltext
Aufsichtsbehörde für
Schuldbetreibung und Konkurs
Urteil vom 20. Juli 2022
Es wirken mit:
Vizepräsident Kiefer
Oberrichter Flückiger
Oberrichter von Felten
Gerichtsschreiber Schaller
In Sachen
A.___,
Beschwerdeführer
gegen
Betreibungsamt Region Solothurn,
Beschwerdegegner
betreffend Berechnung des Existenzminimums
hat die Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs in Erwägung, dass:
A.___ (im Folgenden der Beschwerdeführer) am 10. Juni 2022 (Postaufgabe, nachträglich unterzeichnet eingegangen am 23. Juni 2022) bei der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs gegen die Existenzminimumsberechnung des Betreibungsamtes Region Solothurn vom
2. Juni 2022 Beschwerde erhoben hat,
der Beschwerdeführer rügt, sein Leasing sei nicht berücksichtigt worden, er aber in keiner Weise darlegt, wieso dieses hätte berücksichtigt werden müssen,
es bei dieser Sachlage in keiner Weise zu beanstanden ist, dass das Betreibungsamt dem Beschwerdeführer nur die Auslagen für die Benützung des öffentlichen Verkehrsmittels in die Berechnung des Existenzminimums eingesetzt hat,
das Betreibungsamt die zwangsweise Vollstreckung in Betreibung gesetzter Forderungen nach den Regeln des SchKG durchzuführen hat, weshalb es gar nicht befugt ist, mit den Schuldnern Ratenzahlungen zu vereinbaren,
der geschuldete Betrag dem vom Beschwerdeführer unterzeichneten Pfändungsprotokoll zu entnehmen ist und er sich jederzeit beim Betreibungsamt über den Stand der Betreibung informieren kann,
die Lohnpfändung bis zur Tilgung der in Betreibung gesetzten Forderung, maximal aber ein Jahr dauert (Art. 93 Abs. 2 SchKG),
die Beschwerde demnach abzuweisen ist,
das Beschwerdeverfahren nach Art. 20a SchKG und Art. 61 Abs. 2 lit. a GebV SchKG unentgeltlich ist und die Ausrichtung einer Parteientschädigung nicht in Betracht kommt (Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG),
erkannt:
1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann innert 10 Tagen seit Eröffnung des begründeten Urteils beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen eingereicht werden (Adresse: 1000 Lausanne 14). Die Frist wird durch rechtzeitige Aufgabe bei der Schweizerischen Post gewahrt. Die Frist ist nicht erstreckbar. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten. Für die weiteren Voraussetzungen sind die Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes massgeblich.
Im Namen der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs
Der Vizepräsident Der Gerichtsschreiber
Kiefer Schaller