Cantonal Government Approval of Cooperative Perimeter Changes Does Not Include Review of Contribution Calculations
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertChanges to the perimeter of a land improvement cooperative are governed by the provisions for establishing a cooperative, including statute creation, preliminary perimeter definition, cost estimates, pre-examination, member approval, public notice and objection periods, and final approval by the cantonal government, which has constitutive effect. The court affirmed that the cantonal government's approval process does not include reviewing the basis for calculating owner contributions, as this is not an essential element for the approval of revised statutes.
Legislator-Regeste
AmtlichOGVE 2016/17 Nr. 75 Art. 119 EG ZGB Perimeterkreisänderungen richten sich grundsätzlich nach den Bestimmungen über die Gründung der Flurgenossenschaft gemäss Art. 114 ff. EG ZGB. Nicht Gegenstand des regierungsrätlichen Genehmigungsverfahr
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KI-generiertThis provision governs the approval process by the cantonal government, which is a key step in perimeter changes.
This provision outlines the initial steps for a perimeter change, including the creation of statutes and the perimeter itself by the land commission.
These provisions detail the content of the documents required for a perimeter change.
This provision refers to the public notice and objection procedures that are part of the perimeter change process.
This provision states that the cantonal government's approval has a constitutive effect on the perimeter change.
These provisions concern the registration of the perimeter change in the land register.
These provisions indicate that the registration in the land register is free of charge.
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OGVE 2016/17 Nr. 75
Art. 119 EG ZGB
Perimeterkreisänderungen richten sich grundsätzlich nach den Bestimmungen über die Gründung der Flurgenossenschaft gemäss Art. 114 ff. EG ZGB. Nicht Gegenstand des regierungsrätlichen Genehmigungsverfahrens ist die Überprüfung der Grundlagen für die Berechnung der Beiträge, welche die Eigentümer zu leisten haben.
Vorprüfungsbericht des Amts für Justiz vom 19. Mai 2017.
Aus den Erwägungen:
4. Allgemeine Bemerkungen
Im Hinblick auf eine mögliche Perimeterkreisänderung ist zu beachten, dass sich dieses grundsätzlich nach den Bestimmungen über die Gründung der Flurgenossenschaft richtet, also nach Art. 114 ff. EG ZGB.
Folgende Verfahrensschritte sind bei der Veränderung des Perimeterkreises zu durchlaufen:
1. Erstellung der Statuten, des (vorläufigen) Perimeterkreises, des Plans und des Kostenvoranschlags durch die Flurkommission (Art. 115 Abs. 1; zum Inhalt der anzufertigenden Unterlagen vgl. Art. 116 f. EG ZGB).
2. Vorprüfung der Unterlagen (vgl. Art. 119 Abs. 1 EG ZGB).
3. Allenfalls Abstimmung der Änderung vor der Genossenschaftsversammlung.
4. Auflage- und Einspracheverfahrenverfahren (Art. 118).
5. Genehmigungsverfahren vor dem Regierungsrat (Art. 119 EG ZGB), welches konstitutiv wirkt (Art. 121 Abs. 1 EG ZGB).
6. Eintragung im Grundbuch (Art. 703 Abs. 1 letzter Satz ZGB i.V.m. Art. 126 EG ZGB; eine öffentliche Beurkundung entfällt – soweit ersichtlich – hier, da keine Neueinteilung der Grundstücke [Art. 123 EG ZGB] bzw. neue Flureinteilung [Art. 126 EG ZGB] notwendig ist; die Eintragung im Grundbuch ist gebührenfrei [Art. 954 Abs. 2 i.V.m. Art. 126 EG ZGB]).
Nicht Gegenstand des regierungsrätlichen Genehmigungsverfahrens ist die Überprüfung der Grundlagen für die Berechnung der Beiträge, welche die Eigentümer zu leisten haben. Die eingereichten Unterlagen bleiben daher bei der Prüfung der revidierten Statuten unbeachtet. Vgl. auch VVGE 2011/13 Nr. 18).
(…)
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genehmigungsverfahren
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eigentümer
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Normen Bund
ZGB:
Art.703
OGVE
2016/17 Nr. 75
VVGE
2011/13 Nr. 18