Appeals Court Fees Determined by Judicial Discretion, Not Dispute Value
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn civil appeal proceedings, party compensation should be determined at the discretion of the court, not based on the principle of the value of the dispute. The court reasoned that the relevant fee regulations do not explicitly address compensation for appeals of first-instance judgments. Instead, when a specific fee calculation is absent, the court must assess compensation based on factors such as the personal and economic significance of the case, its complexity, the scope and nature of the work performed, and the time invested.
Legislator-Regeste
AmtlichAbR 1990/91 Nr. 23, S. 94: Die Parteientschädigung im zivilprozessualen Revisionsverfahren ist nach Massgabe von Art. 32 Abs. 2 (nach Ermessen) und nicht nach Art. 35 GebOR (Streitwertprinzip) festzusetzen. Entscheid der Obergerichtskommis
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KI-generiertThis provision dictates that the compensation is to be determined at the discretion of the court when no specific fee is set, as is the case for revisions of first-instance judgments.
This provision, which provides for the principle of the value of the dispute, is not applied because there is no explicit regulation for revision proceedings in the fee ordinance.
Volltext
Neue SucheOriginalAbR-90-91-23.htm
AbR 1990/91 Nr. 23, S. 94:
Die Parteientschädigung im zivilprozessualen Revisionsverfahren ist nach Massgabe von Art. 32 Abs. 2 (nach Ermessen) und nicht nach Art. 35 GebOR (Streitwertprinzip) festzusetzen.
Entscheid der Obergerichtskommission vom 3. Oktober 1990
Aus den Erwägungen:
4. a) In bezug auf Revisionsverfahren enthält die Gebührenordnung für die Parteientschädigung keine ausdrückliche Regelung, soweit es sich um Revisionen erstinstanzlicher Urteile handelt. Eine analoge Anwendung des Streitwertprinzips, wie sie Art. 35 GebOR für den Zivilprozess vor erster Instanz vorsieht, rechtfertigt sich schon deshalb nicht, weil Art. 32 Abs. 2 GebOR Anweisung über das Vorgehen gibt, wenn ein Gebührenansatz fehlt, was vorliegend der Fall ist. Für solche Fälle ist das Honorar nach Ermessen und zwar aufgrund der in Art. 32 Abs. 1 GebOR umschriebenen Gesichtspunkte zu bemessen. Danach sind die persönliche und wirtschaftliche Bedeutung der Sache für die Partei, die Schwierigkeit der Sache, der Umfang und die Art der Arbeit sowie der Zeitaufwand massgebend.
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Schlagworte
parteientschädigung
sache
ermessen
entscheid
AbR
1990/91 Nr. 23