Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
OG 1993 38 • KG LU OG 1993 38 KI-generiert

Restitution Directive Validity Requires Inclusion in Judgment Operative Part

Geschäftsnummer OG 1993 38
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Luzern (CH-LU)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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For a judicial directive issued under Article 41 Ziff. 2 Paragraph 1 of the Criminal Code, such as restitution, to be legally valid and enforceable, its explicit inclusion in the operative part (dispositiv) of the judgment or decision is essential; mere mention within the reasoning section of the judgment is insufficient for the court to uphold the directive.

Legislator-Regeste

Amtlich

Art. 41 Ziff. 2 Abs. 1 StGB. Zur Rechtsgültigkeit einer Weisung ist deren Aufnahme ins Urteils- bzw. Entscheidsdispositiv unerlässlich. | Strafrecht

Schlagwörter

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Urteilsdispositiv Richtlinie vollstreckbarer Entscheid Wiederherstellung des Vorzustands begründeter Entscheid opferorientierte Justiz

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 41 Ziff. 2 Abs. 1 StGB

Cited in the reasoning as the basis for imposing specific instructions, though the dispositive itself is not provided to confirm its direct application there.

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Volltext

Rechtsprechung Luzern

Instanz: · Obergericht

Abteilung: · II. Kammer

Rechtsgebiet: · Strafrecht

Entscheiddatum: · 23.02.1993

Fallnummer: · OG 1993 38

LGVE: · 1993 I Nr. 38

Leitsatz: · Art. 41 Ziff. 2 Abs. 1 StGB. Zur Rechtsgültigkeit einer Weisung ist deren Aufnahme ins Urteils- bzw. Entscheidsdispositiv unerlässlich.

Rechtskraft: · Diese Entscheidung ist rechtskräftig.

Entscheid: · Aus den Erwägungen: Nach Art. 41 Ziff. 2 Abs. 1 StGB kann der Richter dem Verurteilten u.a. während der Probezeit bestimmte Weisungen erteilen, so auch die Schadensdeckung. Zur Rechtsgültigkeit und Durchsetzbarkeit einer solchen Weisung ist aber deren Aufnahme ins Urteils- bzw. Entscheidsdispositiv unerlässlich. Blosse Erwähnung in der Urteilsbegründung genügt nicht (statt vieler: Schultz Hans, Einführung in den allg. Teil des Strafrechts, Bd. II, 4. Aufl., Bern 1982, S. 112).