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KA 97 57 • KG LU KA 97 57 KI-generiert

Appellate Review of Incidental Evidence from Wiretap Against Privileged Attorney's Client

Geschäftsnummer KA 97 57
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Luzern (CH-LU)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The appellate court considered the admissibility of evidence obtained incidentally during a court-authorized wiretap targeting one suspect, specifically communication involving a lawyer who was also being monitored, when the lawyer asserted their right to refuse testimony in the subsequent prosecution of the other party. The court reasoned that even though the lawyer possessed a professional secrecy privilege, this privilege did not shield them from the investigation when the lawyer themselves was suspected of criminal conduct, thus allowing the use of the incidentally discovered communications against their conversation partner under the relevant procedural laws, consistent with fundamental rights guarantees.

Legislator-Regeste

Amtlich

§§ 92 f. und 117sexies Abs. 1 StPO; Art. 8 EMRK; Art. 36 Abs. 4 BV. Auswirkungen des Zeugnisverweigerungsrechts eines Mitabgehörten auf die Verwendung von Zufallsfunden aus Telefonüberwachungen im Strafverfahren gegen den Gesprächspartner. Kein Strafverfolgungsprivileg wegen des Berufsgeheimnisses, wenn sich der mitabgehörte Anwalt selber einer strafbaren Handlung verdächtig gemacht hat. | Strafprozessrecht

Schlagwörter

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Anwaltsgeheimnis Strafuntersuchung Verfahrensüberprüfung Zeugnisverweigerungsrecht Beweisaussage Inzidenzverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 8 EMRK
1 StPO; Art. 8 EMRK; Art.
Art. 36 Abs. 4 BV
8 EMRK; Art. 36 Abs. 4 BV.
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Volltext

Rechtsprechung Luzern

Instanz: · Obergericht

Abteilung: · Kriminal- und Anklagekommission

Rechtsgebiet: · Strafprozessrecht

Entscheiddatum: · 16.06.1998

Fallnummer: · KA 97 57

LGVE: · 1998 I Nr. 51

Leitsatz: · §§ 92 f. und 117sexies Abs. 1 StPO; Art. 8 EMRK; Art. 36 Abs. 4 BV. Auswirkungen des Zeugnisverweigerungsrechts eines Mitabgehörten auf die Verwendung von Zufallsfunden aus Telefonüberwachungen im Strafverfahren gegen den Gesprächspartner. Kein Strafverfolgungsprivileg wegen des Berufsgeheimnisses, wenn sich der mitabgehörte Anwalt selber einer strafbaren Handlung verdächtig gemacht hat.

Rechtskraft: · Diese Entscheidung ist rechtskräftig.

(Das Bundesgericht hat am 30. November 1998 die gegen diesen Entscheid erhobene staatsrechtliche Beschwerde abgewiesen.)

Entscheid: