Appeal Dismissed for Failure to Pay Cost Deposit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellant filed an appeal against a lower court's decision that had granted relief in clear cases regarding a property rights claim, specifically seeking to avoid joint liability for the lower court's costs. The appellate court required the appellant to pay a CHF 2,000 cost deposit for the appeal, granted an extension after the initial deadline passed, and explicitly warned that failure to pay by the second deadline would result in the appeal not being heard under the relevant procedural code. Since the appellant failed to submit the required cost deposit even after the final extension, the court dismissed the appeal without considering its merits and ordered the appellant to bear the costs of the appeal proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 257 ZPO, Art. 101 Abs. 3 ZPO, Art. 106 Abs. 1 ZPO; Appeal Dismissed for Failure to Pay Cost Deposit: The appellate court required the appellant to pay a CHF 2,000 cost deposit for the appeal, granted an extension after the initial deadline passed, and explicitly warned that failure to pay by the second deadline would result in the appeal not being heard under the relevant procedural code. Since the appellant failed to submit the required cost deposit even after the final extension, the court dismissed the appeal without considering its merits and ordered the appellant to bear the costs of the appeal proceedings.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision mandates that the court shall not enter upon the appeal if the required cost deposit is not paid.
This provision regulates the allocation of procedural costs to the appellant when the appeal is not adjudicated.
Volltext
Kantonsgericht von Graubünden Dretgira chantunala dal Grischun Tribunale cantonale dei Grigioni
Ref.: Chur, 5. Juni 2013 Schriftlich mitgeteilt am: ZK2 13 18 11. Juni 2013
Entscheid
II. Zivilkammer
Vorsitz Pritzi Aktuar ad hoc Coray
In der zivilrechtlichen Beschwerde
des X._____, Beschwerdeführer,
gegen
den Entscheid des Bezirksgerichts Plessur, Einzelrichter vom 21. März 2013, mitgeteilt am 25. März 2013, in Sachen Y._____, Beschwerdegegner, vertreten durch MLaw Flavia Brülisauer, Kornplatz 2, 7002 Chur, gegen den Beschwerdeführer, betreffend Rechtsschutz in klaren Fällen nach Art. 257 ZPO/Eigentumsfreiheitsklage, hat der Vorsitzende der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubünden nach Kenntnisnahme der Beschwerde vom 29. März 2013, nach Einsicht in die Verfahrensakten sowie aufgrund der Feststellungen und Erwägungen,
– dass mit dem Entscheid des Bezirksgerichts Plessur vom 21. März 2013, mitgeteilt am 25. März 2013, das Gesuch von Y._____ gegen A._____, X._____ und B._____ aus Forderung betreffend Rechtschutz in klaren Fällen nach Art.
257 ZPO / Eigentumsfreiheitsklage gutgeheissen wurde,
– dass X._____ gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 29. März 2013 beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde erhob mit dem Antrag, B._____ müsse sich nicht solidarisch an den vorinstanzlichen Kosten beteiligen, da er nicht Eigentümer sei und im Ausland arbeite,
– dass der Vorsitzende der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubünden mit Verfügung vom 2. April 2013 X._____ aufforderte, dem Kantonsgericht von Graubünden bis zum 15. April 2013 einen Kostenvorschuss von Fr. 2‘000.-- zu überweisen,
– dass nach unbenutztem Ablauf dieser Frist X._____ am 22. April 2013 eine Nachfrist zur Zahlung des Kostenvorschusses bis zum 30. April 2013 gewährt wurde,
– dass X._____ mit Gewährung der Nachfrist ausdrücklich angedroht wurde, dass das Kantonsgericht gemäss Art. 101 Abs. 3 ZPO nicht auf sein Rechtsmittel eintreten werde, wenn er den geforderten Kostenvorschuss von Fr. 2‘000.-- nicht innert dieser Nachfrist leiste,
– dass auch innert der Nachfrist keine Zahlung des Kostenvorschusses erfolgte,
– dass auf ein Vernehmlassungsverfahren verzichtet wurde,
– dass demnach nicht auf das Rechtsmittel eingetreten werden kann,
– dass in diesem Fall die Prozesskosten gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO zu Lasten von X._____ gehen,
– dass der Vorsitzende der II. Zivilkammer in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 des Gerichtsorganisationsgesetzes (GOG; BR 173.000) die vorliegende Beschwerde in einzelrichterlicher Kompetenz entscheidet,
Seite 2 — 3 erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 400.-- gehen zu Lasten von X._____.
3. Mitteilung an:
Seite 3 — 3