Father's Appeal of Child Relocation Decision Dismissed for Untimeliness
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court dismissed an appeal filed by the father against a child and adult protection authority decision that approved the mother's relocation of the children to a new municipality and regulated his visitation rights, because the appeal was filed late. The court reasoned that the 30-day appeal deadline, which commenced upon notification of the initial decision, was not subject to the statutory suspension of deadlines applicable to ordinary civil proceedings, as dictated by specific provisions governing appeals against child and adult protection authority decisions, making the appeal lodged after the January 11th deadline inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 301a Abs. 2 ZGB, Art. 450f ZGB, Art. 60 Abs. 3 EGzZGB, Art. 145 Abs. 1 lit. c ZPO, Art. 450b Abs. 1 ZGB, Art. 18 Abs. 3 GOG; Father's Appeal of Child Relocation Decision Dismissed for Untimeliness: The court reasoned that the 30-day appeal deadline, which commenced upon notification of the initial decision, was not subject to the statutory suspension of deadlines applicable to ordinary civil proceedings, as dictated by specific provisions governing appeals against child and adult protection authority decisions, making the appeal lodged after the January 11th deadline inadmissible.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision was applied for the court to rule on the decision as a single judge.
Cited as the basis for the possibility of appealing this decision to the Swiss Federal Supreme Court.
Cited regarding the formal requirements for filing an appeal with the Federal Supreme Court.
Cited regarding the prerequisites for admissibility of an appeal to the Federal Supreme Court.
Cited regarding the procedure for an appeal to the Federal Supreme Court.
Volltext
Kantonsgericht von Graubünden Dretgira chantunala dal Grischun Tribunale cantonale dei Grigioni
Ref.: Chur, 29. Januar 2018 Schriftlich mitgeteilt am: ZK1 18 4 30. Januar 2018
Entscheid
I. Zivilkammer
Präsident Brunner
In der Kindesund Erwachsenenschutzbeschwerde des X._____, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Laura Oesch, Quaderstrasse 5, 7001 Chur,
gegen
den Entscheid der Kindesund Erwachsenenschutzbehörde Nordbünden vom 07. September 2017, mitgeteilt am 11. Dezember 2017, gegen Y._____, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Silvia Däppen, Bahnhofstrasse 8, 7000 Chur, in Sachen des A._____, Beschwerdegegner und der B._____, Beschwerdegegnerin, gegen den Beschwerdeführer, betreffend Zustimmung zum Wechsel des Aufenthaltsorts der Kinder, wird nach Einsichtnahme in die Beschwerde vom 25. Januar 2018 samt mitgereichten Akten, sowie nach Feststellung und in Erwägung,
– dass die Kindesund Erwachsenschutzbehörde (KESB) Nordbünden mit Entscheid vom 07. September 2017, mitgeteilt am 11. Dezember 2017, dem von Y._____ (Mutter) beabsichtigten Wechsel des Aufenthaltsortes von A._____ und B._____ von O.1_____ in die L.1_____ (O.2_____) im Sinne von Art.
301a Abs. 2 ZGB zustimmte und gleichzeitig den persönlichen Verkehr zwischen den Kindern und dem Vater X._____ regelte,
– dass X._____ dagegen am 25. Januar 2018 beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde einreichen liess und in der Hauptsache begehrte, es sei die Verlegung des Aufenthaltsortes der Kinder in die L.1_____ zu verbieten,
– dass in der Beschwerde festgehalten wird, dass der angefochtene Entscheid der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers am 12. Dezember 2017 zugegangen und die Beschwerdefrist unter Berücksichtigung der Gerichtsferien mit vorliegender Eingabe (vom 25. Januar 2018) eingehalten sei,
– dass gemäss Art. 450f ZGB in Verbindung mit Art. 60 Abs. 3 EGzZGB die Bestimmungen über den Fristenstillstand der Zivilprozessordnung keine Anwendung finden,
– dass somit der in Art. 145 Abs. 1 lit. c ZPO vorgesehene Fristenstillstand vom
18. Dezember bis und mit dem 02. Januar für die Anfechtungen von Entscheiden der Kindesund Erwachsenenschutzbehörde nicht gilt,
– dass die 30-tägige Beschwerdefrist gemäss Art. 314 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 450b Abs. 1 ZGB am 13. Dezember 2017 begann und am 11. Januar 2018 endete,
– dass die am 25. Januar 2018 der Post übergebene Beschwerde somit verspätet ist, so dass darauf nicht eingetreten werden kann,
– dass bei diesem Ausgang die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu Lasten des Beschwerdeführers gehen,
– dass auf die Zusprechung einer aussergerichtlichen Entschädigung an die Gegenpartei verzichtet wird, da kein Vernehmlassungsverfahren durchgeführt wurde,
Seite 2 — 4
– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 GOG in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht,
Seite 3 — 4 entschieden:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 300.-- gehen zu Lasten des Beschwerdeführers.
3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 72 BGG Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.
4. Mitteilung an:
Seite 4 — 4