Supplementary Decision on Expert Costs in Protective Custody Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court issued a supplementary decision to its prior ruling, which had dismissed an appeal against a judicially ordered protective custody placement, specifically addressing the previously unadjudicated costs of the mandatory psychiatric expert opinion amounting to Fr. 1,541.60. The court reasoned that since the appellant was the losing party in the main proceedings, and expert costs are considered part of the court costs under the relevant procedural rules, these expert fees must consequently be imposed upon the appellant as part of the overall costs of the appeal proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 60 Abs. 2 EGzZGB, Art. 106 Abs. 1 ZPO, Art. 95 Abs. 2 lit. c ZPO, Art. 72 BGG; Supplementary Decision on Expert Costs in Protective Custody Appeal: 1,541.60. The court reasoned that since the appellant was the losing party in the main proceedings, and expert costs are considered part of the court costs under the relevant procedural rules, these expert fees must consequently be imposed upon the appellant as part of the overall costs of the appeal proceedings.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertApplied as the basis for ordering the losing party (Beschwerdeführer) to bear the court costs, including the expert costs.
Cited in conjunction with Art. 106 Abs. 1 ZPO to impose the costs of the proceedings on the losing party.
Cited to establish that the costs of the expert opinion are part of the court costs.
Cited as the provision governing the possibility of filing an appeal to the Federal Supreme Court against this decision.
Volltext
Kantonsgericht von Graubünden Dretgira chantunala dal Grischun Tribunale cantonale dei Grigioni
Ref.: Chur, 05. März 2014 Schriftlich mitgeteilt am: ZK1 14 20 28. März 2014
Entscheid (Nachtrag)
I. Zivilkammer
Vorsitz Brunner RichterInnen Schlenker und Michael Dürst Aktuar ad hoc Decurtins
In der zivilrechtlichen Beschwerde
des X._____, Beschwerdeführer,
betreffend fürsorgerische Unterbringung, wird nach Feststellung und in Erwägung:
– dass das Kantonsgericht von Graubünden mit Entscheid vom 05. März 2014 eine Beschwerde des X._____ gegen eine ärztliche fürsorgerische Unterbringung abgewiesen hat,
– dass in diesem Verfahren bei Dr. med. A._____ das gesetzlich vorgeschriebene psychiatrische Gutachten eingeholt wurde,
– dass die Gutachterkosten Fr. 1'541.60 betrugen,
– dass im Hauptentscheid vom 05. März 2014 über diese Kosten nicht befunden wurde,
– dass somit über diesen Punkt ein Nachtrag notwendig wird,
– dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens gemäss Art. 60 Abs. 2 EGzZGB i.V. mit Art. 106 Abs. 1 ZPO dem unterliegenden Beschwerdeführer auferlegt wurden,
– dass gemäss Art. 95 Abs. 2 lit. c ZPO auch die Kosten der Beweisführung zu den Gerichtskosten gehören,
– dass das betreffende Gutachten der Beweisführung diente,
– dass gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO die unterliegende Partei die Prozesskosten, zu welchen auch die Gerichtskosten gehören, zu tragen hat,
– dass die Kosten des Gutachtens somit ebenfalls zu Lasten von X._____ gehen,
– dass für diesen Nachtrag keine Kosten erhoben werden,
Seite 2 — 3 entschieden:
1. In Ergänzung des Hauptentscheids vom 05. März 2014, mitgeteilt am 07.
März 2014, gehen die Gutachterkosten von Fr. 1'541.60 als Teil der Gerichtskosten ebenfalls zu Lasten des X._____.
2. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 72 des Bundesgesetzes vom
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.
3. Mitteilung an:
Seite 3 — 3