Declaratory Action Dismissal Without Merits Bars Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellants filed two identical declaratory actions against the respondent, which the lower court dismissed without ruling on the merits due to a lack of local jurisdiction. The appellate court dismissed the appeal because, according to established practice, a civil appeal is only permissible against a judgment resolving the substantive claims of the parties, which was not the case here as the lower court only issued a procedural ruling. Furthermore, the filing could not be treated as a civil complaint because it lacked the required substantiation within the appeal deadline, leading the court to immediately strike the appeal as manifestly inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 233 Abs. 2 ZPO, Art. 233 Abs. 1 ZPO, Art. 224 Abs. 1 ZPO, Art. 218 ff. ZPO, Art. 232 ff. ZPO, Art. 72; Declaratory Action Dismissal Without Merits Bars Appeal: The appellate court dismissed the appeal because, according to established practice, a civil appeal is only permissible against a judgment resolving the substantive claims of the parties, which was not the case here as the lower court only issued a procedural ruling. Furthermore, the filing could not be treated as a civil complaint because it lacked the required substantiation within the appeal deadline, leading the court to immediately strike the appeal as manifestly inadmissible.
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KI-generiertUsed by the presiding judge to dismiss the appeal summarily as obviously inadmissible.
Cited in the reasoning to explain why the appeal, directed against a procedural judgment, was inadmissible under this provision.
Cited in the reasoning to reject the possibility of converting the appeal into a civil complaint.
Cited in the reasoning to explain why the submission could not be accepted as a civil complaint due to insufficient substantiation.
Cited in the reasoning regarding the expiry of the deadline for filing a complaint.
Cited in the dispositive to indicate the possibility of filing a complaint with the Federal Supreme Court against this decision.
Cited in the dispositive regarding the jurisdiction of the Federal Supreme Court for a complaint, given the case value.
Cited in the dispositive as part of the procedural rules applicable to a complaint before the Federal Supreme Court.
Cited in the dispositive as part of the procedural rules applicable to a complaint before the Federal Supreme Court.
Volltext
Kantonsgericht von Graubünden Dretgira chantunala dal Grischun Tribunale cantonale dei Grigioni ___________________________________________________________________________________________________
Ref.: Chur, 29. Mai 2008/rj Schriftlich mitgeteilt am: ZF 08 46 30. Mai 2008
Verfügung Kantonsgerichtspräsidium
Präsident Brunner
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In der zivilrechtlichen Berufung
des X., Breil/Brigels, Kläger und Berufungskläger, und der Z., Klägerin und Berufungsklägerin,
gegen
das Urteil des Bezirksgerichts A. vom 1. April 2008, mitgeteilt am 28. April 2008, in Sachen der Berufungskläger gegen die Y . , Beklagte und Berufungsbeklagte, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Robert K. Däppen, Bahnhofstrasse 8, 7000 Chur, gegen Kläger und Berufungskläger,
betreffend Aberkennungsklage,
wird nach Einsichtnahme in die Berufungserklärung vom 19. Mai 2008, in die von der Vorinstanz zugestellten Verfahrensakten sowie in Erwägung,
dass X. und Z. am 24. September 2007 beim Vermittleramt des Kreises B. gegen die Y. zwei gleich lautende Aberkennungsklagen eingereicht haben, welche sie nach erfolglos verlaufener Vermittlungsverhandlung am 17. November 2007 an das Bezirksgericht A. prosequierten,
dass das Bezirksgericht A. mit Urteil vom 1. April 2008 auf die Klage infolge fehlender örtlicher Zuständigkeit nicht eintrat,
dass X. und Z. dagegen am 19. Mai 2008 zuhanden des Kantonsgerichts von Graubünden Berufung erhoben,
dass das Bezirksgericht A. lediglich ein Prozessurteil gefällt hat, indem es auf die Klage nicht eingetreten ist,
dass gemäss ständiger Praxis des Kantonsgerichts die zivilrechtliche Berufung gemäss Art. 218 ff. ZPO nur zulässig ist, wenn sie sich gegen ein Sachurteil eines Bezirksgerichts richtet und somit über die materiellrechtlichen Ansprüche der Parteien entschieden wurde (vgl. PKG 1997 Nr. 4, 1998 Nr. 23),
dass letzteres im vorliegenden Fall nicht gegeben ist, so dass auf die Berufung nicht eingetreten werden kann,
dass die Eingabe der Berufungskläger auch nicht als zivilrechtliche Beschwerde gemäss Art. 232 ff. ZPO entgegengenommen werden kann, da diese gemäss Art. 233 Abs. 2 ZPO begründet werden muss und die Berufungskläger lediglich ein Rechtsbegehren gestellt haben, aus welchem keine hinreichende Begründung hervorgeht, aus welchen Gründen das angefochtene Urteil unrichtig sein sollte,
dass die Berufungskläger auch nicht aufgefordert werden können, die Beschwerde formgerecht einzureichen, da die 20-tägige Rechtsmittelfrist gemäss Art. 233 Abs. 1 ZPO bereits verstrichen ist,
dass die Berufung somit offensichtlich unzulässig ist, so dass sie ohne weiteres Verfahren vom Vorsitzenden abgeschrieben werden kann (Art. 224 Abs. 1 ZPO),
dass für dieses Verfahren keine Kosten erhoben werden, verfügt :
1. Die Berufung wird als offensichtlich unzulässig am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Gegen diese, einen Streitwert von mindestens 30'000 Franken betreffende Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 1 lit. b des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht geführt werden. Diese ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff.,
72 ff. und 90 ff. BGG.
4. Mitteilung an:
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Für das Kantonsgerichtspräsidium von Graubünden Der Präsident: