Indigence Proof Failure in Denied Request for Appointed Counsel Following Appeal Withdrawal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA party requested the assignment of official defense counsel for an appeal proceeding, but the court dismissed this request as moot because the underlying appeal was withdrawn, and the requesting party was awarded a party indemnity that was deemed sufficient to cover their legal representation costs. Furthermore, the court noted that the request for official defense would have been rejected anyway due to a failure to prove indigence, as the requesting party inaccurately calculated their monthly surplus by including undocumented leasing fees and double-counting electricity costs, indicating they could have afforded the procedural costs themselves.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 242 ZPO, Art. 78 ff. BGG, Art. 42 f. BGG, Art. 29 ff. BGG, Art. 90 ff. BGG; Indigence Proof Failure in Denied Request for Appointed Counsel Following Appeal Withdrawal: Furthermore, the court noted that the request for official defense would have been rejected anyway due to a failure to prove indigence, as the requesting party inaccurately calculated their monthly surplus by including undocumented leasing fees and double-counting electricity costs, indicating they could have afforded the procedural costs themselves.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to declare the current procedure for ordering official defense moot due to the main appeal being withdrawn.
Cited to inform the parties about their right to appeal this decision to the Federal Supreme Court.
Cited to specify the manner in which an appeal to the Federal Supreme Court must be filed.
Cited as part of the procedural rules governing appeals to the Federal Supreme Court.
Cited as part of the procedural rules governing appeals to the Federal Supreme Court.
Volltext
Kantonsgericht von Graubünden Dretgira chantunala dal Grischun Tribunale cantonale dei Grigioni
Verfügung vom 7. November 2024
Referenz SK2 24 10
Instanz II. Strafkammer
Besetzung Hubert, Vorsitzender Bazzell, Aktuarin
Parteien A._____ Gesuchstellerin vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Flavia Buchli Jörimann Masanserstrasse 35, Postfach 414, 7001 Chur
Gegenstand Gesuch um Anordnung der amtlichen Verteidigung
Mitteilung 15. November 2024 In Erwägung,
– dass B._____ und C._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) gegen den Beschluss des Regionalgerichts Landquart vom 29. November 2023 am
28. Dezember 2023 Beschwerde erhoben (SK2 24 2),
– dass A._____ (nachfolgend: Gesuchstellerin) mit Gesuch vom 6. Februar 2024 die Einsetzung ihrer Rechtsvertreterin Rechtsanwältin Flavia Buchli Jörimann als amtliche Verteidigerin für das Beschwerdeverfahren (SK2 24 2)
beantragte,
– dass die Beschwerde mit Verfügung heutigen Datums infolge Rückzugs abgeschrieben wurde und der Gesuchstellerin zulasten der Beschwerdeführer und des Kantons Graubünden eine Parteientschädigung in der beantragten Höhe zugesprochen wurde,
– dass damit die notwendigen Kosten der Rechtsvertretung der Gesuchstellerin gedeckt sind,
– dass sich das vorliegende Verfahren um Anordnung der amtlichen Verteidigung infolgedessen als gegenstandslos erweist und abzuschreiben ist (Art. 242 ZPO),
– dass das Gesuch im Übrigen mangels nachgewiesener Mittellosigkeit abzuweisen gewesen wäre,
– dass die Gesuchstellerin nämlich bei der Bedarfsberechnung Leasinggebühren von CHF 1'498.10 berücksichtigte, ohne jeden Nachweis dafür, dass sie auf ein Fahrzeug angewiesen ist,
– dass sie des Weiteren die bereits vom Grundbetrag erfassten Stromkosten mitberücksichtigte (act. A.1, 2.2),
– dass sie damit bei korrekter Berechnung über einen monatlichen Überschuss verfügt, der es ihr ohne Weiteres erlaubt hätte die anfallenden Prozesskosten selbst zu tragen,
– dass für das vorliegende Verfahren keine Gerichtskosten zu erheben sind,
2/3 wird erkannt:
1. Das Verfahren SK2 24 10 wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 78 ff. BGG Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht geführt werden. Die Beschwerde ist dem Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, schriftlich innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 78 ff. und 90 ff.
BGG.
4. Mitteilung an:
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