Appeal of Seizure Notification Moot Due to Withdrawal of Continuation Request
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA party appealed a seizure notification issued following a continuation request in debt enforcement proceedings, arguing that a timely appeal against the creditor's prior action negated the basis for the seizure. The court dismissed the appeal as moot because the creditor subsequently halted the continuation request via the electronic system, rendering the original seizure notification void due to the lack of a valid continuation request under the relevant statute, and thus no longer subject to review.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 88 Abs. 1 SchKG, Art. 9 Abs. 2 GOG, Art. 16 Abs. 6 OGV, Art. 61 Abs. 2 lit. a GebVSchKG; Appeal of Seizure Notification Moot Due to Withdrawal of Continuation Request: The court dismissed the appeal as moot because the creditor subsequently halted the continuation request via the electronic system, rendering the original seizure notification void due to the lack of a valid continuation request under the relevant statute, and thus no longer subject to review.
Schlagwörter
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KI-generiertCited to determine that the costs of the appeal proceedings remain with the Canton of Graubünden (although in this case, no costs were imposed in order 2).
Volltext
Obergericht des Kantons Graubünden Dretgira superiura dal chantun Grischun Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni
Verfügung vom 23. Oktober 2025 mitgeteilt am 24. Oktober 2025
Referenz SBK 25 91
Instanz Schuldbetreibungsund Konkurskammer als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs
Besetzung Cavegn, Vorsitz Wöll, Aktuarin ad hoc
Parteien A.________ Beschwerdeführer
gegen
B.________ AG Beschwerdegegnerin
Gegenstand Pfändungsvorladung
Anfechtungsobj. Verfügung des Betreibungsund Konkursamts der Region Prättigau/Davos vom 29. September 2025 In Erwägung,
– dass die B.________ AG in der Betreibung Nr. Z.1.________ vor dem Betreibungsund Konkursamt der Region Prättigau/Davos (nachfolgend:
Betreibungsamt Prättigau/Davos) gegen A.________ am 23. September 2025 via eSchKG das Fortsetzungsbegehren stellte,
– dass das Betreibungsamt Prättigau/Davos am 23. September 2025 gegenüber A.________ die Pfändungsankündigung erliess, welche A.________ am 29.
September 2025 persönlich übergeben wurde,
– dass A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) dagegen mit Eingabe vom
8. Oktober 2025 beim Obergericht des Kantons Graubünden Beschwerde erhob und geltend machte, er habe gegen die Verfügung der B.________ AG fristgerecht Beschwerde erhoben, weshalb aus seiner Sicht kein wirksames Pfändungsbegehren vorhanden sei,
– dass das Betreibungsamt Prättigau/Davos dem Obergericht mit Schreiben vom
13. Oktober 2025 mitteilte, dass die B.________ AG das Fortsetzungsbegehren über eSchKG am 6. Oktober 2025 «gestoppt» habe,
– dass es damit derzeit an einem Fortsetzungsbegehren im Sinne von Art. 88 Abs. 1 SchKG fehlt, weshalb auch die am 23. September 2025 erlassene und am 29. September 2025 mitgeteilte Pfändungsankündigung nichtig geworden ist,
– dass damit die vorliegende Beschwerde – wie das Betreibungsamt Prättigau/Davos zu Recht in seiner Vernehmlassung geltend macht – gegenstandslos geworden ist und am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben werden kann,
– dass der Abschreibungsentscheid in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht (Art. 9 Abs. 2 GOG [BR 173.000] i.V.m. Art. 16 Abs. 6 OGV [BR 173.010]),
– dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens beim Kanton Graubünden verbleiben (Art. 61 Abs. 2 lit. a GebVSchKG),
2/3 wird erkannt:
1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos geworden am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. [Rechtsmittelbelehrung]
4. [Mitteilungen]
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