Dismissal of Unsigned Appeal Against Enforcement Proceedings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court dismissed an appeal challenging enforcement proceedings before a local office because the submitted petition, which concerned various requests regarding an ongoing debt collection procedure, was not signed by the appellant and failed to specify the exact official disposition being contested, despite the appellant being formally notified of the deficiency and instructed to rectify the omission within the appeal period. The court reasoned that failure to submit a properly signed written appeal, as required by procedural law for appeals against enforcement office decisions to the supervisory authority, mandated a non-entry into the merits of the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 17 Abs. 1 SchKG, Art. 13 SchKG, Art. 13 EGzSchKG, Art. 11 Abs. 1 OGV, Art. 17 Abs. 1 EGzSchKG, Art. 38 Abs. 3 GOG; Dismissal of Unsigned Appeal Against Enforcement Proceedings: The court reasoned that failure to submit a properly signed written appeal, as required by procedural law for appeals against enforcement office decisions to the supervisory authority, mandated a non-entry into the merits of the case.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is the basis for the right to appeal to the supervisory authority concerning decisions by enforcement offices for which no judicial appeal is provided.
This provision dictates that the appeal must be submitted in writing, which implies the requirement for signature mentioned in the reasoning for non-admission.
This provision authorizes the single-judge decision regarding the appeal procedure.
This provision determines that the costs of the appeal procedure remain with the Canton of Graubünden, leading to the decision not to levy any costs.
Volltext
Obergericht des Kantons Graubünden Dretgira superiura dal chantun Grischun Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni
Entscheid vom 9. Oktober 2025 mitgeteilt am 9. Oktober 2025
Referenz SBK 25 82
Instanz Schuldbetreibungsund Konkurskammer als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs
Besetzung Cavegn, Vorsitz Wöll, Aktuarin ad hoc
Parteien A.________ Beschwerdeführer
Gegenstand Pfändung
Anfechtungsobj. Betreibungsverfahren vor dem Betreibungsund Konkursamt der Region Maloja In Erwägung,
– dass gegen Verfügungen von Betreibungsämtern, gegen die keine gerichtliche Klage vorgesehen ist, gemäss Art. 17 Abs. 1 SchKG bei der Aufsichtsbehörde wegen Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit Beschwerde geführt werden kann,
– dass gemäss kantonalem Recht das Obergericht einzige kantonale Aufsichtsbehörde und zugleich Beschwerdeinstanz gemäss Art. 17 Abs. 1 SchKG (Art. 13 SchKG i.V.m. Art. 13 EGzSchKG [BR 220.000]) ist,
– dass innerhalb des Obergerichts die Schuldbetreibungsund Konkurskammer (Art. 11 Abs. 1 OGV [BR 173.010]) zuständig ist,
– dass eine Beschwerde gemäss Art. 17 Abs. 1 EGzSchKG schriftlich einzureichen ist,
– dass sie folglich vom Beschwerdeführer eigenhändig zu unterzeichnen ist,
– dass beim Obergericht des Kantons Graubünden am 23. September 2025 eine Beschwerdeschrift vom 20. September 2025 (Poststempel
22. September 2025) einging, auf welcher A.________ als Absender aufgeführt war,
– dass in dieser Eingabe mehrere Anträge betreffend eines beim Betreibungsund Konkursamts der Region Maloja gegen A.________ laufenden Betreibungsverfahrens gestellt wurden,
– dass die Eingabe nicht unterzeichnet war,
– dass auch nicht festgehalten wurde, gegen welche betreibungsamtliche Verfügung sich diese Beschwerde konkret richtet,
– dass auch kein Anfechtungsobjekt beigelegt wurde, aus welchem ersichtlich gewesen wäre, gegen welche betreibungsamtliche Handlung sich die Beschwerde richtet,
– dass A.________ vom Vorsitzenden der Schuldbetreibungsund Konkurskammer des Obergerichts mit Schreiben vom 23. September 2025 auf diesen Mangel hingewiesen wurde und er aufgefordert wurde, die Unterzeichnung innert der Beschwerdefrist nachzuholen, andernfalls nicht darauf eingetreten werde,
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– dass keine weitere Eingabe mehr erfolgte,
– dass folglich auf die Eingabe nicht eingetreten wird,
– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 38 Abs. 3 GOG (BR 173.000) in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht,
– dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens beim Kanton Graubünden verbleiben (Art. 61 Abs. 2 lit. a GebVSchKG),
3/4 wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. [Rechtsmittelbelehrung]
4. [Mitteilungen]
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