Artisan's Lien Provisional Registration Deadline Interpretation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA party sought the provisional registration of a construction artisan's lien on a property, filing the request on July 2, 2004, which was the final day of the mandatory three-month statutory period. The lower authority rejected the application because the official was unable to issue the required provisional decree and instruct the land registry before the end of that day due to office absence preceding the weekend. The appellate court upheld the rejection, reasoning that the three-month period is a forfeiture deadline which requires the lien to be actually registered in the land register by the last day, and since the deadline had passed, the court president lacked the authority to reinstate or restore the expired period.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 839 Abs. 2 ZGB, Art. 122 ZPO; Artisan's Lien Provisional Registration Deadline Interpretation: The lower authority rejected the application because the official was unable to issue the required provisional decree and instruct the land registry before the end of that day due to office absence preceding the weekend. The appellate court upheld the rejection, reasoning that the three-month period is a forfeiture deadline which requires the lien to be actually registered in the land register by the last day, and since the deadline had passed, the court president lacked the authority to reinstate or restore the expired period.
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KI-generiertThis article establishes the three-month deadline, which is the core issue leading to the dismissal of the appeal, although the appeal was ultimately dismissed based on the expiry of this deadline, not its application in the final order.
This article was cited as the basis for ordering the appellant to bear the costs of the proceedings.
Volltext
Kantonsgericht von Graubünden Tribunale cantonale dei Grigioni Dretgira chantunala dal Grischun ___________________________________________________________________________________________________
Ref.: Chur, 28. September 2004 ad Schriftlich mitgeteilt am: PZ 04 115
Verfügung Kantonsgerichtspräsidium
Präsident Brunner
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Im Rekurs
des X., Gesuchsteller und Rekurrent, vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Marie- Theres Huser, Postfach, Höschgasse 66, 8034 Zürich,
gegen
die Verfügung des Kreispräsidenten Oberengadin vom 12. Juli 2004, mitgeteilt am
12. Juli 2004, in Sachen des Rekurrenten gegen die Y . A G , Gesuchsgegnerin und Rekursgegnerin, vertreten durch Fredi Büchel, Architekt, Schützenbergstrasse 13, 9053 Teufen AR,
betreffend vorläufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechtes, wird nach Einsichtnahme in die Beschwerde vom 23. Juli 2004 samt mitgereichten Akten, in die vom Kreisamt Oberengadin zugestellten Verfahrensakten sowie in Erwägung,
- dass X. dem Kreisamt Oberengadin am 01. Juli 2004 ein Gesuch um vorläufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechtes für eine Pfandsumme von Fr. 6'170.30 zuzüglich Zins auf der Parzelle 583 des Grundbuches der Gemeinde A. zustellte, welches am Freitag, 02. Juli 2004, beim Kreisamt einging,
- dass der Kreispräsident Oberengadin mit Verfügung vom 12. Juli 2004 das Gesuch abwies, da die Dreimonatsfrist am 02. Juli 2004 abgelaufen und der Kreispräsident am gleichen Tag in Folge Büroabwesenheit und zudem wenige Stunden vor Wochenendbeginn nicht mehr in der Lage gewesen sei, die erforderliche superprovisorische Verfügung zu erlassen und dem Grundbuchamt zuzustellen,
- dass X. gegen diese Verfügung am 23. Juli 2004 Rekurs beim Kantonsgerichtspräsidium von Graubünden einreichte mit dem Begehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Frist zur vorläufigen Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechtes wieder herzustellen sowie das Grundbuchamt Oberengadin anzuweisen, das beantragte Bauhandwerkerpfandrecht einzutragen,
- dass die Vorinstanz auf eine Stellungnahme verzichtete und die Rekursgegnerin innert Frist keine Vernehmlassung einreichte,
- dass in der Rekursschrift anerkannt wird, dass die Dreimonatsfrist gemäss Art. 839 Abs. 2 ZGB am 2. Juli 2004 ablief,
- dass die Dreimonatsfrist gemäss der genannten Gesetzesbestimmung eine Verwirkungsfrist darstellt und die Eintragung im Grundbuch spätestens am letzten Tag der Frist vollzogen sein muss (vgl. Schumacher, Das Bauhandwerkerpfandrecht, 2. Auflage, N 697 ff.; BGE 126 III 465),
- dass die Dreimonatsfrist nur gewahrt ist, wenn das Pfandrecht noch vor Ablauf der Frist im Grundbuch eingetragen wird (Schumacher, ebenda, N 706),
- dass eine Wiederherstellung der Frist durch den Kantonsgerichtspräsidenten nach Ablauf derselben somit nicht möglich ist,
- dass somit offen bleiben muss, ob der Kreispräsident noch am gleichen Tag hätte handeln müssen (vgl. dazu aber Schumacher, ebenda, N 725, 729 ff.),
- dass der Rekurs somit abzuweisen ist,
- dass bei diesem Ausgang die Kosten des Verfahrens zu Lasten des Beschwerdeführers gehen (Art. 122 ZPO),
verfügt:
1. Der Rekurs wird abgewiesen.
2. Die Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 1'000.-- gehen zu Lasten des Rekurrenten.
3. Mitteilung an:
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Für das Kantonsgerichtspräsidium von Graubünden Der Präsident