Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
PKG 1994 2 • KG GR PKG 1994 2 KI-generiert

Child Support Standing and Executor Standing in Appeal

Geschäftsnummer PKG 1994 2
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Graubünden (CH-GR)
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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A party seeking modification of child support payments must bring the claim in the name of the child, as the entitlement belongs to the child, and an action brought by the holder of parental authority in their own name lacks standing and cannot be corrected by merely amending the party designation. Furthermore, in written appeal proceedings, failure by the appellant to submit the written grounds for appeal within the set deadline results in a default judgment, similar to failing to appear at an oral hearing; however, an executor appointed under statute possesses sole and exclusive standing to sue in their own name on behalf of the estate beneficiaries, and a clear initial designation of heirs as the party with the executor acting merely as their representative cannot be reinterpreted to confer standing upon the executor in their own right on appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 286 Abs. 2 ZGB, Art. 228 Abs. 1 ZPO, Art. 518 ZG, Art. 518 ZGB, Art. 224 Abs. 2 und 3 ZPO; Child Support Standing and Executor Standing in Appeal: Furthermore, in written appeal proceedings, failure by the appellant to submit the written grounds for appeal within the set deadline results in a default judgment, similar to failing to appear at an oral hearing; however, an executor appointed under statute possesses sole and exclusive standing to sue in their own name on behalf of the estate beneficiaries, and a clear initial designation of heirs as the party with the executor acting merely as their representative cannot be reinterpreted to confer standing upon the executor in their own right on appeal.

Schlagwörter

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Abänderung von Kindesunterhalt Beschwerdelegitimation Erbenrechte Säumnis einer Partei Forderungsklage elterliche Gewalt

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 224 Abs. 2 und 3 ZPO

Cited to describe the consequences of late submission in the written appeal procedure.

Art. 228 Abs. 1 ZPO

Cited analogously to describe the consequences of failing to submit written grounds in the written appeal procedure.

Art. 518 ZGB

Cited regarding the sole authority to represent the estate by the executor in their own name.

Art. 286 Abs. 2 ZGB

Cited in relation to the claim for child support payments.

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Volltext

beantragt hat, mit nachträglichen Anträgen zu den Nebenfolgen ausgeschlossen werden darf (vgl. BGE 95 IV 67), kann den Parteien im Falle der Nichtgenehmigung einer Ehescheidungskonvention verwehrt werden, sich zu den Nebenfolgen in einem separaten Schriftenwechsel nochmals zu äussern. ZF 24/94 Urteil vom 3. Mai 1994

2 - Abänderung von Kinderunterhaltsbeiträgen (Art. 286 Abs. 2 ZGB). Der Anspruch auf Unterhaltsbeiträge steht dem Kind zu und kann vom Inhaber der elterlichen Gewalt nicht im eigenen Namen, sondern nur im Namen des Kindes als dessen gesetzlicher Vertreter geltend gemacht werden. Eine vom Inhaber der elterlichen Gewalt i m eigenen Namen als Partei erhobene Klage ist mangels Sachlegitimation abzuweisen und kann nicht auf dem Wege der Berichtigung der Parteibezeichnung in eine solche des Kindes umgedeutet werden.

ZF 5/94 Urteil vom 3. Mai 1994

3 -Schriftliches Berufungsverfahren (Art. 224 Abs. 2 und 3 ZPO); Säumnisfolgen bei verspäteter Einreichung der schriftlichen Begründung der Berufungsanträge. Reicht der Berufungskläger die schriftliche Berufungsbegründung innert der angesetzten Frist nicht ein, so findet - wie im mündlichen Berufungsverfahren beim Ausbleiben bei der Hauptverhandlung trotz gehöriger Vorladung (Art. 228 Abs. 1 ZPO) - das Kontumazverfahren statt (Erw. 1).

- Willensvollstrecker; Parteiund Prozessfähigkeit (Art.

518 ZG B).

- Dem gemäss Art. 518 ZGB mit der Verwaltung der Erbschaft betrauten Willensvollstrecker steht an Stelle der materiell berechtigten Erben die alleinige und ausschliessliche Prozessführungsbefugnis im eigenen Namen und als Partei zu (Erw. 2).

- Die eindeutige und klare Parteibezeichnung im Leitschein, dass die Erben als Partei auftreten und der Will ensvollstrecker als deren Vertreter und nicht im eigenen Namen handelt, kann nicht auf dem Wege der Be-