Appeal Against Retention Certificate Moot Due to Missed Enforcement Deadline
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA party filed an appeal against a retention certificate issued by the enforcement office, which listed assets subject to retention due to a debt claim, but the appealing party later asserted that the opposing party had failed to initiate the required enforcement proceedings for the pledged assets within the ten-day statutory period noted on the certificate. The court determined that since the enforcing creditor admitted to missing the deadline for initiating enforcement by pledge realization, the effect of the retention certificate lapsed, rendering the appeal against the certificate moot and thus dismissing it without awarding party compensation, with costs remaining with the Canton.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 283 Abs. 2 SchKG, Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG, Art. 61 Abs. 2 lit. a GebVSchKG, Art. 62 Abs. 2 GebVSchKG, Art. 74 Abs. 2 lit. c/d BGG, Art. 29 ff. BGG; Appeal Against Retention Certificate Moot Due to Missed Enforcement Deadline: The court determined that since the enforcing creditor admitted to missing the deadline for initiating enforcement by pledge realization, the effect of the retention certificate lapsed, rendering the appeal against the certificate moot and thus dismissing it without awarding party compensation, with costs remaining with the Canton.
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KI-generiertCited in the reasoning section indicating that the court proceeding is free of charge, which underpins the decision in order 2 regarding costs.
Cited in the reasoning section as the basis for the Cantonal costs remaining with the Canton, which justifies order 2.
Cited in the reasoning section indicating that no party compensation shall be awarded, which justifies order 2 regarding costs.
Cited as the basis for appeal to the Federal Supreme Court regarding this decision.
Cited as procedural rules governing appeals to the Federal Supreme Court, relevant to the instructions in order 3.
Cited as procedural rules governing appeals to the Federal Supreme Court, relevant to the instructions in order 3.
Cited as procedural rules governing appeals to the Federal Supreme Court, relevant to the instructions in order 3.
Volltext
Kantonsgericht von Graubünden Dretgira chantunala dal Grischun Tribunale cantonale dei Grigioni
Ref.: Chur, 19. Dezember 2016 Schriftlich mitgeteilt am: KSK 16 81 20. Dezember 2016
Verfügung Schuldbetreibungsund Konkurskammer als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs
Präsident Brunner
In der Schuldbetreibungsund Konkursbeschwerde des X._____, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Markus Janett, Schulstrasse 1, 7302 Landquart,
gegen
die Retentionsurkunde des Betreibungsund Konkursamtes Viamala vom 18. November 2016, mitgeteilt am 21. November 2016, in Sachen der Y . _ _ _ _ _ , Beschwerdegegner, vertreten durch Z._____, wieder vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Peter Portmann, Quaderstrasse 18, 7001 Chur, gegen den Beschwerdeführer,
betreffend Retention, wird nach Einsichtnahme in die Beschwerde vom 23. November 2016 samt mitgereichten Akten, in die Stellungnahme des Betreibungsund Konkursamtes der Region Viamala vom 29. November 2016 samt mitgereichten Verfahrensakten, in das Schreiben des Beschwerdeführers vom 07. Dezember 2016, in das Schreiben des Beschwerdegegners vom 05. Dezember 2016 (recte 16. Dezember 2016) sowie nach Feststellung und in Erwägung,
– dass die Firma Y._____ am 18. November 2016 beim Betreibungsund Konkursamt der Region Viamala ein Begehren um Aufnahme eines Retentionsverzeichnisses bei X._____ (Gewerbehalle, _____strasse, O.1_____) stellte,
– dass das Betreibungsund Konkursamt Viamala die Retentionsurkunde am
18. November 2016 ausstellte,
– dass X._____ dagegen am 23. November 2016 Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs einreichte mit dem Begehren, die angefochtene Retentionsverfügung sei aufzuheben,
– dass das Betreibungsund Konkursamt Viamala dazu am 29. November 2016 Stellung nahm und die Verfahrensakten zustellte,
– dass der Beschwerdeführer am 07. Dezember 2016 mitteilte, gemäss seinen Erkundigungen habe die Beschwerdegegnerin für die Pachtund Mietzinsforderung innert 10 Tagen seit der Zustellung der Retentionsurkunde keine Betreibung auf Pfandverwertung eingeleitet, so dass die Beschwerde als gegenstandlos abzuschreiben sei,
– dass der Beschwerdegegner mit Schreiben vom 16. Dezember 2016 (Poststempel) bestätigte, dass die Retentionsurkunde in Folge Nichtprosequierung verfallen sei,
– dass das Betreibungsamt gemäss Art. 283 Abs. 2 SchKG ein Verzeichnis der dem Retentionsrecht unterliegenden Gegenstände aufnimmt und dem Gläubiger eine Frist zur Anhebung der Betreibung auf Pfandverwertung ansetzt (vgl.
auch Art. 268 ff. OR),
– dass auf der Retentionsurkunde vermerkt ist, dass diese Frist zur Einleitung der Betreibung 10 Tage beträgt,
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– dass die Wirkung der Retentionsurkunde erlischt, wenn diese Frist nicht eingehalten wird, was dem Beschwerdegegner auch angedroht wurde (vgl. BGE
105 III 85 E. 2),
– dass der Beschwerdegegner selbst einräumt, dass er diese Frist verpasst hat,
– dass die Beschwerde gegen das Retentionsverzeichnis somit gegenstandslos wird und am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben werden kann,
– dass das Beschwerdeverfahren kostenlos ist, so dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens beim Kanton Graubünden verbleiben (Art. 20a Abs. 2 Ziff.
5 SchKG und Art. 61 Abs. 2 lit. a GebVSchKG),
– dass im Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen werden darf (Art. 62 Abs. 2 GebVSchKG),
Seite 3 — 4 verfügt:
1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos geworden am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.
2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 500.-- verbleiben beim Kanton Graubünden.
3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d BGG Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.
4. Mitteilung an:
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