Failure to Pay Security Deposit Leads to Appeal Dismissal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe appellant filed an administrative appeal against a cost assessment related to property gains tax, and the court subsequently ordered the appellant to pay a security deposit of 500 Swiss Francs by a non-extendable deadline, warning that failure to comply would result in the appeal not being admitted. Since the appellant failed to remit the required security deposit by the specified deadline, and their subsequent correspondence only offered criticism without fulfilling the payment obligation, the court, pursuant to the relevant administrative procedure law, decided not to enter into the substance of the appeal and ordered the appellant to bear the court costs of 200 Swiss Francs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 3 VRG, Art. 73 Abs. 1 VRG; Failure to Pay Security Deposit Leads to Appeal Dismissal: Since the appellant failed to remit the required security deposit by the specified deadline, and their subsequent correspondence only offered criticism without fulfilling the payment obligation, the court, pursuant to the relevant administrative procedure law, decided not to enter into the substance of the appeal and ordered the appellant to bear the court costs of 200 Swiss Francs.
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KI-generiertBasis for the court's decision not to enter into the merits of the appeal due to failure to pay the advance costs.
Applied to order the judicial costs to be borne by the appellant in the final orders.
Volltext
VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI
A 20 24
4. Kammer
Einzelrichter Racioppi und Paganini als Aktuar
URTEIL
vom 19. Juni 2020
in der verwaltungsrechtlichen Streitsache
A._____, vertreten durch B._____, Beschwerdeführer gegen
Departement für Finanzen und Gemeinden Graubünden, Beschwerdegegner
betreffend Grundstückgewinnsteuer (Kostenentscheid)
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
- dass der Beschwerdeführer am 4. Juni 2020 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden gegen den Kostenentscheid des Beschwerdegegners vom 6. Mai 2020 erhob,
- dass der Instruktionsrichter ihn mit prozessleitender Verfügung vom 5. Juni 2020 gestützt auf Art. 74 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) dazu aufforderte, einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- innert nicht erstreckbarer Frist bis am 17. Juni 2020 (Valuta Zahlungseingang) zu leisten, unter Androhung des Nichteintretens auf die Beschwerde bei Säumnis,
- dass der Beschwerdeführer innert der angesetzten Frist (und bis heute)
keinen Kostenvorschuss geleistet hat und seine weiteren Schreiben vom
15. Juni 2020 und 18. Juni 2020 sich in einer appellatorischen Kritik erschöpfen,
- dass gemäss Art. 74 Abs. 3 VRG, wenn die aufgeforderte Partei den Kostenvorschuss trotz Androhung der Säumnisfolgen nicht fristgemäss leistet, auf ihr Begehren nicht einzutreten ist,
- dass ein Nichteintretensentscheid unter diesen Umständen, d.h. bei vorheriger Bekanntgabe der Transparenzmerkmale: Vorschusshöhe, Zahlungsfrist und Säumnisfolge, auch ohne nochmalige Anhörung – z.B. mittels Nachfristansetzung – erfolgen darf (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1P.371/2004 vom 21. September 2004 E.2 in fine),
- dass auf die vorliegende Beschwerde demnach mangels Bezahlung des Kostenvorschusses nicht eingetreten wird,
- dass die Gerichtskosten von Fr. 200.-- zulasten des Beschwerdeführers gehen (Art. 73 Abs. 1 VRG).
Der Einzelrichter erkennt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- gehen zulasten von A._____ und sind innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Entscheides an die Finanzverwaltung des Kantons Graubünden, Chur, zu bezahlen.
3. [Rechtsmittelbelehrung]
4. [Mitteilungen]