Immigration Authority's Withdrawal Renders Canton Change Appeal Moot
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court dismissed an appeal regarding a request for a change of canton, as the immigration authority, the respondent, withdrew its initial decision and reopened the proceedings. The court reasoned that because the respondent's action effectively granted the appellants' request, the appeal became moot, and therefore the court did not need to rule on the merits. Consequently, no court costs or party compensation were awarded.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 23 Abs. 1 Bst, Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG, Art. 5 VGKE, Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG, Art. 65 Abs. 1 VwVG; Immigration Authority's Withdrawal Renders Canton Change Appeal Moot: The court reasoned that because the respondent's action effectively granted the appellants' request, the appeal became moot, and therefore the court did not need to rule on the merits. Consequently, no court costs or party compensation were awarded.
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KI-generiertUsed to declare the appeal proceedings as obsolete due to the respondent's withdrawal of its decision.
Used to rule that no court costs are to be imposed on the parties.
Used to rule that no court costs are to be imposed on the parties.
Used to rule that the legal aid granted is now obsolete.
Volltext
Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal
Abteilung VI F-4383/2019
Abschreibungsentscheid vom 17. März 2020
Besetzung Einzelrichter Andreas Trommer, Gerichtsschreiberin Giulia Santangelo.
Parteien 1. A._______,
2. B._______, Beschwerdeführende, beide vertreten durch lic. iur. Kathrin Stutz, gegen
Staatssekretariat für Migration SEM, Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz.
Gegenstand Kantonszuweisung und Kantonswechsel.
F-4383/2019
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 30. Juli 2019 den Kantonswechsel der Beschwerdeführenden abgelehnt hat,
dass die Beschwerdeführenden dagegen mit Rechtsmitteleingabe vom 30. August 2019 an das Bundesverwaltungsgericht gelangten, dass die Vorinstanz im Rahmen des Schriftenwechsels am 20. Februar 2020 auf die angefochtene Verfügung zurückkam, diese aufhob und das erstinstanzliche Verfahren wiederaufnahm, dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass bei diesem Verfahrensausgang, der einem materiellen Obsiegen der Beschwerdeführenden gleichkommt, keinem der Verfahrensbeteiligten Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 5 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] und Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG) und die den Beschwerdeführenden im Verfahren gewährte unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 65. Abs. 1 VwVG infolge Subsidiarität gegenstandslos geworden ist,
dass keine Parteientschädigung auszurichten ist.
(Dispositiv nächste Seite)
F-4383/2019
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1. Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
4. Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführenden (Einschreiben)
– die Vorinstanz (Akten Ref-Nr. […] zurück)
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Andreas Trommer Giulia Santangelo
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