Correction of Costs Order in Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court corrected a prior decision where the dispositive part mistakenly ordered the appellant to pay costs, contradicting the reasoning which granted an exception to waive these costs. The court held that under the applicable law, a decision's operative part can be corrected if it conflicts with its reasoning, and therefore, the appellant is not required to pay the previously assessed costs, nor are costs imposed for the correction proceedings.
Legislator-Regeste
AmtlichNichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Wiedererwägung) | Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Wiedererwägung); Verfügung des SEM vom 3. April 2025.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as the basis for waiving the proceedings costs exceptionally.
Cited in conjunction with Art. 63 Abs. 1 VwVG regarding the waiver of proceedings costs.
Cited as the basis for applying Art. 129 BGG for the correction of decisions.
Cited in conjunction with Art. 48 Abs. 1 VGG for the correction of the decision's dispositive due to contradiction with the reasoning.
Cited as the basis for not imposing any costs for the correction procedure.
Cited as the basis for not awarding a party indemnity, as no costs were incurred by the applicant due to the correction.
Cited in conjunction with Art. 64 Abs. 1 VwVG regarding the absence of party indemnity.
Volltext
Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal
Abteilung VI F-3342/2025
Urteil vom 2. Juni 2025
Besetzung Einzelrichterin Christa Preisig, mit Zustimmung von Richter Sebastian Kempe;
Gerichtsschreiberin Meike Pauletzki.
Parteien A._______, geboren am (…), Kamerun, vertreten durch MLaw Josephine Rüegsegger, Bracher und Partner Recht AG Beschwerdeführer,
gegen
Staatssekretariat für Migration SEM, Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz.
Gegenstand Berichtigung des Dispositivs im Urteil F-3342/2025 vom 14. Mai 2025 (…).
F-3342/2025
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass in der Dispositivziffer 3 des Urteils F-3342/2025 vom 14. Mai 2025 die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.‒ dem Beschwerdeführer auferlegt und er aufgefordert wurde, diese Kosten innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen, dass in Erwägung 7.1 ebendieses Urteils jedoch erwogen wurde, dem Beschwerdeführer die Verfahrenskosten ausnahmsweise zu erlassen (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 6 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass gemäss Art. 48 Abs. 1 VGG für die Berichtigung von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 BGG sinngemäss anwendbar ist, dass gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VGG das Bundesverwaltungsgericht auf Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Berichtigung vornimmt, wenn das Dispositiv seines Entscheids mit der Begründung im Widerspruch steht,
dass sich die Dispositivziffer 3 des Urteils vom 14. Mai 2025 nach dem Gesagten als falsch erweist und damit zu berichtigen ist, dass die mit ebendiesem Urteil versandte Rechnung über Fr. 1'500.‒ entsprechend nicht zu begleichen ist,
dass entsprechend dem Ausgang des vorliegenden Berichtigungsverfahrens keine Kosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG), dass dem Beschwerdeführer aufgrund der vorliegenden Berichtigung keine Kosten erwachsen sind und eine Parteientschädigung daher nicht zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 4 VGKE), dass dieser Entscheid endgültig ist (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG).
(Dispositiv nachfolgende Seite)
F-3342/2025
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1. Dispositivziffer 3 des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts F-3342/2025 vom 14. Mai 2025 wird wie folgt berichtigt:
«Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt.»
2. Für das Berichtigungsverfahren werden keine Verfahrenskosten auferlegt und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und die kantonale Migrationsbehörde.
Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:
Christa Preisig Meike Pauletzki