Correction of Judgment on Legal Costs and Security Deposit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court corrected a previous judgment because the operative part contradicted the reasoning. The applicant had appealed a decision and paid a CHF 600 security deposit for legal costs. The court dismissed the appeal, stating the deposit would cover the costs, but the operative part incorrectly ordered the applicant to pay the costs separately within 30 days. The court corrected the operative part to clarify that the previously paid security deposit would be used to cover the legal costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 48 Abs. 1 VGG, Art. 129 BGG, Art. 129 Abs. 1 BGG; Correction of Judgment on Legal Costs and Security Deposit: The applicant had appealed a decision and paid a CHF 600 security deposit for legal costs. The court dismissed the appeal, stating the deposit would cover the costs, but the operative part incorrectly ordered the applicant to pay the costs separately within 30 days. The court corrected the operative part to clarify that the previously paid security deposit would be used to cover the legal costs.
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KI-generiertThis provision establishes the applicability of Art. 129 BGG for the clarification and correction of decisions of the Federal Administrative Court.
This provision allows the Federal Administrative Court to correct its decisions ex officio when the dispositive is unclear, incomplete, ambiguous, contradictory to the reasoning, or contains errors.
Volltext
Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal
Abteilung V E-885/2014
Berichtigung vom 20. März 2015 bezüglich Urteil vom 23. Januar 2015
Besetzung Einzelrichterin Muriel Beck Kadima, mit Zustimmung von Richter Gérald Bovier;
Gerichtsschreiberin Alexandra Püntener.
Parteien A._______, Staat unbekannt, vertreten durch lic. iur. Daniel Habte, Beschwerdeführerin,
gegen
Staatssekretariat für Migration (SEM; zuvor Bundesamt für Migration, BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz.
Gegenstand Berichtigung mit Bezug auf die zu überweisenden Verfahrenskosten (…).
E-885/2014
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Beschwerdeführerin durch ihren Rechtsvertreter mit Eingabe vom
18. Februar 2014 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die vorinstanzliche Verfügung vom 29. Januar 2014 erhob, dass das Bundesverwaltungsgericht in seiner Zwischenverfügung vom
28. Februar 2014 der Beschwerdeführerin einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 600.– auferlegte, welche diese am 14. März 2014 fristgerecht einbezahlte,
dass mit Urteil vom 23. Januar 2015 die Beschwerde abgewiesen und die Bezahlung der Verfahrenskosten von Fr. 600.– der Beschwerdeführerin auferlegt wurde, wobei das Gericht in seiner Begründung festhielt, dass der am 14. März 2014 in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden sei, dass indessen in Ziffer 2 des Dispositivs des Urteils vom 23. Januar 2015 die Verfahrenskosten der Beschwerdeführerin auferlegt und sie – entgegen der vorherigen Erwägungen – zur Bezahlung derselben innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten der Gerichtskasse aufgefordert wurde, dass gemäss Art. 48 Abs. 1 VGG für die Erläuterung und die Berichtigung von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 BGG sinngemäss anwendbar ist,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG von Amtes wegen das Dispositiv eines Urteils berichtigt, wenn das Dispositiv unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Redaktionsoder Rechnungsfehler enthält (vgl. ELISABETH ESCHER, in Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, Basel 2008, N 5 zu Art. 129 BGG; KARL SPÜH- LER/ANNETTE DOLGE/DOMINIK VOCK, Kurzkommentar zum Bundesgerichtsgesetz [BGG], Zürich 2006, N 5 zu Art. 129 BGG, mit weiteren Hinweisen), dass vorliegend die Ziffer 2 des Dispositivs im Widerspruch zur vorherigen Begründung steht,
E-885/2014
dass das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Januar 2015 dementsprechend insoweit zu berichtigen ist, als im Dispositiv die Verfahrenskosten von Fr. 600.– der Beschwerdeführerin weiterhin aufzuerlegen sind, indessen der am 14. März 2014 geleistete Kostenvorschuss zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden ist.
(Dispositiv nächste Seite)
E-885/2014
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1. Die Ziffer 2 des Urteilsdispositivs vom 23. Januar 2015 wird insoweit berichtigt, als der Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten aufzuerlegen sind und der in der gleichen Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Bezahlung verwendet wird.
2. Dieses Urteil geht an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, das SEM sowie an die zuständige kantonale Behörde.
3. Dieses Urteil geht an:
– den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (Einschreiben)
– das SEM, Abt. Asyl I / II, zu den Akten N (…) (in Kopie)
– das (…) (in Kopie)
Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:
Muriel Beck Kadima Alexandra Püntener
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