Asylum Appeal Cost Reimbursement
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA previous asylum decision was appealed, but the appeal was not admitted due to a lack of supplemental filings, resulting in a Fr. 200 court cost being imposed. The applicant sought revision of this decision, which was granted, and the original judgment was overturned. Subsequently, it was discovered that the Fr. 200 court cost had already been paid before the revision decision, but this was not reflected in the court's records due to an administrative error. The court corrected its revision judgment to order the refund of the Fr. 200 to the applicant, as it had been paid before the decision that imposed it was overturned.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 129 Abs. 1 BGG, Art. 129 BGG, Art. 48 Abs. 1 VGG; Asylum Appeal Cost Reimbursement: 200 court cost being imposed. The applicant sought revision of this decision, which was granted, and the original judgment was overturned. Subsequently, it was discovered that the Fr. 200 court cost had already been paid before the revision decision, but this was not reflected in the court's records due to an administrative error. The court corrected its revision judgment to order the refund of the Fr. 200 to the applicant, as it had been paid before the decision that imposed it was overturned.
Schlagwörter
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KI-generiertBasis for correcting the dispositive of a decision due to an omission.
Procedural rule stating that Art. 129 BGG applies mutatis mutandis for the clarification and correction of decisions of the Federal Administrative Court.
Volltext
Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal
Abteilung V E3751/2011
Berichtigung vom 4. August 2011 bezüglich Urteil vom 20. Juli 2011
Besetzung Richterin Christa Luterbacher (Vorsitz), Richter Robert Galliker, Richterin Emilia Antonioni; Gerichtsschreiberin Natasa Stankovic.
Parteien A._______, geboren am (…), Sri Lanka, vertreten durch Barbara FreiKoller, (…), Gesuchsteller,
gegen
Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern.
Gegenstand Berichtigung in Bezug auf die Rückerstattung von Fr. 200.– / N (…).
E3751/2011
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass mit Verfügung vom 27. April 2011 das BFM das Asylgesuch des Gesuchstellers vom 28. Juli 2008 ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete, worauf der Gesuchsteller mit Eingabe vom 30. Mai 2011 durch seine Rechtsvertreterin beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen diese Verfügung erheben liess,
dass mit im einzelrichterlichen Verfahren ergangenem Urteil vom 21. Juni 2011 (Verfahren E3068/2011) das Bundesverwaltungsgericht – mangels Einreichung einer Beschwerdeverbesserung – auf diese Beschwerde nicht eintrat und dem Gesuchsteller die Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 200.– auferlegte,
dass die Rechtsvertreterin namens und im Auftrag des Gesuchstellers mit Revisionsgesuch vom 2. Juli 2011 in der Hauptsache die Aufhebung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Juni 2011 beantragte, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 20. Juli 2011 dieses Revisionsgesuch guthiess (Verfahren E3751/2011) und das Urteil vom
21. Juni 2011 aufhob,
dass die Rechtsvertreterin mit Schreiben vom 22. Juli 2011 dem Bundesverwaltungsgericht mitteilte, die Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 200.– betreffend das Verfahren E3068/2011 seien am 16. Juli 2011 einbezahlt worden und hierzu einen Empfangsschein einreichte, dass sich der Beleg betreffend Einzahlung der Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 200.– aufgrund eines Kanzleiversehens zum Entscheidzeitpunkt nicht bei den Akten befand und somit im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. Juli 2011 nicht berücksichtigt werden konnte,
dass gemäss Art. 48 Abs. 1 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom
17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) für die Erläuterung und die Berichtigung von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) sinngemäss anwendbar ist,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen das Dispositiv eines Urteils berichtigt, wenn das Dispositiv unklar, unvollständig oder
E3751/2011
zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Redaktions oder Rechnungsfehler enthält (vgl. ELISABETH ESCHER, in Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, Basel 2008, N 5 zu Art. 129 BGG; KARL SPÜHLER/ANNETTE DOLGE/DOMINIK VOCK, Kurzkommentar zum Bundesgerichtsgesetz [BGG], Zürich 2006, N 5 zu Art. 129 BGG, mit weiteren Hinweisen),
dass einer Berichtigung auch Kanzleifehler respektive –versehen unterliegen,
dass die Einzahlung der Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 200.– durch den Gesuchsteller am 16. Juli 2011 erfolgte, dass das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. Juli 2011 (Verfahren E3751/2011) daher insoweit zu ergänzen und berichtigen ist, als das Bundesverwaltungsgericht dem Gesuchsteller die einbezahlten Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 200.– betreffend das Verfahren E3068/2011 zurückzuerstatten hat.
(Dispositiv nächste Seite)
E3751/2011
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1. Das Endscheiddispositiv vom 20. Juli 2011 (E3751/2011) wird insoweit ergänzt und berichtigt, als das Bundesverwaltungsgericht dem Gesuchsteller die einbezahlten Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 200.– betreffend das Verfahren E3068/2011 zurückzuerstatten hat.
2. Dieses Urteil geht an den Gesuchsteller, das BFM sowie an die zuständige kantonale Behörde.
Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:
Christa Luterbacher Natasa Stankovic
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