Correction of Judgment Regarding Asylum Seeker's Deposit Refund
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court corrected its previous judgment, which had dismissed an asylum request and ordered removal but suspended the execution in favor of temporary admission. The initial judgment stated no costs would be imposed and a deposit of Fr. 750 was to be refunded, but this refund was omitted from the final order. Applying rules for correcting judgments, the court found the order incomplete and amended it to include the refund of the Fr. 750 deposit.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 48 Abs. 1 VGG, Art. 129 BGG, Art. 129 Abs. 1 BGG, Art. 66Abs. 1 BGG; Correction of Judgment Regarding Asylum Seeker's Deposit Refund: The initial judgment stated no costs would be imposed and a deposit of Fr. 750 was to be refunded, but this refund was omitted from the final order. Applying rules for correcting judgments, the court found the order incomplete and amended it to include the refund of the Fr. 750 deposit.
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KI-generiertThis provision allows the court to correct the operative part of a judgment ex officio if it is unclear, incomplete, or ambiguous, or if its provisions contradict each other or the reasoning, or if it contains clerical or calculation errors.
This provision makes Art. 129 BGG applicable to the clarification and correction of decisions of the Federal Administrative Court.
This provision indicates that no costs are to be levied for the correction procedure.
Volltext
Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal
Abteilung IV D-7478/2018
Entscheid vom 9. Juli 2019
Besetzung Richterin Jeannine Scherrer-Bänziger (Vorsitz), Richterin Contessina Theis, Richterin Nina Spälti Giannakitsas, Gerichtsschreiber Stefan Weber.
Parteien A._______, geboren am (...), Iran, vertreten durch lic. iur. Urs Ebnöther, Rechtsanwalt, Gesuchsteller,
gegen
Staatssekretariat für Migration (SEM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz.
Gegenstand Berichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts D-5454/2018 vom 29. April 2019 in Bezug auf die Rückerstattung des Kostenvorschusses / N_______ D-7478/2018
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das SEM mit Verfügung vom 22. August 2018 das Asylgesuch des Beschwerdeführers vom 5. November 2015 abwies und seine Wegweisung aus der Schweiz verfügte, den Vollzug derselben jedoch zugunsten einer vorläufigen Aufnahme aufschob,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil D-5454/2018 vom 29. April 2019 die dagegen erhobene Beschwerde guthiess und unter anderem in Erwägung 7.1 festhielt, es würden keine Verfahrenskosten auferlegt und der am 24. Oktober 2018 geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 750.– sei zurückzuerstatten,
dass indessen die Rückerstattung des Kostenvorschusses im Urteilsdispositiv nicht Eingang fand,
dass gemäss Art. 48 Abs. 1 VGG für die Erläuterung und die Berichtigung von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 BGG sinngemäss anwendbar ist,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG von Amtes wegen das Dispositiv eines Urteils berichtigt, wenn das Dispositiv unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Redaktionsoder Rechnungsfehler enthält (vgl. ELISABETH ESCHER, in Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, Basel 2008, N 5 zu Art. 129 BGG; KARL SPÜH- LER/ANNETTE DOLGE/DOMINIK VOCK, Kurzkommentar zum Bundesgerichtsgesetz [BGG], Zürich 2006, N 5 zu Art. 129 BGG, mit weiteren Hinweisen), dass vorliegend das Urteilsdispositiv unvollständig ist, dass das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Urteil D-5454/2018 vom
29. April 2019 dementsprechend insoweit zu berichtigen ist, als dem Beschwerdeführer der am 24. Oktober 2018 geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 750.– zurückzuerstatten ist.
(Dispositiv nächste Seite)
D-7478/2018
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1. Die Ziffer 4 des Entscheid-Dispositivs des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts D-5454/2018 vom 29. April 2019 wird berichtigt und durch diesen Text ergänzt: "Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 750.– wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.».
2. Für das Berichtigungsverfahren werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil geht an:
– den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (Einschreiben; Beilage:
Formular Zahladresse)
– das SEM, Abt. Asylverfahren und Praxis, zu den Akten N_______ (in Kopie)
– (Nennung kantonale Behörde) (in Kopie)
Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber:
Jeannine Scherrer-Bänziger Stefan Weber
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