Federal Administrative Court Upholds Asylum Application Rejection and Removal Order
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Administrative Court dismissed an appeal against the Federal Office for Migration's (BFM) decision to not admit an asylum application and to order the applicant's removal from Switzerland. The court found that the appeal was manifestly unfounded because it did not provide any arguments or evidence to refute the BFM's detailed reasoning for the non-admission and removal order, nor did it demonstrate any violation of federal law, incorrect factual findings, or an inappropriate decision. Therefore, the court upheld the BFM's decision and denied the request for free legal aid, ordering the applicant to pay court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 2 Bst, Art. 3 EMRK, Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG, Art. 65 Abs. 1 VwVG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Administrative Court Upholds Asylum Application Rejection and Removal Order: The court found that the appeal was manifestly unfounded because it did not provide any arguments or evidence to refute the BFM's detailed reasoning for the non-admission and removal order, nor did it demonstrate any violation of federal law, incorrect factual findings, or an inappropriate decision. Therefore, the court upheld the BFM's decision and denied the request for free legal aid, ordering the applicant to pay court costs.
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KI-generiertCited as the basis for the Federal Office for Migration's decision not to enter into the asylum application.
Cited in relation to the applicant's request for legal aid.
Although not explicitly cited in the dispositive, the court's decision to impose costs on the appellant implies the application of this provision for determining costs.
Volltext
Bundesverwaltungsgericht
Tribu na l a d m i n i s t r a t i f fé d é r a l
Tribu na l e a m m i n i s t r a t ivo fe d e r a l e
Tribu na l a d m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung IV D-4810/2008 law/mah {T 0/2}
Urteil vom 23. Juli 2008
Besetzung Einzelrichter Walter Lang, mit Zustimmung von Richter Bendicht Tellenbach, Gerichtsschreiberin Sarah Mathys.
Parteien A._______, geboren (...),Nigeria, vertreten durch Frau Felicity Oliver, (...), Beschwerdeführer,
gegen
Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz.
Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 16. Juli 2008 / N (...).
D-4810/2008
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass das BFM mit - am gleichen Tag eröffneter - Verfügung vom
16. Juli 2008 - in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers vom 30. Juni 2008 nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz verfügte und deren Vollzug anordnete, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe seiner Rechtsvertreterin vom
21. Juli 2008 beantragen liess, die Verfügung des BFM sei aufzuheben und sein Asylgesuch sei gutzuheissen; eventualiter sei die Wegweisungsverfügung aufzuheben und die vorläufige Aufnahme anzuordnen, dass er ferner beantragen liess, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) zu gewähren,
und zieht in Erwägung,
dass nach Einsicht in die Akten auf die Beschwerde - mit Ausnahme des Antrags auf Gutheissung des Asylgesuchs (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.) - einzutreten und diese in Anwendung des AsylG, der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen (AsylV 1, SR 142.311), des VwVG, des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32), des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110), des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20), des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) zu beurteilen ist,
dass für den zur Begründung des Asylgesuches geltend gemachten
Sachverhalt auf die Protokolle der Befragung im Empfangsund Verfahrenszentrum Kreuzlingen vom 1. Juli 2008 und der Anhörung zu den Asylgründen vom 10. Juli 2008 sowie auf die angefochtene Verfü-
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gung zu verweisen ist (vgl. daselbst, Sachverhaltszusammenfassung
S. 2),
dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich dargelegt hat, weshalb die Voraussetzungen für einen Nichteintretensentscheid gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG gegeben sind und weshalb die Wegweisung zu verfügen und deren Vollzug anzuordnen ist, dass in der Beschwerde rudimentär der zur Begründung des Asylgesuches geltend gemachte Sachverhalt wiederholt und angefügt wird, der Beschwerdeführer sei Flüchtling im Sinne von Art. 1 A Abs. 2 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) und er befürchte, bei einer Rückkehr Behandlungen ausgesetzt zu werden, die gegen Art. 3 EMRK verstossen würden, dass die Beschwerde keine weiteren Ausführungen enthält, mithin nicht ansatzweise dargetan wird, inwiefern die Erwägungen des BFM unzutreffend sein sollen, und auch aus den Akten nicht ersichtlich wird, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzen, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellen oder unangemessen sein könnte,
dass deshalb ohne weitere Erörterungen und unter Hinweis auf die zutreffenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung festzustellen ist, dass das BFM zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, die Wegweisung verfügt und deren Vollzug angeordnet hat, dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde deshalb mit summarischer Begründung im einzelrichterlichen Verfahren mit Zustimmung eines zweiten Richters abzuweisen ist, soweit auf diese einzutreten ist, dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege abzuweisen ist und die Kosten des Verfahrens von Fr. 600.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind.
(Dispositiv nächste Seite)
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf diese eingetreten wird.
2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.
4. Dieses Urteil geht an:
- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (vorab per Telefax;
eingeschrieben; Beilage: Angefochtene Verfügung im Original)
- das BFM, Empfangsund Verfahrenszentrum Kreuzlingen (per Telefax zu den Akten Ref.-Nr. N (...))
- (...)
Der Instruktionsrichter Die Gerichtsschreiberin
Walter Lang Sarah Mathys
Versand: