Correction of Judgment Date Due to Editorial Error
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court recognized an editorial error where the judgment date was mistakenly listed as "January 17, 2022" instead of "January 17, 2023," despite the judgment being sent on the latter date. Citing relevant legal articles concerning the correction of judicial decisions, the court found that a false judgment date constitutes an editorial error that does not affect the substance of the decision. Therefore, the court corrected the judgment by amending the date in the heading to reflect the actual date of issuance.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 129 Abs. 1 BGG, Art. 129 BGG, Art. 48 Abs. 1 VGG, Art. 69 Abs. 3 VwVG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 42 BGG; Correction of Judgment Date Due to Editorial Error: Citing relevant legal articles concerning the correction of judicial decisions, the court found that a false judgment date constitutes an editorial error that does not affect the substance of the decision. Therefore, the court corrected the judgment by amending the date in the heading to reflect the actual date of issuance.
Schlagwörter
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KI-generiertCited as the basis for correcting editorial errors in the court's decision, specifically the incorrect judgment date.
Cited as the provision that makes Art. 129 BGG applicable for the explanation and correction of Federal Administrative Court decisions.
Cited as the provision allowing the correction of editorial errors or clerical oversights that do not affect the operative part or the essential content of the reasoning.
Volltext
Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal
Abteilung IV D-402/2023
Urteil vom 30. Januar 2023
Besetzung Richterin Chiara Piras (Vorsitz), Richterin Jenny de Coulon Scuntaro, Richterin Nina Spälti Giannakitsas, Gerichtsschreiberin Kathrin Rohrer.
Parteien A._______, geboren am (…), Afghanistan, vertreten durch MLaw Lukas Rathgeber, (…), Beschwerdeführer, gegen
Staatssekretariat für Migration (SEM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz.
Gegenstand Berichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts D-2559/2022 vom "17. Januar 2022" / N (…).
D-402/2023
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil D-2559/2022 vom "17. Januar 2022" – versandt am 17. Januar 2023 – die Beschwerde vom 8. Juni 2022 abwies,
dass in den am 17. Januar 2023 an die Parteien versandten Urteilsexemplaren im Rubrum jeweils als Urteilsdatum "17. Januar 2022" anstatt 17. Januar 2023 steht,
dass das Bundesverwaltungsgericht am 20. Januar 2023 auf das fehlerhafte Urteilsdatum aufmerksam wurde,
dass gemäss Art. 48 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 (VGG; SR 173.32) für die Erläuterung und die Berichtigung von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) sinngemäss anwendbar ist,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen das Dispositiv eines Urteils berichtigt, wenn es unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Redaktionsoder Rechnungsfehler enthält (vgl. ELI- SABETH ESCHER, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2018, N 4 f. zu Art. 129 BGG; KARL SPÜHLER/HEINZ AEMISGGER/ANNETTE DOLGE/ DOMINIK VOCK, Praxiskommentar zum Bundesgerichtsgesetz [BGG],
2. Auflage, 2013, N 5 zu Art. 129 BGG),
dass gemäss Art. 69 Abs. 3 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1986 (VwVG; SR 172.021) die Beschwerdeinstanz zudem Redaktionsoder Rechnungsfehler oder Kanzleiversehen, die keinen Einfluss auf die Entscheidungsformel oder auf den erheblichen Inhalt der Begründung ausüben, jederzeit berichtigen kann, dass ein falsches Urteilsdatum als Redaktionsfehler im Sinne von Art. 129 Abs. 1 BGG zu qualifizieren ist (vgl. STEFAN VOGEL, in: AUER/MÜLLER/ SCHINDLER [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Auflage, 2019, N 22 zu Art. 69), dass das fehlerhafte Urteilsdatum weder Auswirkungen auf das Dispositiv noch auf wesentliche Inhalte der Begründung hat,
D-402/2023
dass aufgrund dieses offensichtlichen Redaktionsfehlers des Gerichts in Anwendung von Art. 129 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VGG und Art. 69 Abs. 3 VwVG das Urteilsdatum im Rubrum des Urteils D-2559/2022 vom "17. Januar 2022" entsprechend zu berichtigen ist, dass für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben sind.
(Dispositiv nächste Seite)
D-402/2023
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1. Im Rubrum des Urteils D-2559/2022 vom "17. Januar 2022" wird das Datum des Urteils wie folgt geändert:
"Urteil vom 17. Januar 2023".
2. Für das Berichtigungsverfahren werden keine Kosten erhoben.
3. Diese Berichtigung geht an den Beschwerdeführer im Verfahren D-2559/2022, das SEM, die zuständige kantonale Migrationsbehörde, das Generalsekretariat EJPD und den EDÖB.
Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:
Chiara Piras Kathrin Rohrer
Versand:
D-402/2023
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen die Dispositivziffer 1 dieses Entscheids kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Person in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).