Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
C-6934/2009 • BVGer C-6934/2009 KI-generiert

Federal Court orders refund of administrative costs and denies party compensation.

Geschäftsnummer C-6934/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesverwaltungsgericht (BVGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court reversed a previous decision that dismissed a complaint and imposed costs on the complainant. The Federal Supreme Court had overturned that decision and remanded the case for a new determination of costs and party compensation for the administrative court proceedings. The Federal Administrative Court ruled that the administrative costs of Fr. 400 should be refunded to the complainant, as the prior court decision was overturned. However, neither the complainant nor the opposing agency were awarded party compensation, as the complainant did not incur disproportionately high costs and the agency, as the losing party, cannot be awarded compensation by law.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 63 Abs. 2 VwVG, Art. 63 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 VGKE, Art. 42 BGG; Federal Court orders refund of administrative costs and denies party compensation: The Federal Supreme Court had overturned that decision and remanded the case for a new determination of costs and party compensation for the administrative court proceedings. The Federal Administrative Court ruled that the administrative costs of Fr. 400 should be refunded to the complainant, as the prior court decision was overturned. However, neither the complainant nor the opposing agency were awarded party compensation, as the complainant did not incur disproportionately high costs and the agency, as the losing party, cannot be awarded compensation by law.

Schlagwörter

KI-generiert
Verwaltungsbeschwerde Produktionserstattungen Parteientschädigung nicht geleisteter Kostenvorschuss Steuerbusse Entschädigung für Justizirrtümer

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 63 Abs. 1 VwVG

Cited for the general principle that procedural costs are usually borne by the losing party and for awarding party compensation to the winning party.

Art. 63 Abs. 2 VwVG

Cited to explain why the losing party (the IV-Stelle) cannot be charged costs and why no costs are to be levied in the present proceedings.

Art. 7 Abs. 1 VGKE

Cited for the principle that the winning party is to be awarded compensation for necessary and proportionate costs, and to deny such compensation in this case.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesverwaltungsgericht

Tribu na l ad m in is tr at if fé d ér al

Tribu na le a m mi ni st r at ivo fed er al e

Tribu na l ad m in is tr at iv fed er al

Abteilung III C-6934/2009/mes {T 0/2}

Urteil vom 19. November 2009

Besetzung Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), Richterin Madeleine Hirsig, Richterin Franziska Schneider, Gerichtsschreiber Marc Wälti.

Parteien X._______, Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz.

Gegenstand Invalidenversicherung, Neuverteilung Verfahrenskosten und Bestimmung der Parteientschädigung.

C-6934/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom _______ 2009 eine Beschwerde des Beschwerdeführers vom _______ 2007 unter Auflage der Verfahrenskosten von Fr. 400.- und ohne Zusprache einer Parteientschädigung abgewiesen hat (Verfahren Y._______), dass das Bundesgericht diesen Entscheid mit Urteil vom _______ 2009 aufgehoben und die Sache zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz und zur Neuverlegung der Kosten und der Parteientschädigung des vorangegangenen Beschwerdeverfahrens an das Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen hat, dass damit neu über die Kosten des Verfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht sowie eine allfällige Parteientschädigung für dieses Verfahren zu befinden ist,

dass die Verfahrenskosten, die wie im Urteil vom _______ 2008 auf Fr. 400.- festzusetzen sind, in der Regel der unterliegenden Partei aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]), dass vorliegend kein Anlass besteht, von dieser Regel abzuweichen, dass angesichts des bundesgerichtlichen Urteils die Vorinstanz als unterliegende Partei zu gelten hat, dass ihr aber von Gesetzes wegen keine Kosten auferlegt werden können (Art 63 Abs. 2 VwVG), so dass dem Beschwerdeführer der bereits geleistete Verfahrenskostenvorschuss von Fr. 400.- rückzuerstatten ist, dass der obsiegenden Partei eine Entschädigung für die ihr erwachsenen notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten zuzusprechen ist (Art. 63 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglementes vom

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass der obsiegende Beschwerdeführer nicht anwaltlich vertreten war, und aus den Akten nicht ersichtlich wäre, dass ihm im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht verhältnismässig hohe Kosten entstanden wären, die im Sinne der Rechtsprechung notwendig gewesen

C-6934/2009

wären (vgl. dazu auch das Urteil des Bundesgerichts vom _______ 2009 E. 8, mit Hinweisen),

dass daher weder dem Beschwerdeführer noch der unterliegenden Vorinstanz eine Parteientschädigung für das Verfahren Y._______ zuzusprechen ist,

dass im vorliegenden Verfahren C-6934/2009 keine Kosten zu erheben sind (Art 63 Abs. 2 VwVG) und ebenfalls keine Parteientschädigung zu sprechen ist (Art. 63 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Für das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der im Verfahren Y._______ geleistete Verfahrenskostenvorschuss von Fr. 400.- wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

2. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

3. Dieses Urteil geht an:

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)

- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Stefan Mesmer Marc Wälti

C-6934/2009

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: