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C-6720/2010 • BVGer C-6720/2010 KI-generiert

Sibutramine Medication Seizure Appeal Dismissed for Lack of Cost Advance

Geschäftsnummer C-6720/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesverwaltungsgericht (BVGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The court dismissed an appeal concerning the seizure and ordered destruction of a shipment of medication containing sibutramine. The appellate court found that it had jurisdiction over the case, but the appellant failed to pay the required cost advance. Consequently, the appeal was not heard on its merits, and no court costs were imposed on the appellant.

Legislator-Regeste

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Art. 32 VGG, Art. 33 Bst, Art. 23 Abs. 1 Bst, Art. 6 Bst, Art. 7 Abs. 3 VGKE, Art. 42 BGG; Sibutramine Medication Seizure Appeal Dismissed for Lack of Cost Advance: The appellate court found that it had jurisdiction over the case, but the appellant failed to pay the required cost advance. Consequently, the appeal was not heard on its merits, and no court costs were imposed on the appellant.

Schlagwörter

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Reihenfolge der Pfändung Kostenvorschuss Zahlungsbefehl sachliche Unzuständigkeit Unpfändbarkeit Pfändung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 32 VGG
Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, dass das Institut als öffentlichrechtliche Anstalt des Bundes eine Vorinstanz gemäss Art.
Art. 33 Bst
32 VGG vorliegt, dass das Institut als öffentlichrechtliche Anstalt des Bundes eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst.
Art. 23 Abs. 1 Bst
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst.
Art. 6 Bst
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzu - erlegen (Art. 6 Bst.
Art. 7 Abs. 3 VGKE
Used to state that no party compensation will be awarded.
Art. 42 BGG
Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG
Used to decline jurisdiction because the cost deposit was not paid.
Art. 6 Bst. b VGKE
Used to waive the procedural costs.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG

Used to decline jurisdiction because the cost deposit was not paid.

Art. 6 Bst. b VGKE

Used to waive the procedural costs.

Art. 7 Abs. 3 VGKE

Used to state that no party compensation will be awarded.

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Volltext

Bundesverwaltungsgericht

Tribu na l a d m i n i s t r a t i f fé d é r a l

Tribu na l e a m m i n i s t r a t ivo fe d e r a l e

Tribu na l a d m i n i s t r a t i v fe d e r a l

Abteilung III C-6720/2010/ {T 0/2}

Urteil vom 29. Oktober 2010

Besetzung Einzelrichter Beat Weber Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

Parteien M._______, Beschwerdeführer,

gegen

Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut, Hallerstrasse 7, Postfach, 3000 Bern 9, Vorinstanz.

Gegenstand Einfuhr von Arzneimitteln (LIDA Daidaihua); Verfügung swissmedic vom 20. Juli 2010.

C-6720/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass swissmedic (Schweizerisches Heilmittelinstitut) mit Verfügung vom 20. Juli 2010 die Vernichtung einer an M._______ (Beschwerdeführer) gerichteten Sendung mit 60 Kapseln des Arzneimittels "Li Da Daidaihua" (Wirkstoff: Sibutramin), welche vom Zollinspektorat Zürich- Mülligen am 14. April 2010 an der Grenze zurückbehalten wurde, anordnete und dem Beschwerdeführer eine Gebühr von Fr. 300.- auferlegte (act. 5), dies mit der Begründung, bei der zurückbehaltenen Ware handle es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das in der Schweiz nicht zugelassen sei, dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde vom 16. September 2010 (Poststempel) beim Bundesverwaltungsgericht anfocht (act. 1),

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom

20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, dass das Institut als öffentlichrechtliche Anstalt des Bundes eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. e VGG darstellt und vorliegend keine Ausnahme von der Zuständigkeit auszumachen ist, sodass das Gericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist, dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 22. September 2010 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 300.- bis zum 22. Oktober 2010 aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

dass diese Zwischenverfügung dem Beschwerdeführer am 24. September 2010 eröffnet wurde (vgl. Rückschein act. 3), dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht geleistet hat,

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

C-6720/2010

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzu - erlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.

4. Dieses Urteil geht an:

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde)

- das Eidgenössische Departement des Innern

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in

C-6720/2010

öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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