Employer's Appeal Dismissed for Non-Payment of Advance Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court refused to hear an employer's appeal against a mandatory affiliation order by a pension fund, noting that the employer failed to pay the required advance on costs despite being warned of the consequences. The court reasoned that according to the law, failure to pay the advance fee leads to the appeal not being considered, but waived the court costs due to the early stage of the proceedings and awarded no party compensation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 VGG, Art. 33 Bst, Art. 63 Abs. 4 VwVG, Art. 21 Abs. 3 VwVG, Art. 23 Abs. 1 Bst, Art. 64 VwVG; Employer's Appeal Dismissed for Non-Payment of Advance Costs: The court reasoned that according to the law, failure to pay the advance fee leads to the appeal not being considered, but waived the court costs due to the early stage of the proceedings and awarded no party compensation.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to dismiss the appeal due to non-payment of the cost advance, as threatened.
Cited as the basis for non-payment of the procedural cost advance.
Used to dismiss the appeal due to non-payment of the cost advance.
Justification for not levying court costs due to the early stage of the proceedings.
Basis for not awarding party compensation.
Basis for not awarding party compensation.
Volltext
Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal
Abteilung III C-6351/2011
Urteil vom 23. Februar 2012
Besetzung Einzelrichter Vito Valenti, Gerichtsschreiber Roger Stalder.
Parteien A._______, Schweiz, Beschwerdeführer,
gegen
Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Zweigstelle Deutschschweiz, Erlenring 2, Postfach 664, 6343 Rotkreuz, Vorinstanz.
Gegenstand Anschlussverfügung vom 21. Oktober 2011.
C-6351/2011
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (im Folgenden: Vorinstanz) am
21. Oktober 2011 eine Verfügung erlassen hat, mit welcher A._______ (Inhaber der Einzelfirma A._______; im Folgenden: Beschwerdeführer oder Arbeitgeber) rückwirkend per 1. Januar 2010 angeschlossen worden ist,
dass dem Arbeitgeber die Kosten für die Verfügung (Fr. 450.-), die Gebühren für die Durchführung des Zwangsanschlusses (Fr. 375.-) sowie die Kosten für die rückwirkende Rechnungsstellung (Fr. 100.- pro Person und Jahr, im Minimum Fr. 200.-) in Rechnung gestellt worden sind, dass der Arbeitgeber diese Verfügung mit Beschwerde vom 21. November 2011 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat, dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom
20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich von BVG-Zwangsanschlüssen an die Auffangeinrichtung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 31 und Art. 33 Bst. h VGG), dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 29. November 2011 (zugestellt am 30. November 2011) zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.- bis zum 16. Januar 2012 aufgefordert worden ist, unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintretensentscheid bei nicht fristgerechter Leistung gemäss Art. 63 Abs. 4 VwVG), dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht geleistet hat,
dass somit – trotz Androhung des Nichteintretens gemäss Art. 63 Abs. 4 VwVG – der Verfahrenskostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.- nicht innert der gesetzten Frist geleistet worden ist (Art. 21 Abs. 3 VwVG), so dass androhungsgemäss auf die Beschwerde im einzelrichterlichen Verfahren nicht einzutreten ist (Art. 63 Abs. 4, 2 Satz VwVG und Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
C-6351/2011
dass bei einer Erledigung in frühem Verfahrensstadium mangels erheblichen Aufwandes des Bundesverwaltungsgerichts von der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen werden kann (Art. 6. Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 VwVG und Art. 7 Abs. 3 VGKE), dass für das Dispositiv auf die nächste Seite verwiesen wird.
C-6351/2011
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1. Auf die Beschwerde vom 21. November 2011 wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– Das Bundesamt für Sozialversicherung (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Vito Valenti Roger Stalder
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
Versand: