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C-624/2011 • BVGer C-624/2011 KI-generiert

Federal Court Increases Legal Representation Compensation

Geschäftsnummer C-624/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesverwaltungsgericht (BVGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The federal administrative court reviewed a request for compensation for legal representation in a prior case. The court had previously awarded a certain amount for this representation, but the attorney appealed, seeking a higher compensation. The federal court had overturned the previous compensation decision and remanded the case for reassessment. The current court found that the attorney's submitted cost statement was justified given the complexity and extensive work required in the prior proceedings, including extensive files, procedural suspensions, and multiple written exchanges. Therefore, the court increased the compensation for the legal representation to the amount requested by the attorney.

Legislator-Regeste

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Art. 14 Abs. 2 VGKE, Art. 12 VGKE, Art. 10 Abs. 3 VGKE, Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 4 VGKE, Art. 42 BGG; Federal Court Increases Legal Representation Compensation: The court had previously awarded a certain amount for this representation, but the attorney appealed, seeking a higher compensation. The federal court had overturned the previous compensation decision and remanded the case for reassessment. The current court found that the attorney's submitted cost statement was justified given the complexity and extensive work required in the prior proceedings, including extensive files, procedural suspensions, and multiple written exchanges. Therefore, the court increased the compensation for the legal representation to the amount requested by the attorney.

Schlagwörter

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Anwaltshonorar Erhöhung der Entschädigung Verwaltungskosten Komplexität des Verfahrens Verfahrensüberprüfung Entschädigung für Justizirrtümer

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 9 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2)

These provisions govern the amount of compensation for representation costs.

Art. 14 Abs. 2 VGKE

This provision mandates that the compensation is based on submitted fee statements.

Art. 12 VGKE

This provision states that the same rates apply to officially appointed lawyers as to contractually appointed lawyers.

Art. 10 Abs. 2 und 3 VGKE

These provisions set the hourly rate range for lawyers and allow for an increase in remuneration in cases with financial interests.

Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG und Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 4 VGKE

These provisions are cited in relation to the determination of court costs and party compensation for the present proceedings.

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Volltext

Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal

Abteilung III C-624/2011

Urteil vom 26. Januar 2011

Besetzung Richter Michael Peterli (Vorsitz), Richterin Franziska Schneider, Richter Johannes Frölicher, Gerichtsschreiberin Lucie Schafroth.

Parteien Dr. A._______, Rechtsanwalt, Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz.

Gegenstand Neufestsetzung der Entschädigung als unentgeltlicher Rechtsbeistand im Verfahren C-_______.

C-624/2011

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil C-_______ und C-_______ vom 20. August 2010 die Beschwerde von B._______, vertreten durch Rechtsanwalt A._______, im Verfahren C-_______ abgewiesen, das Gesuch um unentgeltliche Prozesspflege und Verbeiständung gutgeheissen und dem als unentgeltlichen Rechtsbeistand bestellten Rechtsanwalt A._______ eine Entschädigung von Fr. 1'200.- (inkl. Auslagen) zugesprochen hat,

dass Rechtsanwalt A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) in eigenem Namen gegen dieses Urteil mit Eingabe vom 21. September 2010 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, eventualiter subsidiäre Verfassungsbeschwerde, beim Bundesgericht erhob und beantragte, in Abänderung von Ziffer 2 Absatz 3 des Urteilsdispositivs sei die Entschädigung für die unentgeltliche Rechtsvertretung vor Bundesverwaltungsgericht auf Fr. 4'125.05 (inkl. Fr. 275.05 Barauslagen) festzusetzen,

dass das Bundesgericht mit Urteil X._______ vom 11. Januar 2011 den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. August 2010 bezüglich der Entschädigung an den Beschwerdeführer als unentgeltlicher Rechtsbeistand aufgehoben und die Sache zur Neufestsetzung der Entschädigung an das Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen hat,

dass sich die Höhe der Entschädigung für die Kosten der Vertretung nach Art. 9 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) richtet, wobei gemäss Art. 14 Abs. 2 VGKE auf eine allenfalls eingereichte Kostennote abzustellen ist, dass für amtlich bestellte Anwälte und Anwältinnen die gleichen Ansätze wie für die vertragliche Vertretung gelten (Art. 12 VGKE), dass der Stundenansatz für Anwälte und Anwältinnen mindestens Fr. 200.- und höchstens Fr. 400.- beträgt, wobei das Anwaltshonorar bei Streitigkeiten mit Vermögensinteresse angemessen erhöht werden kann (Art. 10 Abs. 2 und 3 VGKE),

dass vorliegend die vom Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren eingereichte Kostennote nicht zu beanstanden ist, handelte es sich beim bundesverwaltungsgerichtlichen

C-624/2011

Beschwerdeverfahren doch um ein Verfahren, das einen deutlich überdurchschnittlichen anwaltlichen Aufwand nötig machte (relativ umfangreiche Vorakten, temporäre Sistierung des Verfahrens, 3-facher Schriftenwechsel sowie diverse Instruktionsverfügungen), sodass das geltend gemachte Anwaltshonorar gerechtfertigt erscheint, dass die Voraussetzungen für eine Erhöhung des Anwaltshonorars nach Art. 10 Abs. 3 VGKE vorliegend nicht gegeben sind, dass daher die Entschädigung für die unentgeltliche Rechtsvertretung im Verfahren C-_______ – wie vom Beschwerdeführer beantragt – auf Fr. 4'125.05.- (inkl. Auslagen) festzusetzen ist, dass für das vorliegende Verfahren keine Verfahrenskosten zu erheben sind und keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 63 Abs. 1 und

2 VwVG und Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 4 VGKE).

C-624/2011

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Die Entschädigung für die unentgeltliche Rechtsvertretung im Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht (C-_______) wird auf Fr. 4'125.05.- (inkl. Auslagen) festgesetzt. Diese Entschädigung ist nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils aus der Gerichtkasse zu leisten.

2. Für das vorliegende Verfahren werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

3. Dieses Urteil geht an:

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)

– die Vorinstanz (Ref-Nr. …)

– das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Lucie Schafroth

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

C-624/2011

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