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C-5530/2010 • BVGer C-5530/2010 KI-generiert

Revocation of Disability Pension and Subsequent Cost Reallocation

Geschäftsnummer C-5530/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesverwaltungsgericht (BVGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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A claimant had their disability pension revoked, and the Administrative Court initially dismissed their appeal and awarded them a partial legal cost reimbursement. However, the Federal Court overturned this decision, remanding the case for a reallocation of costs. The Administrative Court, following the Federal Court's ruling, determined that the claimant, having won on appeal, was not liable for any court costs in the original proceeding and was entitled to a reimbursement of CHF 1,600. For the current, related proceeding, no costs were imposed on the opposing party, and no further reimbursement was awarded to the claimant as they incurred no necessary costs.

Legislator-Regeste

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Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 63 Abs. 2 VwVG, Art. 42 BGG, Art. 63 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 VGKE; Revocation of Disability Pension and Subsequent Cost Reallocation: However, the Federal Court overturned this decision, remanding the case for a reallocation of costs. The Administrative Court, following the Federal Court's ruling, determined that the claimant, having won on appeal, was not liable for any court costs in the original proceeding and was entitled to a reimbursement of CHF 1,600. For the current, related proceeding, no costs were imposed on the opposing party, and no further reimbursement was awarded to the claimant as they incurred no necessary costs.

Schlagwörter

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Rentenaufhebung Invalidenrente Kostenersatz Rückforderung von Leistungen Teilrente Neuberechnung von Invalidenleistungen Invalidenversicherung (IV) | Invalidenrente; Neuverlegung der Kosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 63 Abs. 1 VwVG

Used to state that no court costs are to be levied against the successful party in procedure C-7159/2007.

Art. 64 Abs. 1 VwVG

Basis for awarding the successful party in procedure C-7159/2007 compensation for costs incurred.

Art. 7 Abs. 1 VGKE

Basis for fixing the compensation for costs in procedure C-7159/2007.

Art. 63 Abs. 2 VwVG

Used to state that no court costs are to be levied against the losing party (the defendant) in the present procedure C-5530/2010.

Art. 64 Abs. 1 VwVG

Basis for not awarding the successful party (the plaintiff) compensation for costs in the present procedure C-5530/2010.

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Volltext

Bundesverwaltungsgericht

Tribu na l a d m i n i s t r a t i f fé d é r a l

Tribu na l e a m m i n i s t r a t ivo fe d e r a l e

Tribu na l a d m i n i s t r a t i v fe d e r a l

Abteilung III C-5530/2010 {T 0/2}

Urteil vom 12. August 2010

Besetzung Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), Richter Michael Peterli, Richter Stefan Mesmer, Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt.

Parteien A._______, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Gerold Meier, Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Vorinstanz.

Gegenstand Invalidenrente; Neuverlegung der Kosten.

C-5530/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vorinstanz), nach durchgeführtem Revisionsverfahren am 31. August 2008, die A._______ zugesprochene ganze Invalidenrente aufgehoben hat,

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) gegen diese Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht am 26. September 2007 Beschwerde erhoben hat (Geschäftsnummer C-7159/2009).

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom

5. Juni 2009 das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung gutgeheissen hat, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil C-7159/2007 vom

16. September 2009 die Beschwerde des Beschwerdeführers vom

26. September 2007 abgewiesen, aufgrund der Gutheissung des Gesuchs um unentgeltliche Prozessführung auf die Erhebung von Verfahrenskosten verzichtet und dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von CHF 1'600.- zu Lasten der Gerichtskasse zugesprochen hat,

dass der Beschwerdeführer gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts beim Bundesgericht Beschwerde erhoben hat, dass das Bundesgericht die Beschwerde gutgeheissen, den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts mit Urteil 9C_921/2009 vom 22. Juni 2010 aufgehoben und die Sache zur Neuverlegung der Kosten und der Parteientschädigung an das Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen hat,

dass damit noch über die Verlegung der Verfahrenskosten und der Parteientschädigung im Verfahren C-7159/2007 neu zu befinden ist, dass dem Beschwerdeführer nun wegen Obsiegens keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 [e contrario] des Bundes - gesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]),

dass dem obsiegenden Beschwerdeführer eine Entschädigung für die ihm erwachsenen notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten zu

C-5530/2010

Lasten der Vorinstanz zuzusprechen und diese im Verfahren C- 7159/2007 auf CHF 1'600.- inkl. Auslagen festgesetzt worden ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglementes vom

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass für das Verfahren C-5530/2010 der unterliegenden Vorinstanz keine Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 2 VwVG) und dem Beschwerdeführer mangels erwachsenen, notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten keine Parteientschädigung zuzusprechen sind (Art. 64 Abs. 1 VwVG).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Für das Verfahren C-7159/2007 werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer wird eine Parteientschädigung von CHF 1'600.- zu Lasten der Vorinstanz zugesprochen.

2. Für das vorliegende Verfahren C-5530/2010 werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigung zugesprochen.

3. Dieses Urteil geht an:

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Einschreiben)

- das Bundesamt für Sozialversicherung

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

C-5530/2010

Franziska Schneider Christine Schori Abt

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die be - schwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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