Court Refuses Pension Complaint Due to Unpaid Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court declined to hear a complaint against a decision awarding a temporary disability pension because the complainant failed to pay the required cost advance by the deadline, despite submitting a supplementary submission within the timeframe. The court reasoned that since the complainant did not fulfill all procedural requirements after being explicitly warned, the complaint could not be processed as per regulations. Therefore, no court costs were imposed on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 31 VGG, Art. 5 VwVG, Art. 32 VGG, Art. 33 VGG, Art. 33 Bst, Art. 69 Abs. 1 Bst; Court Refuses Pension Complaint Due to Unpaid Cost Advance: The court reasoned that since the complainant did not fulfill all procedural requirements after being explicitly warned, the complaint could not be processed as per regulations. Therefore, no court costs were imposed on the complainant.
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KI-generiertUsed to not enter into the appeal as the cost deposit was not paid within the set deadline.
Used to waive the cost of proceedings due to disproportionate burden.
Used to determine that no party compensation is to be awarded.
Volltext
Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal
Abteilung III C-5424/2019
Urteil vom 28. November 2019
Besetzung Einzelrichter Beat Weber, Gerichtsschreiber Daniel Golta.
Parteien A._______, (Österreich), Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Vorinstanz.
Gegenstand IV, befristete Invalidenrente;
Verfügung der IVSTA vom 7. Oktober 2019.
C-5424/2019
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) mit Verfügung vom 7. Oktober 2019 A._______ eine ganze Invalidenrente vom 1. August 2018 bis 31. August 2019 zugesprochen hat (Beschwerdeakten [B-act.] 1 Beilage 1),
dass A._______ (nachfolgend Beschwerdeführer) diese Verfügung mit Beschwerde vom 14. Oktober 2019 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat (B-act. 1),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, dass Verfügungen der Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG in Verbindung mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 22. Oktober 2019 zur Einreichung einer Beschwerdeverbesserung innert fünf Tagen ab Erhalt der Verfügung und zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum
21. November 2019 aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (B-act. 2),
dass ihm diese Verfügung gemäss Auszug aus track and trace der Schweizerischen Post am 28. Oktober 2019 eröffnet worden ist (B-act. 3), dass der Beschwerdeführer am 30. Oktober 2019 (Datum Postaufgabe) zwar eine Beschwerdeverbesserung eingereicht hat (B-act. 4), jedoch den Kostenvorschuss innert der gesetzten Frist bis 21. November 2019 nicht geleistet hat (B-act. 5),
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn – wie hier – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen
C-5424/2019
(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass deshalb keine Kosten zu erheben sind, dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
4. Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Beat Weber Daniel Golta
C-5424/2019
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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