Pension Complaint Dismissed for Failure to File Amended Complaint
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court did not accept a complaint regarding an ordinary old-age pension because the complainant failed to submit a properly signed amended complaint within the set deadline. The amended complaint was returned by the postal service as unclaimed, and under the law, such a return means the document is considered delivered at the end of the retrieval period. Since the complainant had initiated legal proceedings, they should have anticipated official correspondence, and their failure to respond to the request for an amended complaint meant the court could not proceed with their case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 33 Bst, Art. 32 VGG, Art. 52 Abs. 2 VwVG, Art. 20 Abs. 2bis VwVG, Art. 20 VwVG, Art. 23 Abs. 1 Bst; Pension Complaint Dismissed for Failure to File Amended Complaint: The amended complaint was returned by the postal service as unclaimed, and under the law, such a return means the document is considered delivered at the end of the retrieval period. Since the complainant had initiated legal proceedings, they should have anticipated official correspondence, and their failure to respond to the request for an amended complaint meant the court could not proceed with their case.
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KI-generiertUsed to declare that the appeal cannot be dealt with because the complaint was not improved within the set deadline.
The procedure is free of charge, therefore no court costs are levied.
No party compensation is awarded.
Volltext
Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal
Abteilung III C-4615/2013 {T0/2}
Urteil vom 10. Oktober 2013
Besetzung Einzelrichter Daniel Stufetti, Gerichtsschreiberin Karin Wagner.
Parteien L._______, Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond- Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz.
Gegenstand Ordentliche Altersrente, Einspracheentscheid SAK vom 17.
Juli 2013.
C-4615/2013
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK, Vorinstanz) mit Einspracheentscheid vom 17. Juli 2013 die Einsprache von L._______ vom 20. September 2012 abgewiesen und ihre Verfügung vom 14. September 2012 bestätig hat, wonach diesem mit Wirkung ab 1. Oktober 2012 eine ordentliche Altersrente in der Höhe von Fr. 1'095.- zugesprochen wurde, dass L._______ (Beschwerdeführer) mit Telefax-Eingabe vom 18. August 2013 gegen diesen Einspracheentscheid Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben hat,
dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts gemäss Art.
31 und Art. 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32), sofern wie hier keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist, sowie gemäss Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom
20. Dezember 1946 über die Altersund Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) ergibt,
dass der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 30. August 2013 aufgefordert wurde, innert fünf Tagen ab deren Eröffnung eine eigenhändig und im Original unterzeichnete Beschwerdeverbesserung nachzureichen (Art.
52 Abs. 2 VwVG), ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,
dass diese Verfügung von der Deutschen Post am 16. September 2013 dem Bundesverwaltungsgericht zurückgesandt wurde mit dem Vermerk, die Sendung sei nicht abgeholt worden (Eingang 26. September 2013), dass eine Sendung, welche bei der Post nicht abgeholt wurde, nach Ablauf der siebentägigen Abholfrist als am letzten Tag dieser Frist zugestellt gilt, sofern der Adressat mit der Zustellung hatte rechnen müssen, und die Rechtsmittelfrist ab diesem Tag zu laufen beginnt (Art. 38 Abs. 2bis des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG, SR 830.1], vgl. auch Art. 20 Abs. 2bis VwVG), wobei die Zustellung der Abholungseinladung gemäss der Rechtsprechung vermutet wird, wenn – wie hier - der Empfänger nicht Umstände geltend macht, die eine reguläre Postzustellung in Zweifel zu ziehen vermögen (vgl. hierzu WALDMANN/W EISSENBERGER, Praxiskommentar zum VwVG, N. 19 zu Art. 20 VwVG),
C-4615/2013
dass vorliegend der Beschwerdeführer beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde anhängig gemacht und daher mit Instruktionshandlungen - wie die vorliegende Verfügung - hatte rechnen müssen, dass der Beschwerdeführer indes innert der gesetzten Frist die Beschwerde nicht verbessert hat,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), dass das Verfahren gemäss Art. 85bis Abs. 2 AHVG kostenfrei ist und der Vorinstanz keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
3. Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr._______)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Karin Wagner
C-4615/2013
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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