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C-4242/2009 • BVGer C-4242/2009 KI-generiert

Manufacturer Settles Safety Features Dispute, Wins Partial Refund and Legal Costs

Geschäftsnummer C-4242/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesverwaltungsgericht (BVGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The court administrative case was closed due to a settlement agreement between the parties. The initial dispute involved a manufacturer being ordered to correct safety features and provide compliant operating instructions for its machinery, and also to cease delivering machines without the safety features. After the manufacturer appealed, a settlement was reached whereby the administrative order was modified, and the appealing party was awarded legal costs and a partial refund of their deposit.

Legislator-Regeste

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Art. 33 Bst, Art. 109 Bst, Art. 23 Abs. 1 Bst, Art. 37 VGG, Art. 33b Abs. 5 Satz, Art. 15 Satz; Manufacturer Settles Safety Features Dispute, Wins Partial Refund and Legal Costs: The initial dispute involved a manufacturer being ordered to correct safety features and provide compliant operating instructions for its machinery, and also to cease delivering machines without the safety features. After the manufacturer appealed, a settlement was reached whereby the administrative order was modified, and the appealing party was awarded legal costs and a partial refund of their deposit.

Schlagwörter

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Prozesserledigung Produktehaftung Produktionserstattungen Unfallfolgen Verwaltungskosten Inkonvenienzentschädigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 33 Bst
31 und Art. 33 Bst. e des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) sowie Art. 109 Bst. c des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung (UVG, SR 832.20) ergibt,
Art. 109 Bst
Juni 2005 (VGG, SR 173.32) sowie Art. 109 Bst.
Art. 23 Abs. 1 Bst
dass das Beschwerdeverfahren infolge Vergleichs und Einigung der Parteien über die um Streit liegenden wesentlichen Punkte im einzel - richterlichen Verfahren als durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst.
Art. 37 VGG
Juni 2005 [VGG, SR 173.32]), dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 37 VGG i.V.m.
Art. 33b Abs. 5 Satz
Art. 33b Abs. 5 Satz 1 des Bundesgesetzes vom 20.
Art. 15 Satz
2'500 zurückzuerstatten ist, dass bei gegenstandslosen Verfahren das Bundesverwaltungsgericht prüft, ob eine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 15 Satz 1 des Reglements vom 21.
Art. 32b Abs. 4 VwVG
Basis for awarding a party's compensation to the appellant based on the settlement agreement.
Art. 7 Abs. 3 VGKE
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 23 Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]

Used to discontinue the appeal proceedings due to a settlement and withdrawal of the appeal.

Art. 37 VGG i.V.m. Art. 33b Abs. 5 Satz 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021)

States that no procedural costs are levied when a settlement is reached.

Art. 32b Abs. 4 VwVG

Basis for awarding a party's compensation to the appellant based on the settlement agreement.

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Volltext

Bundesverwaltungsgericht

Tribu na l a d m i n i s t r a t i f fé d é r a l

Tribu na l e a m m i n i s t r a t ivo fe d e r a l e

Tribu na l a d m i n i s t r a t i v fe d e r a l

Abteilung III C-4242/2009/ {T 0/2}

Abschreibungsentscheid vom 19. Mai 2010

Besetzung Einzelrichter Richter Beat Weber, Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

Parteien M._______AG, vertreten durch Rechtsanwälte Dr. iur. Gion Jegher und Kelsang Tsün, Kuoni Rechtsanwälte, Löwenstrasse 66, Postfach 4016, 8021 Zürich, Beschwerdeführerin,

gegen

SUVA, Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern, Vorinstanz.

Gegenstand Kontrollverfahren _______; Verfügung der SUVA vom

29. Mai 2009.

C-4242/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwägung,

dass die SUVA mit Verfügung vom 29. Mai 2009 zur Kenntnis genommen hat, dass die M._______ AG die unter Erwägung 3.2 des Schreibens vom 4. März 2009 erwähnte Nachbesserung beim Betreiber S._______ AG, bis spätestens Ende Juli 2009 ausführen wird (Dispositivziffer 1), der M._______ AG verboten hat, Umrollmaschinen CT 80-Spezial sowie andere Maschinen, die über einen Wickler verfügen, ohne die unter Erwägung 3.2 des Schreibens vom 4. März 2009 erwähnte Sicherheitseinrichtung auszuliefern, wobei die im März 2009 gelieferte Maschine gemäss Erwägung 2 dieser Verfügung nachzubessern sei (Dispositivziffer 2), die M._______ AG verpflichtet hat, dem Betreiber, S._______ AG, 9410 Heiden, für die gelieferte Maschine, bis spätestens Ende Juli 2009, eine konforme Betriebs - anleitung im Sinn von Erwägung 3.4 des Schreibens vom 4. März 2009 abzugeben und der SUVA innert gleicher Frist eine Kopie zuzustellen (Dispositivziffer 3), die M._______ AG verpflichtet hat, beim weiteren Inverkehrbringen von Maschinen immer eine den Anforderungen entsprechende Betriebsanleitung mitzuliefern (Dispositivziffer 4), und ihr eine Gebühr von Fr. 2'000.- auferlegt hat (Dispositivziffer 5), dass die M._______ AG (Beschwerdeführerin) diese Verfügung mit Be - schwerde vom 30. Juni 2009 (Postaufgabe) beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,

dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts aus Art.

31 und Art. 33 Bst. e des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) sowie Art. 109 Bst. c des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung (UVG, SR 832.20) ergibt,

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 14. Mai 2010 erklärte, es habe eine aussergerichtliche Einigung zwischen den Parteien stattgefunden, weshalb sie dem Bundesverwaltungsgericht beantrage, das Verfahren sei zufolge Vergleichs als gegenstandslos abzuschreiben und den Parteien die Gerichtskosten je zur Hälfte aufzu - erlegen,

dass sich die Beschwerdeführerin dabei auf eine zwischen den Parteien getroffene Vereinbarung vom 10. Mai 2010 stützt, aus der im

C-4242/2009

Wesentlichen hervorgeht, dass das Dipositivziffer 2 der angefochtenen Verfügung angepasst werde, die SUVA sich an den Anwaltskosten der M._______ AG pauschal im Betrag von Fr. 3000.- und an den Gerichtskosten des Bundesverwaltungsgerichts im Umfang von 50 % be - teilige,

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 14. Mai 2010 vom Gericht sinngemäss als Rückzug ihrer Beschwerde entgegengenommen wird,

dass das Beschwerdeverfahren infolge Vergleichs und Einigung der Parteien über die um Streit liegenden wesentlichen Punkte im einzel - richterlichen Verfahren als durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]), dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 37 VGG i.V.m. Art. 33b Abs. 5 Satz 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) keine Verfahrenskosten erhebt, soweit eine gütliche Einigung zustande kommt, dass der Beschwerdeführerin der am 17. August 2009 einbezahlte Kostenvorschuss von Fr. 2'500 zurückzuerstatten ist, dass bei gegenstandslosen Verfahren das Bundesverwaltungsgericht prüft, ob eine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 15 Satz 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),

dass entsprechend der Vereinbarung vom 10. Mai 2010 der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung in Höhe von Fr. 3'000.- zulasten der Vorinstanz zuzusprechen ist (Art. 32b Abs. 4 VwVG), dass der Vorinstanz keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art.

7 Abs. 3 VGKE).

C-4242/2009

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos abgeschrieben.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 2'500.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zurückerstattet.

3. Der Beschwerdeführerin wird eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.- zulasten der Vorinstanz zugesprochen. Weitere Parteientschädigungen werden nicht zugesprochen.

4. Dieser Entscheid geht an:

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular "Zahladresse")

- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde)

- das Bundesamt für Gesundheit, Dienstbereich Krankenund Unfallversicherung

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR

C-4242/2009

173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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