Dismissal of Disability Pension Appeal for Failure to Designate Domicile and Pay Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court dismissed an appeal regarding a claim for an disability pension because the appellant failed to designate a legal domicile in Switzerland and did not pay the required cost advance after being notified through official publication. The court found its jurisdiction established by law and followed its own procedural rules, which mandate dismissal of appeals when procedural requirements, such as payment of costs and designation of a domicile for service, are not met.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 33 Bst, Art. 32 VGG, Art. 69 Abs. 1 Bst, Art. 23 Abs. 1 Bst, Art. 6 Bst, Art. 7 Abs. 3 VGKE; Dismissal of Disability Pension Appeal for Failure to Designate Domicile and Pay Costs: The court found its jurisdiction established by law and followed its own procedural rules, which mandate dismissal of appeals when procedural requirements, such as payment of costs and designation of a domicile for service, are not met.
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KI-generiertUsed to declare that the appeal cannot be proceeded with because the cost deposit was not paid.
Used to waive the imposition of procedural costs.
Volltext
Bundesverwaltungsgericht
Tribu na l a d m i n i s t r a t i f fé d é r a l
Tribu na l e a m m i n i s t r a t ivo fe d e r a l e
Tribu na l a d m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III C-3726/2007 {T 0/2}
Urteil vom 20. Mai 2008
Besetzung Einzelrichter Alberto Meuli, Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.
Parteien H._______, vertreten durch Rechtsanwalt Franklin Sedaj, Rr. UÇK Nr. 6 (Fah. Post. 7), XZ-10010 Prishtinë, ohne Zustelldomizil in der Schweiz Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2 Vorinstanz,
Gegenstand Anspruch auf Invalidenrente.
C-3726/2007
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (Vorinstanz) mit Verfügung vom 9. Mai 2007 die Einsprache von H._______ abgewiesen und die Verfügung vom 2. März 2006 bestätigt hat, wonach das Leistungsbegehren wegen Fehlens einer anspruchsbegründenden Invalidität abgeweisen wurde, dass H._______ (Beschwerdeführer) diese Verfügung mit Beschwerde vom 25. Mai 2007 (Poststempel) beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,
dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts gemäss Art. 31 und Art. 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom
17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32), sofern wie hier keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist, sowie gemäss Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) ergibt,
dass der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 31. August 2007 aufgefordert wurde, innert 30 Tagen nach Erhalt in der Schweiz ein Zustelldomizil zu bezeichnen, ansonsten weitere Zustellungen auf dem Ediktalweg durch Publikation im Schweizerischen Bundesblatt erfolgen werden, mit der Wirkung, dass angenommen werde, der Beschwerdeführer habe von gesetzes wegen von der Publikation Kenntnis genommen,
dass diese Verfügung dem Beschwerdeführer am 7. November 2007 auf diplomatischem Weg zugestellt wurde (vgl. Bestätigung des Schweizerischen Verbindungsbüros in Kosovo vom 18. Januar 2008), dass der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist kein Zustelldomizil in der Schweiz bezeichnet hat, dass somit androhungsgemäss weitere Zustellungen auf dem Ediktalweg erfolgen,
dass der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. März 2008 aufgefordert wurde, innert 30 Tagen nach der Publikation im Bundesblatt einen Kostenvorschuss von Fr. 300.- zu bezahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,
C-3726/2007
dass diese Verfügung am 26. März 2008 dem Beschwerdeführer durch Publikation im Bundesblatt (BBl 2008 2132) eröffnet wurde, dass der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist den Kostenvorschuss nicht geleistet hat,
dass somit androhungsgemäss im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), dass bei diesem Ausgang des Verfahrens auf die Erhebung von Verfahrenskosten verzichtet wird (Art. 6 Bst. b des Reglements vom
11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil geht an:
- den Beschwerdeführer (Ediktalweg; Notifikation im Bundesblatt)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. (...); Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Alberto Meuli Daniel Stufetti
C-3726/2007
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
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