Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
C-3713/2007 • BVGer C-3713/2007 KI-generiert

Correction of Judgment: Disability Pension Start Date

Geschäftsnummer C-3713/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesverwaltungsgericht (BVGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court corrected a previous judgment due to a typographical error regarding the start date of a disability pension. The original judgment mistakenly awarded the pension from April 1, 2007, instead of April 1, 2005, and also contained an incorrect reference to a previous consideration. The court, applying rules on the correction of decisions, amended the dispositive and the relevant consideration to reflect the correct start date of April 1, 2005, deeming these errors as editorial mistakes.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 129 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 VGG, Art. 69 Abs. 3 VwVG, Art. 48 Abs. 2 VGG, Art. 42 BGG, Art. 3 des Urteils vom 15. Oktober 2009; Correction of Judgment: Disability Pension Start Date: The original judgment mistakenly awarded the pension from April 1, 2007, instead of April 1, 2005, and also contained an incorrect reference to a previous consideration. The court, applying rules on the correction of decisions, amended the dispositive and the relevant consideration to reflect the correct start date of April 1, 2005, deeming these errors as editorial mistakes.

Schlagwörter

KI-generiert
Invalidenrente Rentenneuberechnung Haftung der Vorsorgeeinrichtung Revision eines Entscheids Invalidenrentenrevision Berechnung der Invalidenleistungen Invalidenversicherung (Übriges) | Invalidenrente

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 129 Abs. 1 BGG

Used to correct errors in the dispositive and reasoning of the court's decision.

Art. 48 Abs. 1 VGG

Establishes the subsidiary application of Article 129 BGG for corrections of decisions made by the Federal Administrative Court.

Art. 69 Abs. 3 VwVG

Allows for the correction of clerical or calculation errors that do not affect the dispositive or the essential content of the reasoning.

Art. 3 des Urteils vom 15. Oktober 2009

States that no court costs or party compensation are awarded for this correction procedure.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesverwaltungsgericht

Tribu na l a d m i n i s t r a t i f fé d é r a l

Tribu na l e a m m i n i s t r a t ivo fe d e r a l e

Tribu na l a d m i n i s t r a t i v fe d e r a l

Abteilung III C-3713/2007 {T 0/2}

Berichtigung vom 12. November 2009 zum Urteil vom 15. Oktober 2009

Besetzung Einzelrichter Michael Peterli, Gerichtsschreiberin Lucie Schafroth.

Parteien A._______, vertreten durch Advokat Dr. iur. Bernhard Gelzer, St. Alban-Vorstadt 21, 4052 Basel, Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz.

Gegenstand Berichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2009.

C-3713/2007

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde von A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) vom 30. Mai 2007 gegen den Einspracheentscheid der IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA vom 24. April 2007 mit Urteil vom 15. Oktober 2009 gutgeheissen, den angefochtenen Einspracheentscheid aufgehoben und der Beschwerdeführerin ab dem 1. April 2007 eine ganze Invalidenrente zugesprochen hat,

dass der Anspruchsbeginn aufgrund eines Tippfehlers in den

Erwägungen sowie im Dispositiv fälschlicherweise auf den 1. April 2007 statt auf den 1. April 2005 festgesetzt wurde (vgl. E. 5.1 und Ziff. 2 des Urteilsdispositivs),

dass in der Erwägung 5.1 irrtümlicherweise auf die inexistente Erwägung 3.6 statt auf die Erwägung 3.5 verwiesen wurde, dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin am 11. November 2009 die zuständige Gerichtsschreiberin telefonisch auf diese Fehler aufmerksam machte,

dass gemäss Art. 48 Abs. 1 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom

17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) für die Erläuterung und die Berichtigung von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) sinngemäss anwendbar ist,

dass gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG das Bundesgericht auf Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Erläuterung oder Berichtigung vornimmt, wenn das Dispositiv eines bundesgerichtlichen Entscheids unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung in Widerspruch stehen oder es Redaktionsoder Rechnungsfehler enthält, dass gemäss Art. 69 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) die Beschwerdeinstanz zudem Redaktionsoder Rechnungsfehler oder Kanzleiversehen, die keinen Einfluss auf die Entscheidungsformel oder auf den erheblichen Inhalt der Begründung ausüben, jederzeit berichtigen kann,

C-3713/2007

dass eine falsche Jahreszahl sowie eine offensichtlich falsche Zahl als Redaktionsfehler gelten (vgl. HANSJÖRG SEILER/NICOLAS VON WERDT/ANDREAS GÜNGERICH, Bundesgerichtsgesetz [BGG] - Bundesgesetz über das Bundesgericht, Bern 2007, Rz. 30 zu Art. 129 und STEFAN VOGEL, in: AUER/MÜLLER/SCHINDLER (Hrsg.), Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG), Zürich 2008, Rz. 22 zu Art. 69), dass aufgrund dieses offensichtlichen Versehens des Gerichts in Anwendung von Art. 129 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VGG und Art. 69 Abs. 3 VwVG die Ziffer 2 des Dispositivs und die Erwägung 5.1 des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2009 entsprechend zu berichtigen sind,

dass die Rechtsmittelfrist neu zu laufen beginnt, wenn das Bundesverwaltungsgericht seinen Entscheid erläutert oder berichtigt (Art. 48 Abs. 2 VGG),

dass für das vorliegende Berichtigungsverfahren praxisgemäss weder Verfahrenskosten zu erheben sind noch eine Parteientschädigung auszurichten ist.

C-3713/2007

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Die Ziffer 2 des Dispositivs des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2009 wird berichtigt und lautet wie folgt: Der Beschwerdeführerin wird ab dem 1. April 2005 eine ganze Invalidenrente zugesprochen.

2. Der letzte Satz der Erwägung 5.1 des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2009 wird berichtigt und lautet wie folgt: Der Beschwerdeführerin ist ab April 2005 (vgl. E. 3.5 hiervor) eine ganze Invalidenrente auszurichten.

3. Für das vorliegende Berichtigungsverfahren werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Diese Urteilsberichtigung geht an:

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)

- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)

- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Lucie Schafroth

C-3713/2007

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: