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C-3268/2019 • BVGer C-3268/2019 KI-generiert

Moot Recusal Request Due to Lack of Judicial Assignment

Geschäftsnummer C-3268/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesverwaltungsgericht (BVGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The applicant sought the recusal of a federal administrative judge due to a potential conflict of interest arising from the judge's brother's involvement in a related decision-making body. The court dismissed the request, finding that the judge had not been assigned to the case by the court's random assignment system and that no intervention had occurred to place the judge on the panel. Consequently, the court deemed the recusal request moot as the applicant's interest in it had ceased to exist, and thus the proceedings were discontinued without costs or compensation.

Legislator-Regeste

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Art. 38 VGG, Art. 23 Abs. 1 Bst, Art. 6 Bst, Art. 63 Abs. 2 VwVG, Art. 33 Bst, Art. 53 Abs. 1 KVG; Moot Recusal Request Due to Lack of Judicial Assignment: The court dismissed the request, finding that the judge had not been assigned to the case by the court's random assignment system and that no intervention had occurred to place the judge on the panel. Consequently, the court deemed the recusal request moot as the applicant's interest in it had ceased to exist, and thus the proceedings were discontinued without costs or compensation.

Schlagwörter

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verspätetes Ausstandsbegehren Interessenkollision fehlende Legitimation der Staatsanwaltschaft unentgeltliche Rechtsverbeiständung konnexe Verfahren Überweisung wegen Unzuständigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 38 VGG
dass gemäss Art. 38 VGG die Bestimmungen des BGG über den Ausstand (Art.
Art. 23 Abs. 1 Bst
dass damit das Rechtsschutzinteresse der Gesuchstellerin weggefallen ist und das vorliegende Ausstandsverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst.
Art. 6 Bst
Art. 63 Abs. 2 VwVG
Cited in the dispositive regarding the non-imposition of court costs and party compensation.
Art. 33 Bst
2 VwVG), dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversicherung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst.
Art. 53 Abs. 1 KVG
i VGG in Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG (SR 832.10) getroffen hat, gemäss Art.
Art. 83 Bst
1 KVG (SR 832.10) getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst.
Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG
Cited in the dispositive for suspending the proceedings due to becoming moot.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG

Cited in the dispositive for suspending the proceedings due to becoming moot.

Art. 63 Abs. 2 VwVG

Cited in the dispositive regarding the non-imposition of court costs and party compensation.

Art. 15 VGKE

Cited in the dispositive regarding the non-imposition of court costs and party compensation.

Art. 7 Abs. 3 und 4 VGKE

Cited in the dispositive regarding the non-imposition of court costs and party compensation.

Art. 6 Bst. b VGKE

Cited in the dispositive regarding the non-imposition of court costs and party compensation.

Art. 5 VGKE

Cited in the dispositive regarding the non-imposition of court costs and party compensation.

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Volltext

Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal

Abteilung III C-3268/2019

Abschreibungsentscheid vom 4. Juli 2019

Besetzung Einzelrichter Beat Weber, Gerichtsschreiber Daniel Golta.

Parteien Spital Thurgau AG, vertreten durch Daniel Staffelbach, Rechtsanwalt, und Dr. iur. Daniel Zimmerli, Rechtsanwalt, Walder Wyss AG, Gesuchstellerin,

gegen

Beschlussorgan der Interkantonalen Vereinbarung über die hochspezialisierte Medizin (HSM Beschlussorgan), vertreten durch lic. iur. Andrea Gysin, Advokatin, Neidhart Vollenweider Joset Stoll Gysin Marbot Advokatur u. Notariat, Vorinstanz.

Gegenstand Gesuch um Ausstand eines Bundesverwaltungsrichters im Verfahren C-3194/2019.

C-3268/2019

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Gesuchstellerin in ihrer beim Bundesverwaltungsgericht eingereichten Beschwerde vom 21. Juni 2019, die sich in materieller Hinsicht gegen den Beschluss des HSM-Beschlussorgans vom 21. Mai 2019 betreffend Zuteilung der Leistungsaufträge für Pankreasresektion bei Erwachsenen richtet (Verfahren des BVGer C-3194/2019), den Verfahrensantrag gestellt hat, der Bundesverwaltungsrichter Michael Peterli-Caruel sei vom Bundesverwaltungsgericht in den Ausstand zu versetzen (BVGer-act. 1),

dass das (vorsorgliche) Ausstandsbegehren im Wesentlichen damit begründet wird, der mutmassliche Bruder des Bundesverwaltungsrichters Michael Peterli, Prof. Dr. med. A._______, sei Mitglied der Begleitgruppe HSM-Viszeralchirurgie, welche entscheidend am (im Verfahren C-3194/2019) angefochtenen Zuteilungsbeschluss vom 21. Mai 2019 des HSM-Beschlussorgans mitgewirkt habe,

dass ausserdem im gleich gelagerten Beschwerdeverfahren C-1405/2019, in welchem ein analoges Ausstandsbegehren gestellt worden sei, Bundesverwaltungsrichter Michael Peterli von sich aus in den Ausstand getreten und das Ausstandsverfahren daraufhin als gegenstandslos abgeschrieben worden sei,

dass gemäss Art. 38 VGG die Bestimmungen des BGG über den Ausstand (Art. 34 ff. BGG) im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sinngemäss gelten,

dass der Spruchkörper am Bundesverwaltungsgericht durch ein EDV-gestütztes Programm bestimmt wird,

dass dieses Programm den Spruchkörper für den Einzelfall unter Berücksichtigung bestimmter Kriterien grundsätzlich zufällig bestimmt und nur in wenigen Fällen in die automatische Verteilung eingegriffen wird (vgl. Teilurteil des BVGer D-1549/1017 vom 2. Mai 2018 [S. 7 der im Internet aufgeschalteten, anonymisierten Fassung]),

dass das Zuteilungsprogramm den Bundesverwaltungsrichter Michael Peterli nicht dem Spruchkörper des Verfahrens C-3194/2019 zugeteilt hat und in diese automatische Verteilung nicht eingegriffen worden ist,

C-3268/2019

dass damit das Rechtsschutzinteresse der Gesuchstellerin weggefallen ist und das vorliegende Ausstandsverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Verfahrenskosten zu erheben und keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (vgl. Art. 5, Art. 6 Bst. b, Art. 7 Abs. 3 und 4, Art. 15 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] sowie Art. 63 Abs. 2 VwVG), dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversicherung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG (SR 832.10) getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r BGG unzulässig und der vorliegende Abschreibungsentscheid somit endgültig ist.

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Das Verfahren C-3268/2019 wird infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigungen zugesprochen.

3. Dieser Entscheid geht an:

– die Gesuchstellerin (Gerichtsurkunde)

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde; Beilage: Doppel der Beschwerde der Gesuchstellerin vom 21.06.2019 [BVGer-act. 1] zur Kenntnis)

– das Beschwerdedossier des Bundesverwaltungsgerichts C-3194/2019

– den Bundesverwaltungsrichter Michael Peterli (intern; zur Kenntnis)

C-3268/2019

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Golta

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