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C-3091/2019 • BVGer C-3091/2019 KI-generiert

Healthcare Provider's Recusal Request Dismissed as Moot Due to Automated Case Assignment

Geschäftsnummer C-3091/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesverwaltungsgericht (BVGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A healthcare provider requested a federal administrative judge be recused from a case concerning the allocation of highly specialized medical services. The request was based on the judge's alleged relative's involvement in the decision being appealed. However, the court found the recusal request moot because an automated system, not influenced by human intervention, had already assigned the case to a different judge, thus eliminating the applicant's legal interest in the recusal. Consequently, the court dismissed the proceedings as without object.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 38 VGG, Art. 23 Abs. 1 Bst, Art. 6 Bst, Art. 63 Abs. 2 VwVG, Art. 33 Bst, Art. 53 Abs. 1 KVG; Healthcare Provider's Recusal Request Dismissed as Moot Due to Automated Case Assignment: The request was based on the judge's alleged relative's involvement in the decision being appealed. However, the court found the recusal request moot because an automated system, not influenced by human intervention, had already assigned the case to a different judge, thus eliminating the applicant's legal interest in the recusal. Consequently, the court dismissed the proceedings as without object.

Schlagwörter

KI-generiert
Leistungserbringer verspätetes Ausstandsbegehren Kostenverlegung Rechtssysteme Verwaltungskosten Entscheidungen auf medizinischem Gebiet

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 38 VGG
dass gemäss Art. 38 VGG die Bestimmungen des BGG über den Ausstand (Art.
Art. 23 Abs. 1 Bst
dass damit das Rechtsschutzinteresse der Gesuchstellerin weggefallen ist und das vorliegende Ausstandsverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst.
Art. 6 Bst
Art. 63 Abs. 2 VwVG
Relates to the absence of costs and party compensation in this specific outcome.
Art. 33 Bst
2 VwVG), dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversicherung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst.
Art. 53 Abs. 1 KVG
i VGG in Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG (SR 832.10) getroffen hat, gemäss Art.
Art. 83 Bst
1 KVG (SR 832.10) getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst.
Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG
Used to dismiss the proceedings as they have become without object.
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG

Used to dismiss the proceedings as they have become without object.

Art. 5 VGKE

Regulates the charging of court costs.

Art. 6 Bst. b VGKE

Governs the awarding of party compensation.

Art. 7 Abs. 3 und 4 VGKE

Used in relation to the awarding of costs and compensation.

Art. 15 VGKE

Used in relation to the awarding of costs and compensation.

Art. 63 Abs. 2 VwVG

Relates to the absence of costs and party compensation in this specific outcome.

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Volltext

Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal

Abteilung III C-3091/2019

Abschreibungsentscheid vom 26. Juni 2019

Besetzung Einzelrichter Beat Weber, Gerichtsschreiber Daniel Golta.

Parteien Hirslanden Bern AG Klinik Beau-Site, vertreten durch Daniel Staffelbach, Rechtsanwalt, und Dr. iur. Martin Zobl, Rechtsanwalt LL.M., Walder Wyss AG, Gesuchstellerin,

gegen

Beschlussorgan der Interkantonalen Vereinbarung über die hochspezialisierte Medizin (HSM Beschlussorgan), vertreten durch lic. iur. Andrea Gysin, Advokatin, Neidhart Vollenweider Joset Stoll Gysin Marbot Advokatur u. Notariat, Vorinstanz.

Gegenstand Gesuch um Ausstand eines Bundesverwaltungsrichters im Verfahren C-3026/2019.

C-3091/2019

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Gesuchstellerin in ihrer beim Bundesverwaltungsgericht eingereichten Beschwerde vom 14. Juni 2019, die sich in materieller Hinsicht gegen den Beschluss des HSM-Beschlussorgans vom 14. Mai 2019 betreffend Zuteilung der Leistungsaufträge für Oesophagusresektion bei Erwachsenen richtet (Verfahren des BVGer C-3026/2019), den Verfahrensantrag gestellt hat, der Bundesverwaltungsrichter Michael Peterli sei vom Bundesverwaltungsgericht in den Ausstand zu versetzen (BVGer-act. 1), dass das (vorsorgliche) Ausstandsbegehren im Wesentlichen damit begründet wird, der mutmassliche Bruder des Bundesverwaltungsrichters Michael Peterli, Prof. Dr. med. A._______, sei Mitglied der Begleitgruppe HSM-Viszeralchirurgie, welche entscheidend am (im Verfahren C-3091/2019) angefochtenen Zuteilungsbeschluss vom 14. Mai 2019 des HSM-Beschlussorgans mitgewirkt habe,

dass ausserdem im gleich gelagerten Beschwerdeverfahren C-1405/2019, in welchem ein analoges Ausstandsbegehren gestellt worden sei, Bundesverwaltungsrichter Michael Peterli von sich aus in den Ausstand getreten und das Ausstandsverfahren daraufhin als gegenstandslos abgeschrieben worden sei,

dass gemäss Art. 38 VGG die Bestimmungen des BGG über den Ausstand (Art. 34 ff. BGG) im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sinngemäss gelten,

dass der Spruchkörper am Bundesverwaltungsgericht durch ein EDV-gestütztes Programm bestimmt wird,

dass dieses Programm den Spruchkörper für den Einzelfall unter Berücksichtigung bestimmter Kriterien grundsätzlich zufällig bestimmt und nur in wenigen Fällen in die automatische Verteilung eingegriffen wird (vgl. Teilurteil des BVGer D-1549/1017 vom 2. Mai 2018 [S. 7 der im Internet aufgeschalteten, anonymisierten Fassung]),

dass das Zuteilungsprogramm den Bundesverwaltungsrichter Michael Peterli nicht dem Spruchkörper des Verfahrens C-3026/2019 zugeteilt hat und in diese automatische Verteilung nicht eingegriffen worden ist,

C-3091/2019

dass damit das Rechtsschutzinteresse der Gesuchstellerin weggefallen ist und das vorliegende Ausstandsverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Verfahrenskosten zu erheben und keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (vgl. Art. 5, Art. 6 Bst. b, Art. 7 Abs. 3 und 4, Art. 15 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] sowie Art. 63 Abs. 2 VwVG), dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversicherung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG (SR 832.10) getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r BGG unzulässig und der vorliegende Abschreibungsentscheid somit endgültig ist.

C-3091/2019

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Das Verfahren C-3091/2019 wird infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigungen zugesprochen.

3. Dieser Entscheid geht an:

– die Gesuchstellerin (Gerichtsurkunde)

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde; Beilage: Doppel der Beschwerde der Gesuchstellerin vom 14.06.2019 [BVGer-act. 1] zur Kenntnis)

– den Bundesverwaltungsrichter Michael Peterli (intern; zur Kenntnis)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Golta

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