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C-2677/2010 • BVGer C-2677/2010 KI-generiert

Disability Pension Reduction Overturned Due to Insufficient Medical Evidence

Geschäftsnummer C-2677/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesverwaltungsgericht (BVGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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A litigant challenged a reduction of their disability pension from full to half, arguing for continued full benefits. The court found that the initial decision reducing the pension was based on insufficient medical evidence regarding the litigant's psychological and physical health and its impact on their ability to work. Consequently, the court partially upheld the appeal, quashed the contested decision, and remanded the case to the original authority for further medical assessments.

Legislator-Regeste

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Art. 33 VGG, Art. 32 VGG, Art. 33 Bst, Art. 69 Abs. 1 Bst, Art. 49 Bst, Art. 61 Abs. 1 VwVG; Disability Pension Reduction Overturned Due to Insufficient Medical Evidence: The court found that the initial decision reducing the pension was based on insufficient medical evidence regarding the litigant's psychological and physical health and its impact on their ability to work. Consequently, the court partially upheld the appeal, quashed the contested decision, and remanded the case to the original authority for further medical assessments.

Schlagwörter

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Herabsetzung der Invalidenrente medizinische Beweismittel halbe Rente Weiterausrichtung der Invalidenrente Invaliditätsbemessung Invalidenrentenrevision

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 33 VGG
Juni 2006 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) zur Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG zuständig ist, sofern keine Ausnahme nach Art.
Art. 32 VGG
33 VGG zuständig ist, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
Art. 33 Bst
dass die IVSTA als Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst.
Art. 69 Abs. 1 Bst
dass die IVSTA als Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG zu gelten hat, und vorliegend keine Ausnahme von der Zuständigkeit auszumachen ist (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom
Art. 49 Bst
dass Art. 49 Bst. b des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) die unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ausdrücklich als Beschwerdegrund nennt,
Art. 61 Abs. 1 VwVG
Used to annul the challenged decision and remand the case for further investigations.
Art. 63 Abs. 2 VwVG
Justification for not imposing court costs.
Art. 64 Abs. 1 VwVG
Justification for not awarding party compensation.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 43 Abs. 1 ATSG

The challenged decision was based on a deficient factual assessment, violating this provision.

Art. 49 Bst. b VwVG

Cited as a ground for appeal, as the decision was based on an incomplete determination of the relevant facts.

Art. 61 Abs. 1 VwVG

Used to annul the challenged decision and remand the case for further investigations.

Art. 63 Abs. 2 VwVG

Justification for not imposing court costs.

Art. 64 Abs. 1 VwVG

Justification for not awarding party compensation.

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Volltext

Bundesverwaltungsgericht

Tribu na l a d m i n i s t r a t i f fé d é r a l

Tribu na l e a m m i n i s t r a t ivo fe d e r a l e

Tribu na l a d m i n i s t r a t i v fe d e r a l

Abteilung III C-2677/2010/mes {T 0/2}

Urteil vom 4. Oktober 2010

Besetzung Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), Richter Beat Weber, Richterin Madeleine Hirsig, Gerichtsschreiberin Susanne Marbet Coullery.

Parteien X._______, Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz.

Gegenstand Invalidenversicherung, Rentenrevision, Verfügung vom

12. März 2010.

C-2677/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass der Beschwerdeführer am 14. April 2010 die Verfügung der Eidgenössischen Invalidenversicherung, IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA, im Folgenden auch: Vorinstanz), vom 12. März 2010 betreffend revisionsweiser Herabsetzung der ganzen Rente der Invalidenversicherung (IV) auf eine halbe Rente mit Wirkung ab dem 1. Mai 2010 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat, dass der Beschwerdeführer sinngemäss beantragt, es sei ihm weiter - hin eine ganze IV-Rente zu gewähren,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 13. Juli 2010 seine Be - schwerdeschrift ergänzt und insbesondere neue medizinische Unterlagen eingereicht hat,

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 24. September 2010 beantragt hat, die Beschwerde sei gutzuheissen, die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache im Sinne der Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes Rhone (RAD) an die Verwaltung zurückzuweisen,

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2006 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) zur Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG zuständig ist, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,

dass die IVSTA als Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG zu gelten hat, und vorliegend keine Ausnahme von der Zuständigkeit auszumachen ist (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom

19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20] ), so dass das Gericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist,

dass der Beschwerdeführer ohne Zweifel zur Beschwerdeführung legitimiert ist, so dass auf die fristund formgerecht eingereichte Be - schwerde einzutreten ist,

dass Dr. med. Y._______, RAD, in seinem Bericht vom 10. September 2010, auf den sich die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung bezieht,

C-2677/2010

eine Begutachtung durch Dr. med. Z._______ und durch den behandelnden Arzt des Beschwerdeführers vorschlägt, dass daraus zu schliessen ist, dass aus ärztlicher Sicht der psychischsomatische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aufgrund der vorliegenden Unterlagen nicht ausreichend sicher bestimmt werden kann, dass damit feststeht, dass die angefochtene Verfügung vom 12. März 2010 auf einer mangelhaft ermittelten tatbeständlichen Grundlage beruht und im Widerspruch zu Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom

6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) steht,

dass Art. 49 Bst. b des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) die unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ausdrücklich als Beschwerdegrund nennt,

dass daher die angefochtene Verfügung in teilweiser Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und die Sache zur Vornahme der erforderlichen weiteren ärztlichen Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen ist (Art. 61 Abs. 1 VwVG),

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Verfahrenskosten zu erheben sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),

dass dem nicht vertretenen Beschwerdeführer keine verhältnismässig hohen Kosten entstanden sind, so dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache zur Vornahme der erforderlichen weiteren ärztlichen Abklärungen an die Vorinstanz zurückgewiesen wird.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

C-2677/2010

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Dieses Urteil geht an:

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein; Beilage:

Doppel der Vernehmlassung vom 24. September 2010 samt ärztlicher Stellungnahme vom 10. September 2010 in Kopie [act.

112])

- die Vorinstanz (Ref-Nr. xxxx)

- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Stefan Mesmer Susanne Marbet Coullery

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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