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C-2466/2006 • BVGer C-2466/2006 KI-generiert

Withdrawal of Appeal Regarding Welfare Fund Liquidation Leaves Procedural Costs at Issue

Geschäftsnummer C-2466/2006
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesverwaltungsgericht (BVGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court acknowledged the withdrawal of an appeal concerning the liquidation of a welfare fund, thereby rendering the proceedings moot. The court decided to impose procedural costs on the appealing party, which would be offset by their prior deposit, with the remainder to be refunded, and denied any party compensation due to insufficient grounds.

Legislator-Regeste

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Art. 23 Abs. 1 Bst, Art. 6 Bst, Art. 7 Abs. 3 VGKE, Art. 42 BGG, Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG, Art. 6 Bst. a VGKE; Withdrawal of Appeal Regarding Welfare Fund Liquidation Leaves Procedural Costs at Issue: The court decided to impose procedural costs on the appealing party, which would be offset by their prior deposit, with the remainder to be refunded, and denied any party compensation due to insufficient grounds.

Schlagwörter

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Verfahrenskosten Wohlfahrtsfonds Liquidationsverfahren Entzug der unentgeltlichen Rechtspflege Sozialversicherungsverfahren Entzug der Invalidenrente

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 23 Abs. 1 Bst
dass das Beschwerdeverfahren daher grundsätzlich im einzelrichterlichen Verfahren als durch Rückzug gegenstandslos geworden abgeschrieben werden kann (Art. 23 Abs. 1 Bst.
Art. 6 Bst
Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), die Verfahrenskosten indes ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug erledigt werden kann (Art. 6 Bst.
Art. 7 Abs. 3 VGKE
This provision is cited as the basis for denying party compensation to authorities acting as parties.
Art. 42 BGG
Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG
This provision is cited as the basis for discontinuing the proceedings due to withdrawal.
Art. 6 Bst. a VGKE
This provision is cited as a ground for waiving or reducing procedural costs when a legal remedy is resolved by withdrawal without significant effort for the court.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG

This provision is cited as the basis for discontinuing the proceedings due to withdrawal.

Art. 5 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2)

This provision is cited regarding the allocation of procedural costs when proceedings become moot due to withdrawal.

Art. 6 Bst. a VGKE

This provision is cited as a ground for waiving or reducing procedural costs when a legal remedy is resolved by withdrawal without significant effort for the court.

Art. 7 Abs. 3 VGKE

This provision is cited as the basis for denying party compensation to authorities acting as parties.

Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021)

This provision is cited in relation to the conditions for granting party compensation.

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Volltext

Bundesverwaltungsgericht

Tribu na l a d m i n i s t r a t i f fé d é r a l

Tribu na l e a m m i n i s t r a t ivo fe d e r a l e

Tribu na l a d m i n i s t r a t i v fe d e r a l

Abteilung III C-2466/2006/ace

{T 0/2}

Abschreibungsentscheid vom

29. Januar 2008

Besetzung Einzelrichter Eduard Achermann, Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

Parteien A._______, Beschwerdeführer,

gegen

Wohlfahrtsfonds der TEMP Gruppe, Birkenstrasse 49, 6343 Rotkreuz, Beschwerdegegner,

und

Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (ZBSA), Bundesplatz 14, 6002 Luzern, Vorinstanz.

Gegenstand Liquidation des Wohlfahrtsfonds der Temp Gruppe.

C-2466/2006

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwägung,

dass die Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (ZBSA) mit Verfügung vom 4. Oktober 2006 den Wohlfahrtsfonds der TEMP- Gruppe aufgehoben und dabei den vom Stiftungsrat vorgelegten Verteilplan vom 8. Juni 2006 genehmigt hat, dass A._______ diese Verfügung mit Beschwerde vom

22. November 2006 bei der Eidgenössischen Beschwerdekommission der beruflichen Alters-, Hinterlassenenund Invalidenversicherung angefochten hat,

dass das Bundesverwaltungsgericht nach Artikel 53 Abs. 2 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) per

1. Januar 2007 die Beurteilung der Beschwerde übernommen hat, dass der Beschwerdeführer am 9. März 2007 den von ihm verlangten Kostenvorschuss von Fr. 500.- einbezahlt hat, dann aber im Laufe des Instruktionsverfahrens mit schriftlicher Erklärung vom 23. Januar 2008 seine Beschwerde zurückgezogen hat,

dass das Beschwerdeverfahren daher grundsätzlich im einzelrichterlichen Verfahren als durch Rückzug gegenstandslos geworden abgeschrieben werden kann (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), die Verfahrenskosten indes ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug erledigt werden kann (Art. 6 Bst. a VGKE), dass dem Beschwerdeführer anteilmässig aufgelaufenen Verfahrenskosten von Fr. 300.- aufzuerlegen sind, welche mit dem einbezahlten Kostenvorschuss verrechnet werden, dass dem Beschwerdeführer daher die Restanz des einbezahlten Kostenvorschusses, das heisst Fr. 200.- zurückzuerstatten sind,

C-2466/2006

dass nach Art. 7 Abs. 3 VGKE Behörden, die als Parteien auftreten, in der Regel keinen Anspruch auf Parteientschädigung haben, und ein Anspruch auf eine Parteientschädigung nach Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) voraussetzt, dass einer Partei notwendige und verhältnismässig hohe Kosten erwachsen sind, dass dies nach Lage der Akten weder auf den Beschwerdeführer noch auf die Beschwerdegegnerin zutrifft, beiden daher bereits aus diesem Grund keine Parteientschädigung auszurichten ist und so offen bleiben kann, wer in einem allfälligen Endentscheid obsiegt hätte.

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos abgeschrieben.

2. Dem Beschwerdeführer werden Verfahrenskosten von Fr. 300.- auferlegt, welche mit dem einbezahlten Kostenvorschuss verrechnet werden. Die Restanz des Kostenvorschusses, das heisst Fr. 200.-, sind dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten.

3. Dieser Entscheid geht an:

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; mit Formular für die Rückerstattung der Restanz des Kostenvorschusses)

- den Beschwerdegegner (Gerichtsurkunde)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. Wohlfahrtsfonds der Temp Gruppe;

Gerichtsurkunde)

- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Eduard Achermann Daniel Stufetti

C-2466/2006

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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