Foundation Liquidation Appeal Dismissed for Mootness and Withdrawal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA foundation's liquidation was appealed, but the appellant failed to pay a requested cost advance and subsequently withdrew the appeal, causing the proceedings to become moot. The court decided to dismiss the case due to the withdrawal, imposing costs on the appellant who caused the mootness, but also considering that the withdrawal resolved the case without significant court effort, thus not awarding legal fees to either party.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 23 Abs. 1 Bst, Art. 6 Bst, Art. 7 Abs. 3 VGKE, Art. 42 BGG, Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG, Art. 6 Bst. a VGKE; Foundation Liquidation Appeal Dismissed for Mootness and Withdrawal: The court decided to dismiss the case due to the withdrawal, imposing costs on the appellant who caused the mootness, but also considering that the withdrawal resolved the case without significant court effort, thus not awarding legal fees to either party.
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KI-generiertThis provision was used to discontinue the appeal proceedings as they became moot due to withdrawal.
This provision was applied to impose the procedural costs on the party whose conduct caused the proceedings to become moot.
This provision allowed for the waiver of costs, in whole or in part, when an appeal can be settled through withdrawal without significant effort for the court.
This provision states that authorities acting as parties generally have no claim to party compensation, justifying the denial of such compensation.
This provision requires that a party incurs necessary and disproportionately high costs to be entitled to party compensation, justifying the denial of compensation.
Volltext
Bundesverwaltungsgericht
Tribu na l a d m i n i s t r a t i f fé d é r a l
Tribu na l e a m m i n i s t r a t ivo fe d e r a l e
Tribu na l a d m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III C-2465/2006
{T 0/2}
Abschreibungsentscheid vom
29. Januar 2008
Besetzung Einzelrichter Eduard Achermann, Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.
Parteien M._______ Beschwerdeführer,
gegen
Wohlfahrtsfonds der TEMP Gruppe, Birkenstrasse 49, 6343 Rotkreuz, Beschwerdegegner,
und
Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (ZBSA), Bundesplatz 14, 6002 Luzern, Vorinstanz.
Gegenstand Liquidation des Wohlfahrtsfonds der Temp Gruppe.
C-2465/2006
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwägung,
dass die Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (ZBSA) mit Verfügung vom 4. Oktober 2006 den Wohlfahrtsfonds der TEMP- Gruppe aufgehoben und dabei den vom Stiftungsrat vorgelegten Verteilplan vom 8. Juni 2006 genehmigt hat, dass M._______ diese Verfügung mit Beschwerde vom
22. November 2006 bei der Eidgenössischen Beschwerdekommission der beruflichen Alters-, Hinterlassenenund Invalidenversicherung angefochten hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht nach Artikel 53 Abs. 2 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) per
1. Januar 2007 die Beurteilung der Beschwerde übernommen hat, dass der Beschwerdeführer den von ihm verlangten Kostenvorschuss von Fr. 500.- nicht einbezahlt und in der Folge seine Beschwerde mit schriftlicher Erklärung vom 23. Januar 2008 zurückgezogen hat, dass das Beschwerdeverfahren daher grundsätzlich im einzelrichterlichen Verfahren als durch Rückzug gegenstandslos geworden abgeschrieben werden kann (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), die Verfahrenskosten indes ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug erledigt werden kann (Art. 6 Bst. a VGKE), dass dem Beschwerdeführer anteilmässig aufgelaufene Verfahrenskosten von Fr. 300.- aufzuerlegen sind, dass nach Art. 7 Abs. 3 VGKE Behörden, die als Parteien auftreten, in der Regel keinen Anspruch auf Parteientschädigung haben, und ein Anspruch auf eine Parteientschädigung nach Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das
C-2465/2006
Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) voraussetzt, dass einer Partei notwendige und verhältnismässig hohe Kosten erwachsen sind, dass dies nach Lage der Akten weder auf den Beschwerdeführer noch auf die Beschwerdegegnerin zutrifft, beiden daher bereits aus diesem Grund keine Parteientschädigung auszurichten ist und so offen bleiben kann, wer in einem allfälligen Endentscheid obsiegt hätte.
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos abgeschrieben.
2. Dem Beschwerdeführer werden Verfahrenskosten von Fr. 300.- auferlegt.
3. Dieser Entscheid geht an:
- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Einzahlungsschein)
- den Beschwerdegegner (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. Wohlfahrtsfonds der Temp Gruppe;
Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Eduard Achermann Daniel Stufetti
C-2465/2006
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
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