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C-2336/2012 • BVGer C-2336/2012 KI-generiert

Federal Administrative Court Corrects Editorial Error in Moot Case Reasoning

Geschäftsnummer C-2336/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesverwaltungsgericht (BVGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court corrected a previous decision that had dismissed a case as moot. The applicant requested a correction to the reasoning, as a typo had incorrectly stated that a hospital list from 2005 was applicable until April 30, 2012, when it should have been April 30, 2014. The court found that this was an editorial error that did not affect the operative part of the decision, and applied provisions for correcting such errors to amend the reasoning.

Legislator-Regeste

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Art. 129 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 VGG, Art. 69 Abs. 3 VwVG, Art. 83 Bst, Art. 83 Bst. r BGG; Federal Administrative Court Corrects Editorial Error in Moot Case Reasoning: The applicant requested a correction to the reasoning, as a typo had incorrectly stated that a hospital list from 2005 was applicable until April 30, 2012, when it should have been April 30, 2014. The court found that this was an editorial error that did not affect the operative part of the decision, and applied provisions for correcting such errors to amend the reasoning.

Schlagwörter

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Kanzleiversehen Revision eines Entscheids Entschädigung für Justizirrtümer Strafanpassung materielle Rechtsfehler Nichtigkeitsklage im Gemeinschaftsrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 129 Abs. 1 BGG
Basis for correcting the court's decision due to a clerical error.
Art. 48 Abs. 1 VGG
Art. 48 Abs. 1 VGG und Art.
Art. 69 Abs. 3 VwVG
Allows the appellate court to correct clerical errors that do not affect the operative part or the essential content of the reasoning.
Art. 83 Bst
3 VwVG die erste Erwägung auf Seite 4 des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. Oktober 2014 entsprechend zu berichtigen ist, dass dieser Entscheid nicht beim Bundesgericht angefochten werden kann (vgl. Art. 83 Bst. r des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
Art. 83 Bst. r BGG
States that this type of decision cannot be appealed to the Federal Supreme Court.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 129 Abs. 1 BGG

Basis for correcting the court's decision due to a clerical error.

Art. 69 Abs. 3 VwVG

Allows the appellate court to correct clerical errors that do not affect the operative part or the essential content of the reasoning.

Art. 83 Bst. r BGG

States that this type of decision cannot be appealed to the Federal Supreme Court.

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Volltext

Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal

Abteilung III C-2336/2012

Berichtigung vom 4. November 2014 zum Abschreibungsentscheid vom

28. Oktober 2014

Besetzung Einzelrichter Daniel Stufetti, Gerichtsschreiberin Karin Wagner.

Parteien X._______, vertreten durch Peter G. Augsburger, Fürsprecher, Gurnigelstrasse 1, Postfach 211, 3132 Riggisberg, Gesuchstellerin,

Gegen

Regierungsrat des Kantons Bern, Postgasse 68, 3000 Bern 8, handelnd durch Gesundheitsund Fürsorgedirektion des Kantons Bern, Rathausgasse 1, 3011 Bern, Vorinstanz.

Gegenstand Berichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. Oktober 2014.

C-2336/2012

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Abschreibungsentscheid vom 28. Oktober 2014 das Beschwerdeverfahren in Sachen X._______ gegen Regierungsrat des Kantons Bern betreffend die Aufnahme in die Spitalliste 2012, RRB Nr. 519 vom 4. April 2012, als gegenstandslos geworden abgeschrieben hat,

dass die X._______ mit Eingabe vom 31. Oktober 2014 um Berichtigung der Erwägungen dieses Entscheids dahingehend ersucht, als dass die Spitalliste 2005 bis zum 30. April 2014 und nicht bis zum 30. April 2012 Anwendung findet (Seite 4 Erwägung 1), dies mit der Begründung, dass diese Erwägung nur mit der entsprechenden Korrektur einen Sinn ergäbe,

dass die Geltungsdauer der Spitalliste 2005 aufgrund eines Tippfehlers in den Erwägungen fälschlicherweise bis zum 30. April 2012 anstatt bis zum

30. April 2014 erkannt wurde,

dass dieses Versehen keine Auswirkungen auf das Dispositiv hat, dass gemäss Art. 48 Abs. 1 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) für die Erläuterung und die Berichtigung von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) sinngemäss anwendbar ist; danach gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG das Bundesgericht auf Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Erläuterung oder Berichtigung vornimmt, wenn das Dispositiv eines bundesgerichtlichen Entscheids unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung in Widerspruch stehen oder es Redaktionsoder Rechnungsfehler enthält, dass gemäss Art. 69 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) die Beschwerdeinstanz zudem Redaktionsoder Rechnungsfehler oder Kanzleiversehen, die keinen Einfluss auf die Entscheidungsformel oder auf den erheblichen Inhalt der Begründung ausüben, jederzeit berichtigen kann,

dass eine falsche Jahreszahl sowie eine offensichtlich falsche Zahl als Redaktionsfehler gelten (vgl. HANSJÖRG SEILER/NICOLAS VON WERDT/ANDREAS GÜNGERICH, Bundesgerichtsgesetz [BGG] - Bundesgesetz über das Bundesgericht, Bern 2007, Rz. 30 zu Art. 129 und STEFAN

C-2336/2012

VOGEL, in: AUER/MÜLLER/SCHINDLER (Hrsg.), Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG), Zürich 2008, Rz. 22 zu Art. 69),

dass aufgrund dieses offensichtlichen Versehens des Gerichts in Anwendung von Art. 129 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VGG und Art. 69 Abs.

3 VwVG die erste Erwägung auf Seite 4 des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. Oktober 2014 entsprechend zu berichtigen ist, dass dieser Entscheid nicht beim Bundesgericht angefochten werden kann (vgl. Art. 83 Bst. r des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).

(Es folgt das Dispositiv)

C-2336/2012

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Die erste Erwägung auf Seite 4 des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. Oktober 2014 wird berichtigt und lautet wie folgt:

dass die Auslegung des Dispositivs somit hinsichtlich der Beschwerdeführerin - welche die Spitalliste 2012 angefochten hat - ergibt, dass bis zum 30.

April 2014 die Spitalliste 2005 und ab 1. Mai 2014 die Spitalliste 2014 Anwendung findet,

2. Für das vorliegende Berichtigungsverfahren werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigung zugesprochen.

3. Diese Urteilsberichtigung geht an:

– die Gesuchstellerin (Gerichtsurkunde)

– die Vorinstanz (Ref-Nr. 0519, Spitalliste 2012; Gerichtsurkunde)

– das Bundesamt für Gesundheit

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Daniel Stufetti Karin Wagner

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