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A-2724/2008 • BVGer A-2724/2008 KI-generiert

Federal Administrative Court: Plaintiff to Bear Costs After Supreme Court Reversal

Geschäftsnummer A-2724/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesverwaltungsgericht (BVGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court determined that, following a Federal Supreme Court decision overturning a previous ruling in favor of the plaintiff, the plaintiff was now deemed the losing party and thus responsible for the procedural costs of Fr. 7,000. The court applied the relevant federal laws and regulations to reallocate these costs, confirming that the plaintiff's advance payment would cover the expenses. Additionally, the court decided that no costs would be imposed for the current proceedings due to minimal judicial effort, and no party compensation would be awarded to the plaintiff for either case.

Legislator-Regeste

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Art. 6 Bst, Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 VGKE, Art. 42 BGG, Art. 63 Abs. 1 VwVG, Art. 6 Bst. b VGKE; Federal Administrative Court: Plaintiff to Bear Costs After Supreme Court Reversal: 7,000. The court applied the relevant federal laws and regulations to reallocate these costs, confirming that the plaintiff's advance payment would cover the expenses. Additionally, the court decided that no costs would be imposed for the current proceedings due to minimal judicial effort, and no party compensation would be awarded to the plaintiff for either case.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss Verwaltungskosten Parteientschädigung Kostenauflage Verwirkung im öffentlichen Recht Verpflichtung zur Geldzahlung Verfahrenskosten | Kostenentscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 63 Abs. 1 VwVG

Determines that the appellant, as the party that lost the case, must bear the costs of the proceedings.

Art. 4 des des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2)

Used to establish the amount of the proceedings costs at Fr. 7,000.--.

Art. 6 Bst. b VGKE

Justifies not imposing costs on the appellant for the current proceedings due to minimal effort by the court.

Art. 64 Abs. 1 VwVG

Basis for not awarding party compensation to the appellant.

Art. 7 VGKE e contrario

Basis for not awarding party compensation to the appellant.

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Volltext

Bundesverwaltungsgericht

Tribu na l a d m i n i s t r a t i f fé d é r a l

Tribu na l e a m m i n i s t r a t ivo fe d e r a l e

Tribu na l a d m i n i s t r a t i v fe d e r a l

Abteilung I A-2724/2008 {T 0/2}

Urteil vom 7. Mai 2008

Besetzung Richter Markus Metz (Vorsitz), Richter Thomas Stadelmann (Kammerpräsident), Richterin Salome Zimmermann. Gerichtsschreiberin Sonja Bossart

Parteien X._______ AG, Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Mehrwertsteuer, Schwarztorstrasse 50, 3003 Bern, Vorinstanz.

Gegenstand Kostenentscheid A-2724/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht am 27. September 2007 im Verfahren A-1375/2006 zu Gunsten der X._______ AG (Beschwerdeführerin) entschieden und einen Einsprachentscheid der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) vom 12. Juli 2004 aufgehoben hat;

dass dementsprechend keine Verfahrenskosten erhoben wurden und der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung zu Lasten der ESTV zugesprochen wurde;

dass das Bundesgericht in einem Urteil vom 7. April 2008 (Verfahren 2C_632/2007) das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom

27. September 2007 aufgehoben und das Bundesverwaltungsgericht angewiesen hat, die Kosten und Entschädigungen für das verwaltungsgerichtliche Verfahren neu zu verlegen;

dass gemäss dem bundesgerichtlichen Urteil die Beschwerdeführerin als vollständig unterliegende Partei erscheint, die nach Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) die Verfahrenskosten zu übernehmen hat;

dass die Verfahrenskosten gemäss Art. 4 des des Reglements vom

11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) auf Fr. 7'000.-- festgesetzt und mit dem Kostenvorschuss der Beschwerdeführerin in gleicher Höhe verrechnet werden;

dass für das vorliegende Verfahren gestützt auf Art. 6 Bst. b VGKE infolge der geringen Bemühungen des Bundesverwaltungsgerichts der Beschwerdeführerin keine Verfahrenskosten auferlegt werden;

dass bei diesem Verfahrensausgang weder für das Verfahren A-1375/2006 noch für das vorliegende Verfahren eine Parteientschädigung an die Beschwerdeführerin ausgerichtet wird (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 VGKE e contrario).

A-2724/2008

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Die Verfahrenskosten im Verfahren A-1375/2006 vor dem Bundesverwaltungsgericht von Fr. 7'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 7'000.-- verrechnet.

2. Für das vorliegende Verfahren werden keine Kosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.

4. Dieses Urteil geht an:

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. ESTV ...; Gerichtsurkunde) -

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Thomas Stadelmann Sonja Bossart

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14 Beschwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die

A-2724/2008

Beweismittel sind, soweit sie die Beschwerdeführerin in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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