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A-2711/2010 • BVGer A-2711/2010 KI-generiert

Federal Administrative Court Cost Allocation in Overturned Case

Geschäftsnummer A-2711/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesverwaltungsgericht (BVGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Administrative Court addressed the issue of cost allocation in a prior case (A-5553/2008) that had been overturned by the Federal Supreme Court. The Federal Supreme Court had ruled that the complainant was fully liable for the costs of the administrative court proceedings in the original case, directing the Federal Administrative Court to reassess these costs and adjust any awarded compensation. Consequently, the Federal Administrative Court confirmed that the complainant must bear the costs of the prior proceeding, which would be offset by their deposited advance payment. For the present, separate proceeding (A-2711/2010), no costs were imposed on the complainant due to minimal court effort, and no party compensation was awarded to either side.

Legislator-Regeste

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Art. 6 Bst, Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 VGKE, Art. 42 BGG, Art. 63 Abs. 1 VwVG, Art. 6 Bst. b VGKE; Federal Administrative Court Cost Allocation in Overturned Case: The Federal Supreme Court had ruled that the complainant was fully liable for the costs of the administrative court proceedings in the original case, directing the Federal Administrative Court to reassess these costs and adjust any awarded compensation. Consequently, the Federal Administrative Court confirmed that the complainant must bear the costs of the prior proceeding, which would be offset by their deposited advance payment. For the present, separate proceeding (A-2711/2010), no costs were imposed on the complainant due to minimal court effort, and no party compensation was awarded to either side.

Schlagwörter

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Kostenverlegung Kostenvorschuss Verwaltungskosten direkte Kosten Leistung des Kostenvorschusses Parteientschädigung Schwerverkehrsabgabe | Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (Vereinbar...

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 63 Abs. 1 VwVG

Cited as the legal basis for the appellant to bear the procedural costs of the administrative court proceedings because she was deemed to have lost.

Art. 64 Abs. 1 VwVG

Cited as the basis for not awarding party compensation to the appellant in either proceeding.

Art. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE)

Cited for the definitive determination of procedural costs already set in a previous judgment.

Art. 6 Bst. b VGKE

Cited as the basis for not imposing procedural costs on the appellant in the current proceeding due to the limited efforts of the Federal Administrative Court.

Art. 7 VGKE e contrario

Cited as the basis for not awarding party compensation to the appellant in the current proceeding.

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Volltext

Bundesverwaltungsgericht

Tribu na l a d m i n i s t r a t i f fé d é r a l

Tribu na l e a m m i n i s t r a t ivo fe d e r a l e

Tribu na l a d m i n i s t r a t i v fe d e r a l

Abteilung I A-2711/2010 {T 0/2}

Urteil vom 17. Juni 2010

Besetzung Richter Michael Beusch (Vorsitz), Richter Pascal Mollard, Richter Daniel de Vries Reilingh, Gerichtsschreiberin Nadine Mayhall.

Parteien X._______, ..., vertreten durch ..., Beschwerdeführerin,

gegen

Oberzolldirektion (OZD), Sektion LSVA 4, Monbijoustrasse 91, 3003 Bern, Vorinstanz.

Gegenstand Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (Vereinbarkeit der Abgabeerhöhung mit höherrangigem Recht).

A-2711/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht am 28. Oktober 2009 im Verfahren A-5553/2008 die Beschwerde der X._______ (Beschwerdeführerin) gegen den Einspracheentscheid der Eidgenössischen Zollverwaltung, Oberzolldirektion (OZD), vom 26. Juni 2008 – soweit es darauf eingetreten ist – gutgeheissen und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen, entsprechend keine Verfahrenskosten erhoben und der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung zu Lasten der OZD zugesprochen hat;

dass das Bundesgericht im Urteil vom 19. April 2010 (Verfahren 2C_800/2009) unter Bestätigung des Einspracheentscheids der OZD das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. Oktober 2009 aufgehoben und dieses angewiesen hat, die Kosten und Entschädigung für das verwaltungsgerichtliche Verfahren neu zu verlegen;

dass gemäss dem bundesgerichtlichen Urteil die Beschwerdeführerin auch für das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht als vollständig unterliegende Partei zu gelten hat, die nach Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) die Verfahrenskosten zu übernehmen hat, welche gemäss Art. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) mit Urteil vom 28. Oktober 2009 (E. 10.2) bereits auf Fr. ... angesetzt worden sind und nun definitiv festgesetzt sowie mit dem Kostenvorschuss der Beschwerdeführerin in gleicher Höhe verrechnet werden;

dass für das vorliegende Verfahren gestützt auf Art. 6 Bst. b VGKE infolge der geringen Bemühungen des Bundesverwaltungsgerichts der Beschwerdeführerin keine Verfahrenskosten auferlegt werden;

dass bei diesem Verfahrensausgang weder für das Verfahren A-5553/2008 noch für das vorliegende Verfahren eine Parteientschädigung an die Beschwerdeführerin auszurichten ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 VGKE e contrario).

A-2711/2010

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Die Verfahrenskosten im Verfahren A-5553/2008 vor dem Bundesverwaltungsgericht von Fr. ... werden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem von ihr in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

2. Für das vorliegende Verfahren werden keine Kosten erhoben.

3. Es werden keine Parteientschädigungen ausgerichtet.

4. Dieses Urteil geht an:

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Beusch Nadine Mayhall

A-2711/2010

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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