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A-2480/2009 • BVGer A-2480/2009 KI-generiert

Party Indemnity Awarded for Employment Termination Appeal

Geschäftsnummer A-2480/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesverwaltungsgericht (BVGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The court awarded a party indemnity to an individual who had their employment terminated by an institution, and whose subsequent legal challenges regarding the termination and revision requests were initially rejected by an appeal commission. After repeated appeals and a remand from the Federal Court, the Federal Administrative Court ruled that while employment-related legal proceedings are generally free of charge, the specific circumstances and a directive from the Federal Court necessitated awarding the individual a party indemnity of CHF 2,500 from the appeal commission for the administrative court proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 46 BGG, Art. 42 BGG, Art. 64 Abs. 1 und 2 VwVG, Art. 34 Abs. 2 BPG; Party Indemnity Awarded for Employment Termination Appeal: After repeated appeals and a remand from the Federal Court, the Federal Administrative Court ruled that while employment-related legal proceedings are generally free of charge, the specific circumstances and a directive from the Federal Court necessitated awarding the individual a party indemnity of CHF 2,500 from the appeal commission for the administrative court proceedings.

Schlagwörter

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Beendigung des Arbeitsverhältnisses Schadenersatz in Geld konnexe Verfahren Nutzungsausfallschaden Bemessung der Entschädigung Integritätsentschädigung Auflösung des Arbeitsverhältnisses | Revision

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 64 Abs. 1 und 2 VwVG

Cited in conjunction with Art. 7 ff. VGKE to determine the award of party compensation.

Art. 34 Abs. 2 BPG

Cited to establish that proceedings in personnel matters before the Federal Administrative Court are generally free of charge, except in cases of vexatious litigation.

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Volltext

Bundesverwaltungsgericht

Tribu na l a d m i n i s t r a t i f fé d é r a l

Tribu na l e a m m i n i s t r a t ivo fe d e r a l e

Tribu na l a d m i n i s t r a t i v fe d e r a l

Abteilung I A-2480/2009 {T 0/2}

Urteil vom 29. Juni 2009

Besetzung Richterin Marianne Ryter Sauvant (Vorsitz), Richter Daniel Riedo, Richterin Claudia Pasqualetto Péquignot, Gerichtsschreiberin Mia Fuchs.

Parteien X._______, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Renato Cettuzzi, Beschwerdeführer,

gegen

ETH-Beschwerdekommission, Vorinstanz.

Gegenstand Parteientschädigung.

A-2480/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass der Präsident der ETH Zürich mit Verfügung vom 27. Oktober 2003 das Arbeitsverhältnis mit dem Beschwerdeführer auf den 30. April 2003 kündigte,

dass die ETH-Beschwerdekommission mit Urteil vom 13. Juli 2004 die Gültigkeit der Kündigung bestätigte,

dass der Beschwerdeführer mit Gesuch vom 2. November 2006 (erstmals) die Revision jenes Urteils beantragte, dass die Vorinstanz das Revisionsgesuch mit Urteil vom 21. August 2007 abgewiesen hat, soweit sie darauf eintrat, dass der Beschwerdeführer am 24. September 2007 gegen diesen Entscheid Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht erhob, welches mit Urteil vom 3. März 2008 die Beschwerde gutgeheissen hat, soweit es darauf eintrat,

dass die ETH-Beschwerdekommission mit Urteil vom 22. April 2008 das Revisionsgesuch erneut abgewiesen hat, soweit es darauf eintrat, dass der Beschwerdeführer mit Beschwerde vom 28. Mai 2008 ans Bundesverwaltungsgericht gelangte, welches mit Urteil vom 29. September 2008 die Beschwerde abgewiesen hat, dass das Bundesgericht mit Urteil vom 3. April 2009 eine Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts gutgeheissen hat, soweit es darauf eintrat,

dass das Bundesgericht die Sache zur materiellen Beurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen hat,

dass das Bundesgericht das Bundesverwaltungsgericht angewiesen hat, die Kostenund Entschädigungsfolgen für das verwaltungsgerichtliche Verfahren neu zu regeln,

dass das Beschwerdeverfahren in personalrechtlichen Angelegenheiten vor dem Bundesverwaltungsgericht, ausser bei Mutwilligkeit, kostenlos ist (Art. 34 Abs. 2 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000 [BPG, SR 172.220.1]),

A-2480/2009

dass demzufolge im Verfahren A-3517/2008 kein Kostenvorschuss erhoben worden ist,

dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer im Verfahren A-3517/2008 gemäss Art. 64 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) i.V.m. Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'500.- zu leisten hat.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Es werden keine Verfahrenskosten verlegt.

2. Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 2'500.- (inkl. MWST) zu bezahlen. Der Beschwerdeführer hat der Vorinstanz hiefür seine Kontoinformationen mitzuteilen oder einen Einzahlungsschein zukommen zu lassen.

3. Dieses Urteil geht an:

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)

- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Marianne Ryter Sauvant Mia Fuchs

A-2480/2009

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Frist steht still vom 15. Juli 2009 bis 15. August 2009 (Art. 46 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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