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TPF 2017 20 • BStGer TPF 2017 20 KI-generiert

Conditional Sentence and Fine Conversion to Community Service

Geschäftsnummer TPF 2017 20
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesstrafgericht (BStGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

An individual convicted of various offenses received a conditional prison sentence and a fine, with the fine convertible to 90 days of substitute imprisonment. The court ruled that the provision allowing conversion of a fine into community service, even when the fine is already converted into substitute imprisonment, is applicable. This is because there are no legal or systematic reasons to exclude substitute imprisonment resulting from a non-paid cumulative fine from this conversion provision.

Legislator-Regeste

Amtlich

Umwandlung einer Busse in gemeinnützige Arbeit;;Conversion d'une amende en un travail d'intérêt général;;Sostituzione di una multa con un lavoro di pubblica utilità;;Umwandlung einer Busse in gemeinnützige Arbeit

Schlagwörter

KI-generiert
Umwandlung der Busse Gefängnisstrafe bedingte Entlassung Ersatzfreiheitsstrafe Überstellung verurteilter Personen strafrechtliche Rehabilitation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 107 aStGB

This provision was used to allow the conversion of the substitute detention into community service.

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Volltext

TPF 2017 20 TPF 2017 20

5. Auszug aus der Verfügung der Strafkammer in Sachen A. gegen Bundesanwaltschaft vom 13. Januar 2017 (SK.2016.58)

Umwandlung einer Busse in gemeinnützige Arbeit Art. 107 aStGB (in der bis 31. Dezember 2017 geltenden Fassung) Art. 107 aStGB kann auch im Fall einer als Umwandlung einer Verbindungsbusse ausgesprochenen Ersatzfreiheitsstrafe Anwendung finden (E. 1.1).

Conversion d’une amende en un travail d’intérêt général Art. 107 aCP (dans sa version en vigueur jusqu’au 31 décembre 2017) L’art. 107 aCP est aussi applicable lorsqu’une détention de substitution est prononcée pour non-paiement de l’amende cumulative (consid. 1.1).

Sostituzione di una multa con un lavoro di pubblica utilità Art. 107 vCP (nella versione in vigore fino al 31 dicembre 2017) L’art. 107 vCP è applicabile anche nel caso di una pena detentiva sostitutiva per mancato pagamento della multa cumulativa (consid. 1.1).

Zusammenfassung des Sachverhalts:

A. war vom Bundesstrafgericht wegen eines Sprengstoffdelikts, Sachbeschädigung sowie Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Strassenverkehrsgesetz zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 21 Monaten und zu einer Busse von Fr. 3’000.–, für den Fall der Nichtbezahlung umwandelbar in eine Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen, verurteilt worden. Er stellte ein Gesuch um Umwandlung der Ersatzfreiheitsstrafe in gemeinnützige Arbeit.

Der Einzelrichter hiess das Gesuch gut.

TPF 2017 21

Aus den Erwägungen:

1.1. Gemäss Art. 107 StGB kann an Stelle einer ausgesprochenen Busse mit Zustimmung des Täters gemeinnützige Arbeit bis zu 360 Stunden angeordnet werden. Diese Regel gilt für das Übertretungsstrafrecht. Weder aus dem Gesetz noch aus systematischen Überlegungen ergeben sich Gründe, weshalb die Regel nicht auch für den Fall einer als Umwandlung einer nicht bezahlten Verbindungsbusse ausgesprochenen Ersatzfreiheitsstrafe Anwendung finden sollte.

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6. Auszug aus dem Beschluss der Beschwerdekammer in Sachen A. SA gegen Bundesanwaltschaft vom 24. Januar 2017 (BB.2016.92)

Teilnahmerechte der Parteien bei Beweiserhebungen im Ausland Art. 148 Abs. 1 StPO, Art. 8 Abs. 2 des Vertrags zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Republik Brasilien über Rechtshilfe in Strafsachen Entscheide der schweizerischen Strafbehörden betreffend die Teilnahmerechte der Parteien bei Beweiserhebungen im Rahmen eines Rechtshilfegesuchs im Ausland können mit Beschwerde nach Art. 393 ff. StPO angefochten werden (E. 1.2.2). Art. 148 StPO steht einer persönlichen Teilnahme der Parteien an Beweiserhebungen im Ausland nicht entgegen, wenn eine solche gemäss einschlägigem Rechtshilfevertrag möglich ist. Die Ablehnung des Antrags auf Teilnahme an Beweiserhebungen im Ausland muss in diesem Fall mit gesetzlich vorgesehenen Einschränkungen des rechtlichen Gehörs begründet werden (E. 2–4).

Droit des parties de participer à l’administration des preuves à l’étranger Art. 148 al. 1 CPP, art. 8 al. 2 du Traité d’entraide judiciaire en matière pénale entre la Confédération suisse et la République fédérative du Brésil Les décisions des autorités pénales suisses concernant le droit des parties de participer à l’administration des preuves dans le cadre d’une demande d’entraide à l’étranger peuvent être attaquées au moyen d’un recours au sens des art. 393 ss CPP (consid. 1.2.2). L’art. 148 CPP ne s’oppose pas à la participation personnelle des parties à l’administration des preuves à l’étranger, lorsque celle-ci est possible selon le traité d’entraide topique. Dans ce cas, le rejet d’une demande