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TPF 2011 25 • BStGer TPF 2011 25 KI-generiert

Appeal Costs for Seized Property Dismissed

Geschäftsnummer TPF 2011 25
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesstrafgericht (BStGer) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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A party appealed the seizure of cash and other items, but the appeal was dismissed, and the appellant was ordered to pay court costs. The court determined that because the relevant administrative penal law, effective January 1, 2011, lacked specific provisions for distributing court costs in appeal proceedings, the Federal Supreme Court Act's rules would apply supplementarily, mirroring the previous legal framework. As the unsuccessful party, the appellant was therefore liable for the costs.

Legislator-Regeste

Amtlich

Verwaltungsstrafrecht; Gerichtskosten; gesetzliche Grundlage.;;Droit pénal administratif; frais de justice; base légale.;;Diritto penale amministrativo; spese giudiziarie; base legale.;;Verwaltungsstrafrecht; Gerichtskosten; gesetzliche Grundlage.

Schlagwörter

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Verwaltungskosten Reihenfolge der Pfändung Herausgabe des Eigentums Parteientschädigung Zahlungsbefehl Kostenvorschuss

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied analogously to impose costs on the losing party.

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Volltext

TPF 2011 25 TPF 2011 25

7. Auszug aus dem Entscheid der I. Beschwerdekammer in Sachen A. gegen Eidgenössische Spielbankenkommission vom 28. Januar 2011 (BV.2010.78) Verwaltungsstrafrecht; Gerichtskosten; gesetzliche Grundlage. Art. 25 Abs. 4 VStrR, Art. 73 StBOG Die seit dem 1. Januar 2011 für das Beschwerdeverfahren im Verwaltungsstrafrecht anwendbaren Bestimmungen sehen keine Regelung zur Verteilung der Gerichtskosten mehr vor. Ergänzend anzuwenden ist daher die Regelung des BGG, was auch der bisherigen gesetzlichen Ordnung entspricht (E. 3). Droit pénal administratif; frais de justice; base légale. Art. 25 al. 4 DPA, art. 73 LOAP Les dispositions sur la procédure de recours en matière de droit pénal administratif en vigueur depuis le 1er janvier 2011 ne prévoient plus aucune réglementation relative à la répartition des frais de justice. En conséquence, les règles de la LTF doivent être appliquées à titre supplétif, ce qui correspond par ailleurs à la réglementation légale appliquée jusqu'à présent (consid. 3)

Diritto penale amministrativo; spese giudiziarie; base legale. Art. 25 cpv. 4 DPA, art. 73 LOAP Le disposizioni in vigore dal 1. gennaio 2011 sulla procedura ricorsuale in ambito di diritto penale amministrativo non prevedono più una regolamentazione sull’accollamento delle spese giudiziarie. La lacuna va pertanto colmata richiamando le relative disposizioni della LTF, le quali corrispondono a quelle precedentemente in vigore (consid. 3).

Zusammenfassung des Sachverhalts:

A. führte bei der I. Beschwerdekammer Beschwerde gegen die von der Eidgenössischen Spielbankenkommission verfügte Beschlagnahme von bei ihm sichergestelltem Bargeld und weiteren Gegenständen.

Die I. Beschwerdekammer wies die Beschwerde ab und auferlegte dem Beschwerdeführer die Gerichtskosten.

TPF 2011 26

Aus den Erwägungen:

3. Gemäss Art. 25 Abs. 4 VStrR richtet sich die Kostenpflicht im Beschwerdeverfahren vor der I. Beschwerdekammer nach Art. 73 StBOG; Art. 73 StBOG verweist seinerseits auf das Reglement des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren (BStKR; SR 173.713.162), welches gemäss seinem Art. 22 Abs. 3 grundsätzlich auch auf Verfahren Anwendung findet, die im Zeitpunkt seines Inkrafttretens hängig sind. Da dem BStKR jedoch keine Regelung über die Verteilung der Gerichtskosten zu entnehmen ist, ist ergänzend die Regelung des BGG anzuwenden, was auch der bisherigen gesetzlichen Regelung entspricht (siehe dazu beispielsweise den Entscheid des Bundesstrafgerichts BV.2010.79 vom 10. Dezember 2010). Als unterliegende Partei hat somit der Beschwerdeführer die Kosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG analog). (…)

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8. Auszug aus dem Beschluss der Strafkammer in Sachen Bundesanwaltschaft und Privatklägerinnen gegen B. und Konsorten vom

11. Februar 2011 (SK.2010.28/SK.2011.3) Sistierung des Verfahrens; unbekannter Aufenthalt der beschuldigten Person. Art. 314 Abs. 1 lit. a, 329 Abs. 2 StPO

Das Gericht kann nach der Anklageerhebung das Verfahren sistieren, wenn der Aufenthalt der beschuldigten Person unbekannt ist.

Suspension de la procédure; lieu de séjour du prévenu est inconnu.

Art. 314 al. 1 let. a, 329 al. 2 CPP Après la mise en accusation, le tribunal peut suspendre la procédure lorsque le lieu de séjour du prévenu est inconnu.